Zwei Jahrzehnte beriet er Helmut Kohl. Jetzt ergreift Horst Teltschik Partei für einen neuen Russland-Dialog.

Foto: Bild: StagiaireMGIMO / Wikimedia (CC-BY-SA 4.0)
Helmut Kohls Berater Teltschik für einen neuen Dialog mit Russland

Klare Worte findet Horst Teltschik zum aktuellen Verhältnis zwischen Deutschland und Russland. Telschik war in den Jahren 1972 bis 1990 enger politischer Berater von Helmut Kohl in dessen Funktionen als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und später Bundeskanzler. Heute trott er für einen neuen Dialog zwischen Berlin und Moskau ein. Beim Petersburger Dialog in Berlin setzte er sich für eine neue Gesprächskultur und eine gemeinsame Zukunftsvision Deutschlands und Russlands ein.

Die seit dem Ukraine-Konflikt im Jahr 2014 zwischen Berlin und Moskau auf Sparflamme laufendenden außenpolitischen Beziehungen schwächen nicht nur Russland, sondern auch die deutsche Wirtschaft immens.

Russland-Sanktionen: Deutschland wurde massiv geschädigt

In den letzten Jahren war vor allem die deutsche Metall- und Industrieanlangenwirtschaft durch die EU-Sanktionen gegen Russland massiv geschädigt. Viele Betriebe in Deutschland hatten vor 2014 permanent steigende Exportgeschäfte mit Russland zu verzeichnen. Seit den weitreichenden Sanktionen sind die Auftragsbücher vieler Industriebetriebe leer oder weit hinter das Niveau von vor 2014 zurückgefallen.

Ein neuer neuer Dialog und eine damit einhergehende Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wäre laut Teltschnik ein neuer Motor für die Beziehungen.

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