Ausgerechnet im katholischen Elitegymnasium Canisius-Kolleg in Berlin unterrichtet eine moslemische Kopftuchträgerin.

Bild: deAcademic.com/pictures
Berlin: Katholisches Elitegymnasium stellt Kopftuchträgerin als Lehrkraft ein

Im Zuge der voranschreitenden Islamisierung Europas fällt auf, dass es neben Eliten und Linken ausgerechnet die christlichen Kirchen sind, denen diese Entwicklung nicht schnell genug gehen kann. Vom Papst abwärts setzt man sich massiv dafür ein, dass noch mehr Migranten aus dem islamischen Raum zu uns kommen.

Jesuiten-Rektor an Elitegymnasium

Man präsentiert Flüchtlingsboote als Altäre (Köln) und springt freudig auf den Zug auf, wenn es darum geht, für Kopftuchträgerinnen die Werbetrommel zu rühren. Negativer Höhepunkt dieser Entwicklung: Ausgerechnet in dem bekannten Elitegymnasium Canisius-Kolleg unterrichtet jetzt eine Moslemin mit Kopftuch. Und wer sich jetzt die Frage stellt, warum das so ist, findet die Antwort in einem Interview in der Welt mit dem Rektor des Canisius-Kollegs, Pater Tobias Zimmermann. Zimmermann ist ein Jesuit wie Papst Franziskus (ganz nebenbei bemerkt). Die Societas Jesu galt bis dato als besonders strenger Bewahrer der katholischen Glaubenslehre.

Bewusst für Lehrerin mit Kopftuch entschieden

Da die Schulverwaltung in Berlin versucht, moslemische Lehrerinnen mit Kopftuch zu verhindern, stellte sich gleich zum Eingang des Interviews die Frage, warum gerade ein katholisches Gymnasium eine solche Lehrerin einstellt.

Pater Tobias Zimmermann entgegnet dieser Frage mit einem „Warum nicht?“ Und weiter: „Wir wissen, dass wir mit dieser Entscheidung einen Pflock eingeschlagen haben. Wir wollten es so“. Auf die Frage, ob das vielleicht mit einem Lehrermangel zu tun haben könnte, entgegnete der Rektor:

Absolut nicht, im Gegenteil. Es gab ein offenes Verfahren mit mehreren Kandidaten, alles keine schlechten Kandidaten. Wir haben uns bewusst für die Kandidatin entschieden, die das muslimische Kopftuch trägt.

Da man ja auch eine gebürtige arabische Lehrkraft und Menschen aus anderen europäischen Ländern eingestellt habe, Christen und Nichtchristen, ergänzt der Pater:

Es gefällt mir, wie da alle Klischees durcheinanderwirbeln. Das Schöne daran: Wir bilden ab, was ist.

Berliner Kopftuchträgerin als „Beispiel gelungener Integration“ 

In der in Berlin geborenen Kopftuchträgerin erblickt Zimmermann ein Beispiel „gelungener Integration“, denn zur „Beschulung von Flüchtlingen“ habe man sich entschieden, „zwei Willkommensklassen zu bilden, die größtenteils aus moslemischen Schülern bestehen. Wenn man diese Schülerschaft hat, braucht man auch Lehrer, die gelungene Integration verkörpern“. Es erhebt sich bloß die Frage, wo sich die gebürtige Berlinerin genau integriert hat. In Deutschland oder wohl eher in einer importierten Parallelgesellschaft.

Jesuit gibt Mitschuld am Niedergang des Christentums in BRD zu

Im Verlauf des Interviews rutscht dem Pater etwas heraus, das vielleicht nicht zu dem nach außen präsentierten Gehabe des linken Klerus passt:  

Das Neutralitätsgesetz von Berlin ist ein weltanschauliches Gesetz. Es macht Religion zur Privatsache, verbannt sie ins Private. Wir haben das hingenommen und tragen also eine Mitschuld am Niedergang christlicher Religion in Deutschland.

Und auf die Frage, ob er meine, dass man „vom Islam lernen kann, wie Religion geht“, sagt der Rektor der katholischen Eliteschule:

Er (Anm.: der Islam) holt uns aus unserem Hochmut heraus. Wir halten uns und unseren Umgang mit Religion für das Modernste und Tollste. Was ich gut fände: wenn unsere Kultur aufwachen würde. Unsere Debatten sind so unendlich platt. Wir haben, was Religion betrifft, ein Bildungsproblem. Und der Islam hilft uns da weiter.

Allzu viel gelernt hat der Gottesmann vom Islam freilich nicht, wenn er wissen will, „wie Religion geht“. Eine Studienreise zu verfolgten Christen in Länder, wo diese Religion das Sagen hat, könnte seinem „Bildungsproblem“ rasch Abhilfe schaffen. 

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