Bis in die Stiegenhäuser (Symbolbild) verfolgte der Sex-Unhold die Frauen in Wien-Landstraße, wo er dann über sie herfiel.

Foto: Bild: JonnyBrazil / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
#Einzelfall: Polizei sucht Serien-Sextäter, der Frauen bis ins Stiegenhaus verfolgt und bedrängt

Seit dem 10. Oktober wurden in Wien-Landstraße vier Frauen bis nach Hause verfolgt und sexuell bedrängt. Am Abend des 10. Oktober folgte ein bisher Unbekannter einer 39-Jährigen vom Bahnhof Wien Mitte bis zu ihrer Wohnung im dritten Bezirk ins Stiegenhaus und bedrängte sie sexuell. Nur kurze Zeit später kam eine 20-Jährige vom Joggen in ihre Wohnung unweit des ersten Tatorts zurück. Als die Frau das Wohnhaus betreten wollte, wurde auch sie vom Tatverdächtiger sexuell bedrängt. Ein dritter Fall ereignete sich in nächster Umgebung kurz darauf. Eine 24-Jährige wurde auf dem Weg vom Bahnhof Wien-Mitte zu ihrer Wohnadresse verfolgt und bedrängt. Am 14. November wurde wiederum eine 27-Jährige, ausgehend vom Bahnhof Wien Mitte, von einem Mann während der Straßenbahnfahrt und dann zu Fuß bis zu ihrer Wohnung in der Fasangasse verfolgt und im Stiegenhaus angefallen. Alle vier konnten den Täter abwehren. Nun veröffentlichte die Polizei ein Foto des Verdächtigen – mutmaßlich Nafri oder „Südländer“… mehr

Hier alle Einzelfälle vom November 2017.

Weitere Einzelfälle vom 23. November:

Wien: Afghanischer Häfen-Ausbrecher nach drei Wochen wieder eingefangen
Etwas mehr als drei Wochen nach seiner Flucht ist ein Strafgefangener in Wien-Innere Stadt wieder festgenommen worden. Der 20-Jährige wurde in der Nacht auf Donnerstag beim Schwedenplatz einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der Afghane am 31. Oktober nach einer Untersuchung in einem Spital geflüchtet war. Er war wegen des Verdachts des Betrugs, der schweren Körperverletzung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt inhaftiert… mehr

St. Pölten: Schon wieder Bankomat gesprengt – Rumänen-Bande festgenommen
Ein lauter Knall erschütterte in der Nacht auf Donnerstag die niederösterreichische Landeshauptstadt: Vier rumänische Staatsbürger sprengten mit einem Gasgemisch einen Bankomaten beim Veranstaltungszentrum VAZ in St. Pölten in die Luft. Die Ost-Bande wurde aber schon nach kurzer Verfolgungsjagd gefasst. Was die Täter nämlich nicht wussten: Die Ermittler des LKA NÖ hatten schon vor dem Coup ein „Auge“ auf die Profibande geworfen, die vier Täter wurden in ihrem Mercedes bei einer Straßensperre gestoppt. Von der Beute fehlte allerdings noch jede Spur. Vermutlich dürften weitere Bankomat-Coups in Deutschland, aber auch Österreich auf das Konto der Bande gehen… mehr

Mühlviertel (OÖ): Polizei schnappte rumänische Pfarrhaus-Bande – 100.000 Euro Schaden
Ein Trio soll 70 Einbrüche in Geschäfte, Firmen, Schulen, Kindergärten und Pfarrämter in Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg verübt haben. Nun sind die Männer der Exekutive im Mühlviertel ins Netz gegangen. Die rumänischen Staatsbürger wurden nach zwei Einbrüchen in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl/NÖ) und Sandl (Bezirk Freistadt/OÖ) festgenommen. Seit September waren die 26, 27 und 28 Jahre alten Männer zuerst in Oberösterreich, dann vor allem in Pfarrämtern auch in den Nachbarbundesländern aktiv. Bei etwa 70 Taten richteten sie einen Schaden von rund 100.000 Euro an… mehr

Salzburg: Multikrimineller Asyl-Albaner sticht im Rausch Türlsteher nieder
Florin C. hat im Oktober 1997 in Nordalbanien mit einer Kalashnikov einen Menschen erschossen – aus „Blutrache“. 17 Jahre Haft bekam der 42-Jährige dafür, 13 saß er ab. 2012 kam er nach Österreich, beantragte Asyl (das Verfahren läuft bis heute!). Jetzt ist der Albaner wieder im Gefängnis: wegen versuchten Mordes. Nach einer Schlägerei mit einem anderen Gast in einem Lokal in der Gstättengasse soll er im Alkohol- und Kokainrausch dem Türsteher, der den Streit schlichten wollte, ein Messer in den Rücken gerammt haben. Er ist außerdem wegen Nötigung und Einbruchsdiebstählen in Österreich vorbestraft. Man darf gespannt sein, wie und vor allem wann sein Asylverfahren endet… mehr

Innsbruck: Nafri wollte Baby beruhigen und gab ihm schwere, suchtfördernde Schlafmittel
Ein 25-jähriger Nordafrikaner soll in Innsbruck einem 21 Monate alten Kind Schlafmittel, sogenannte Benzodiazepine, verabreicht haben, damit es ruhig ist. Sogenannte „Benzos“ gelten selbst für Erwachsene als gefährlich, da sie zu körperlicher Abhängigkeit führen, weshalb sie auch in der Drogenszene gehandelt werden. Das Kleinkind war am Sonntag in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden, nachdem die Mutter „Auffälligkeiten“ im Verhalten des Kindes bemerkt hatte. Am Mittwoch wurde der 25-jährige wegen Verdachts auf schwere Körperverletzung festgenommen, er schweigt zu den Vorwürfen… mehr

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link