In der Nähe der Lugner City am Lerchenfelder Gürtel spielte sich der tödliche Streit unter Irakern ab.

Foto: Bild: Wolfgang Glock / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
#Einzelfall: Iraker stach Kontrahenten bei Streiterei am Gürtel ab – 17 Jahre Haft

Der 33-jährige Iraker Sheikho A. musste sich Mittwoch wegen Mordes vor Gericht rechtfertigen. Ende März hatte er einen Kontrahenten am Lerchenfelder Gürtel mit zwei Messerstichen getötet. Ihren Ausgang nahm der Streit in der Shisha-Bar “Rotana”, wo sich das spätere 21-jährige Mordopfer einen Joint angeraucht haben soll. Daraufhin verwies in der Lokalbesitzer, gleichzeitig auch sein Schwager, des Lokals, weil der Mann bereits schwer betrunken war. Nach üblen Beschimpfungen verlagerte sich der Streit mit mehreren Beteiligten ins Freie in die Nähe der Lugner City, wo das Opfer schließlich mit zwei Messerstichen “ruhiggestellt” wurde. Der Messerstecher flüchtete ins Ausland, wurde aber in Deutschland geschnappt. Vor Gericht nervte er den Richter und forderte präpotent einen anderen Dolmetscher, obwohl er sich davor fließend mit diesem unterhalten hatte. Urteil: 17 Jahre Haft wegen Mordes, nicht rechtskräftig… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Dezember 2017.

Weitere Einzelfälle vom 7. Dezember:

Wien: Islam-kranker “Wien Kenner” predigt auf Facebook für IS-Unterstützer
Alarm um einen Salafisten, der auf Facebook ungeniert für die Terroreinheit Dschabhat Fatah asch-Scham (die frühere Al-Nusra-Front) wirbt: Erkan S. präsentiert sich im Internet als predigender “Wien-Kenner” und wettert mit “Kopftuch-Propaganda” gegen die “Initiative Liberaler Muslime Österreich”. “Es gibt Geschwister, die brauchen unsere Unterstützung. Wer helfen möchte, sollte sich mit Dschabhat Fatah asch-Scham auseinandersetzen. Sie geben ihr Leben für den Islam.”, so der Appell. Al-Nusra war früher Teil von Al-Kaida und schloss sich später dem IS an, um in Syrien das berüchtigte “Kalifat” zu gründen. Der Verfassungsschutz wurde informiert… mehr

Wien: Serben überfielen Bar, misshandelten Bardamen und raubten sie aus
Jene zwei Serben, die am 8. November ein Nachtlokal in der Felberstraße in Rudolfsheim-Fünfhaus überfallen haben, sind jetzt festgenommen worden. Die Beschuldigten (21, 22) hatten damals gegen 2.00 Uhr Früh das Lokal betreten. Einer ging laut Polizei sofort zum Barbereich und forderte von der Bardame (36) Bargeld. Als die Rumänin zu verstehen gab, dass sie ihre Sprache nicht spricht, versetzte der 21-Jährige der ebenfalls anwesenden Lokalbesitzerin (43) einen Faustschlag gegen den Kopf. In weiterer Folge trat er mehrmals auf die Frau ein, wodurch sie eine Unterarmfraktur erlitt. Als eine im Nebenzimmer anwesende Angestellte (38) ihrer Chefin zur Hilfe eilen wollte, zückte der 21-Jährige eine Dose Pfefferspray, begann die Frauen damit einzusprühen und bedrohte in weiterer Folge die 36-Jährige mit einem Elektroschocker. Die beiden Beschuldigten schnappten sich eine Handtasche, eine Geldbörse, drei Mobiltelefone und liefen aus dem Lokal… mehr

Linz: Kosovare stach Freundin in Geschäft nieder – Großfahndung
Beziehungsdrama am Donnerstag Vormittag in Linz: Ein 35 Jahre alter Kosovare stach seine Lebensgefährtin nieder und ergriff anschließend die Flucht. Eine Großfahndung läuft, brachte bislang aber keinen Erfolg. Der Angreifer soll mit einer Pistole bewaffnet in Richtung des Kindergartens, in dem seine Kinder betreut werden, geflüchtet sein. Zu der Attacke kam es gegen 11.15 Uhr in einem Geschäft im Linzer Stadtteil Auwiesen. Der Mann stach mit einem Messer auf seine 34-jährige Freundin ein, diese sackte schwer verletzt zusammen. Laut Polizei soll auch ein Schuss gefallen sein, vermutlich aus einer Schreckschusspistole… mehr

Graz. Dank für Mindestsicherung – Islam-kranker Bosnier plante Amokfahrt auf Weihnachtsmarkt
In Graz ist am Wochenende ein 25 Jahre alter Mann wegen dringenden Terrorverdachts festgenommen worden. Der Bosnier, der in einem Obdachlosenheim lebte, hatte offensichtlich eine Amokfahrt über einen Weihnachtsmarkt geplant – ähnlich dem Anschlag im Dezember 2016 in Berlin. Bei dem Verdächtigen soll es sich um einen radikalen Islamisten handeln. Der Mann lebte in einer Obdachloseneinrichtung in Graz und bezog Mindestsicherung. Er hatte anscheinend einen Anschlag ähnlich jenem in Berlin geplant: Mit einem Pkw wollte er über einen Weihnachtsmarkt rasen, um so möglichst viele Menschen zu verletzen oder gar in den Tod zu reißen. Laut Zeugen sah er sich auch ständig Attentats-Videos an… mehr

Klagenfurt: Mann reiste nach Syrien, um für den IS zu kämpfen – Prozess
Zum ersten Mal findet auch am Landesgericht Klagenfurt ein Prozess statt, in dem ein mutmaßlicher Kämpfer der terroristischen Vereinigung “Islamischer Staat” auf der Anklagebank sitzt. Für das Verfahren werden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Laut Anklage wird dem 23-Jährigen vorgeworfen, Teil einer terroristischen Vereinigung sowie einer kriminellen Organisation – dem IS – zu sein. Er soll von Österreich über Bosnien-Herzegowina in die türkisch-syrische Grenzregion gereist sein, um sich in Syrien zum IS-Kämpfer ausbilden zu lassen. Weiters steht der Mann unter Verdacht, einen eigenen Youtube-Kanal betrieben zu haben, auf dem er Terrorvideos gezeigt haben soll – mit verstörenden Botschaften des IS. Dafür drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft… mehr

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