Belgien: Rotes Kreuz ordnet Entfernung von Kreuzen in Zweigstellen an

Jesus auf dem Kreuz hat in belgischen Rot-Kreuz-Filialen künftig nichts mehr zu suchen. Foto:  Ulrich Berens / flickr.com (CC BY 2.0)
Jesus auf dem Kreuz hat in belgischen Rot-Kreuz-Filialen künftig nichts mehr zu suchen.
Foto: Ulrich Berens / flickr.com (CC BY 2.0)
7. Dezember 2017 - 13:00

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Die politische Korrektheit hat erneut die christliche Hilfsorganisation des Roten Kreuzes erreicht. In Belgien wurden die Zweigstellen der Organisation via Email vom Provinzkomitee des Roten Kreuzes in Lüttich darüber informiert, künftig alle Kreuze aus den Gebäuden zu entfernen.

Keine Diskriminierung anderer Religionen

André Rouffart, der Präsident des roten Kreuzes in der belgischen Stadt Verviers, argumentierte, dass die Prinzipien der Hilfsorganisation eingehalten werden müssen, welche besagen, dass weder nach Rasse noch nach Glauben unterschieden werden darf. Somit sollen die Kreuze nun aus den Rot-Kreuz-Stellen verschwinden. Trotz heftiger Proteste gegen diese Aktion, die Rouffart lediglich als "Sturm im Wasserglas" abtat.

Freiwillige: Kreuze wegen Moslems entfernt

Viele freiwillige Helfer des Roten Kreuzes protestierten umgehend gegen die politisch korrekte Maßnahme. Gegenüber dem belgischen TV-Sender RTL meinte ein Freiwilliger, dass dieser Schritt vor allem aufgrund der steigenden moslemischen Bevölkerung in Belgien geschehe. Auch in den Stellen des Roten Kreuzes habe man immer öfter ausschließlich mit Moslems zu tun, insbesondere in Verviers

Der Frust bei den Helfern sitzt daher tief. Man habe bereits die "Weihnachtsfeiertage" in "Winterfeiertage sowie Weihnachtsmärkte in "Wintermärkte" aus politisch korrekten Gründen umbenannt. Und nun dies, so die Kritik. 

Erst kürzlich berichtete unzensuriert auch über die französische Stadt Ploërmel, welche das Kreuz von einem öffentlichen Papstdenkmal entfernen lassen will. 

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