Halbinsel Krim schützt ihre Grenzen nun mit Zaun gegen ukrainische Aggressoren

Jalta und andere Badeorte auf der Krim sollen durch einen Grenzzaun vor ukrainischen Aggressoren geschützt werden. Foto: Marcin Konsek / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Jalta und andere Badeorte auf der Krim sollen durch einen Grenzzaun vor ukrainischen Aggressoren geschützt werden.
Foto: Marcin Konsek / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
21. November 2017 - 8:23

Die Grenzen dicht macht jetzt die Krim gegenüber der Ukraine. Um rund 2,8 Millionen Euro soll an der 50 Kilometer langen Landgrenze zur Ukraine ein zwei Meter hoher Zaun errichtet werden. Dies wird von Medien auf der Grundlage von Berichten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet. Der Grenzzaun soll sowohl die Bevölkerung auf der Krim als auch die Touristen vor Aggressoren aus dem Nachbarland Ukraine schützen.

In der Vergangenheit waren immer wieder ukrainische Kommandos über den Landweg auf die Krim gekommen und hatten dort Sabotageakte vorbereitet bzw. ausgeführt.

Anschlagsserie auf Tourismus-Metropolen vereitelt

Im August 2016 etwa wurde eine ganze Anschlagsserie ukrainischer Kommandos auf der Krim durch den Geheimdienst FSB aufgedeckt und verhindert. Angriffsziele waren unter anderem die beliebten Kurorte Jalta, Jewpatorija, Foros, Alupka, Hursuf, Aluschta, Sudak und Feodossija. Hinter den geplanten Anschlägen soll als Auftraggeber die Hauptverwaltung für Aufklärung (GUR) des Verteidigungsministeriums der Ukraine in Kiew gestanden haben.

 

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