Bildungspapier: In Schulen ist künftig wieder Leistung statt sozialistischer Gleichmacherei gefragt.

Bild: Martin Kraft - Wikimedia Commons - (CC BY-SA 3.0)
Freiheitliche Regierungsbeteiligung sorgt für Paradigmenwechsel in heimischer Bildungspolitik

In Österreichs Schulen soll künftig wieder etwas gelehrt und gelernt werden. So lässt sich das von Türkis und Blau ausgearbeitete Bildungspapier kurz zusammenfassen. Lehrer wie Schüler sollen vermehrt in die Pflicht genommen werden. Auch der von oben herab verordnete Genderwahn soll in die Schranken gewiesen werden. Ein Aufschrei der sozialistischen Noch-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid ließ nicht lange auf sich warten.

Schüler müssen wieder etwas lernen

Jahrzehntelang war Österreichs Bildungswesen von einem stetigen Niedergang gekennzeichnet. Ein ums andere Mal waren die Leistungsergebnisse heimischer Schüler bei der internationalen Pisa-Studie blamabel. Ein hoher Prozentsatz der Schulabgänger ist in jeder Hinsicht für Betriebe und Wirtschaftsunternehmen unbrauchbar. Damit soll jetzt Schluss sein. Jugendliche sollen künftig nach Beendigung der Schulpflicht zumindest wieder ordentlich lesen, schreiben und rechnen können.

Bildungspflicht statt Verweigerung

Um dies zu erreichen, sieht das Bildungspapier zahlreiche Steuerungsmechanismen vor. Dazu gehört unter anderem, neben der Vorgabe von Bildungsstandards, eine regelmäßige Feststellung des Lernfortschritts auf Basis präzisierter Lehrpläne. Durch eine standardisierte Benotungssystematik sollen schulische Leistungen wieder vergleichbar gemacht werden.  

Werden Mindestanforderungen von Schülern zum Ende der Schulpflicht nicht erbracht, muss die Bildungslaufbahn bis maximal zum 18. Lebensjahr fortgesetzt werden. Familien von Bildungsverweigerern müssen mit dem Verlust, bzw. einer Einschränkung von Sozialleistungen rechnen.

Die Bildungspflicht soll sich über alle Schultypen und Schulstufen erstrecken.

Talentförderung statt sozialistischer Gleichmacherei

Besonderes Augenmerk soll künftig auf Begabtenförderung gelegt werden. Zudem sollen am Ende der dritten Klasse Volksschule und zu Beginn der 7. Schulstufe durch Tests individuelle Talente der Schüler erkannt und damit die richtige Wahl des weiteren Bildungsweges unterstützt werden. Gleichzeitig soll das Sonderschulwesen erhalten und gestärkt werden.

SPÖ-Hammerschmid schreit auf

Erwartungsgemäß unerfreut über das Ende sozialistischer Bildungspolitik hin zu einem leistungsbezogenen System zeigt sich die erfolglose Noch-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Via Presseaussendung ließ sie eine wahre Tirade über die Koalitionsverhandler los. ÖVP und FPÖ würden daran arbeiten. „jede Innovationskraft im heimischen Bildungssystem im Keim zu ersticken“, wettert die Sozialistin. Das türkis-blaue Bildungspapier sei „inhaltsleer“ und sie sei „fassungslos“, wie wenig die Verhandlungspartner von den Bedürfnissen der Lehrer und Schüler wüssten, verlautete sie weiters. Geplante Klassen für Migranten mit mangelnden Deutschkenntnissen bezeichnet sie zudem als „gefährlichen Populismus“. Man könne diese Kinder doch nicht „ausgrenzen und wegsperren“.

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