Christian Kern holt sich nun mit der Gehaltsauffettung von der Partei, was ihm seiner Meinung nach zusteht.

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0
SPÖ fettet Gehalt für ihren Chef auf: Christian Kern holt sich, was ihm zusteht

Im Internet gehen die Wogen hoch wie selten zuvor. Der Grund: Wahlverlierer Christian Kern hat sich sein Gehalt als SPÖ-Chef auffetten lassen, damit er künftig als Abgeordneter im Parlament nicht am „Hungertuch“ leidet.

Mindestpensionistin zahlt für Kern-Gehalt

Statt 8.756 Euro soll er 14.885 Euro bekommen. Die Differenz zahlt die Partei, das heißt aus der Parteienförderung und den Mitgliedsbeiträgen. Diese zahlt jeder SPÖler, von der Mindestpensionistin bis zum hohen Parteifunktionär. In den Internet-Foren empören sich die Bürger:

Wichtig ist, dass er vor dem Hungertod gerettet ist. Die SPÖ wird es verschmerzen, mit ihrem sagenhaften Reichtum.

Im Posten- schachern/erfinden waren die Genossen schon immer Weltmeister.

„7.000 Euro netto kann ich verantworten“

Kern selbst verteidigte sein zusätzliches Gehalt aus der roten Parteikassa auf Puls 4: Netto käme er ja nur auf 7.000 Euro. „Das ist für eine 70-Stunden-Woche ein Betrag – da sage ich – das kann ich verantworten.“

Bei den Freiheitlichen wäre so ein Deal mit der Partei undenkbar, weshalb dessen Klubobmann HC Strache an den SPÖ-Wahlspruch „Hol dir, was dir zusteht“ erinnert und diesen auf Facebook auf Kern bezogen umwandelte:

Glaubwürdigkeitsproblem für Kern

Kern, der in Fernsehauftritten keine Gelegenheit auslässt, um für den sogenannten kleinen Mann Partei zu ergreifen, bekommt mit seinen Luxuswünschen immer mehr ein Glaubwürdigkeitsproblem. Jetzt, mit der Gehaltsauffettung, setzt er wieder einmal ein Zeichen in die falsche Richtung.

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