Für radikale Moslems stellt das Kopftuch ein Signal in Richtung Kulturkampf dar.

Bild: geralt /pixabay.com (CCO)
Berlin: Grüne Politikerin möchte mehr Lehrerinnen mit Kopftuch in Schulen sehen

Radikale Moslems, islamische Fundamentalisten und Staaten wie Saudi Arabien konnten in ihrem Vorhaben, Europa zu islamisieren, ganz besonders aktive KampfgefährtInnen gewinnen. Ausgerechnet die fortschrittlichsten der Fortschrittlichen, die Grünen, sind es, die es förmlich nicht mehr erwarten können, hier Zustände vorzufinden, die man spätestens seit der Aufklärung als überwunden betrachtet hat. Sämtliche moslemischen Verhaltensvorschriften stehen zwar jeder Form von „fortschrittlichen“ Anschauungen diametral gegenüber und man wundert sich zu Recht, wie es möglich ist, dass ausgerechnet jetzt Linke quasi auf zwei Hochzeiten tanzen. Einerseits Gender Mainstream samt Radikalfeminismus und auf der anderen Seite Huldigung einer mittelalterlichen Machokultur.

Und ganz in diesem Sinne wünscht sich die ehemalige Berliner Grünen-Landeschefin Bettina Jarasch:

Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt.

Ohne zu es wissen, lässt diese fortschrittliche Dame dabei die Maske fallen. Denn ein „religiöses Symbol“ erblickt sie darin offensichtlich nicht. Denn sowas wünscht sich ja kein Fortschrittlicher in Schulen und neuerdings sogar im öffentlichen Raum. Indirekt gibt sie damit zu, was das Kopftuch ist: ein Kampfsymbol im Kulturkampf gegen herkömmliche westliche Werte,  welches mit Religion ursprünglich nichts zu tun hatte.

Kopftuch im Westen als Signal kultureller Andersartigkeit

Ging es anfänglich nämlich ausschließlich darum, Frauen öffentlich möglichst unsichtbar zu machen und sie somit zum rein privaten Sexobjekt für eifersüchtige Machos zu degradieren, so wird jetzt eine Geisteshaltung damit transportiert, die sich als Religiosität tarnt. Die Botschaft lautet wohl: 

„Ich bin keine Schlampe wie westliche Frauen, ich verachte euer Abendland, ich hasse Christen und Juden und bin überhaupt besser als ihr mit eurer dekadenten westlichen Weltanschauung“

Neutralitätsgesetz soll abgeändert werden – freilich nur für Moslems

Nun verbietet jedoch das Neutralitätsgesetz in Berlin den Lehrern das Tragen von religiösen Symbolen. Religionen aus Schulen herauszuhalten, wurde ja in unseren Breiten schon seit Jahrzehnten als fortschrittliche Errungenschaft gefeiert. Ursprünglich von Linken geplant und durchgeboxt, war diese Verordnung wohl gegen christliche Symbole angedacht. Und deshalb geht jetzt der Schuss nach hinten los, denn offiziell wird uns ja das Kopftuch als religiöses Symbol verkauft. Was tun also?

So fordert man die Abschaffung des Kopftuchverbots für Lehrerinnen, indem man das Berliner Neutralitätsgesetz einfach entsprechend abändern will und drängt die moslemischen Lehrerinnen in eine Art Opferrolle, da ja ein Kopftuchverbot einem Berufsverbot gleichkommt. Und sind wir da nicht alle gefordert, diesen solcherart diskriminierten Damen solidarisch zur Seite zu stehen? Am besten so, dass wir das Zurschaustellen von religiösen Symbolen in Schulen wieder zulassen, sofern es sich nicht um christliche handelt. Und Bettina Jarasch erklärt uns auch, wie das gehen soll:

Was wir brauchen, sind Regelungen, die religiöse Manipulation wirksam ahnden, anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen.

Da hat die grüne Politikerin ausnahmsweise Recht: Der Streit um das Kopftuch ist ein „Kulturkampf“, der sich das Tarnmäntelchen „Religion“ bloß umgehängt hat, welches, je nach Bedarf, an und, wie jetzt gefordert, wieder abgelegt werden kann.

 

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