#Einzelfall: Zwei Jahre Haft für Islam-kranken IS-Sympathisanten

Eine 23-jähriger Bosnier wollte unbedingt für den IS kämpfen (Bild: kurdische Volksverteidigungs-Einheit), wurde aber an der syrischen Grenze geschnappt. Foto: VOA / wikimedia.org (CC-PD-Mark)
Eine 23-jähriger Bosnier wollte unbedingt für den IS kämpfen (Bild: kurdische Volksverteidigungs-Einheit), wurde aber an der syrischen Grenze geschnappt.
Foto: VOA / wikimedia.org (CC-PD-Mark)
12. Dezember 2017 - 19:02

Ein 23-jähriger Bosnier ist am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt wegen terroristischer Vereinigung zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der Mann war schon 2015 an der türkisch-syrischen Grenze festgenommen worden, laut Anklage wollte er sich der Terrororganisation IS anschließen. Nach seiner Rückkehr nach Österreich lud er mehrere Videos ins Internet, die den IS verherrlichten. Vor Gericht erklärte er nun - wenig glaubwürdig -, er habe sich nur am Kampfgetöse einen "Adrenalin-Kick" holen wollen. Der Verteidiger des Islamisten meldete Nichtigkeit und Berufung an, die Staatsanwältin meldete ebenfalls Berufung an, das Urteil ist damit nicht rechtskräftig... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Dezember 2017.

Weitere Einzelfälle vom 12. Dezember:

Wien: Rumänischer Erpresser drohte Landsmann, ihm das Gesicht zu zerschneiden
Ein 42-jähriger Erpresser ist bei einer vermeintlichen Übergabe von der Polizei in Wien-Neubau gefasst worden. Zuvor soll der rumänische Staatsbürger von einem Landsmann die Herausgabe einer angeblich gestohlenen Uhr sowie 100 Euro gefordert haben und ihm gedroht haben, ihm sonst das Gesicht zu zerschneiden. Zu Bekräftigung schlug er dem 29-Jährigen mehrfach ins Gesicht und verletzte ihn dabei. Der 29-Jährige erstattete auf der Polizeiinspektion Tannengasse Anzeige wegen schwerer Erpressung. Zum vereinbarten Treffpunkt am Abend erschienen statt ihm Beamte des Landeskriminalamtes... mehr

St. Pölten: Jugendbande verwüstete Wieselburger Kirche - Tschetschene kam nicht zum Prozess
Kleinlaut und geständig standen fünf Teenager am Dienstag in St. Pölten vor Gericht. Sie hatten die Pfarrkirchen Wieselburg verwüstet. Der Erstangeklagte, ein Tschetschene (17), hielt es nicht für nötig, zum Prozess zu erscheinen, die restlichen fünf Burschen (15 bis 16) zeigten sich reuig. "Es tut uns furchtbar leid", meinten das Quartett zum Vorfall im August. Wie berichtet hatte die Bande die Kirche Wieselburg verwüstet und sogar ihre Notdurft hinter dem Altar verrichtet Und: Sie stahlen einen geringen Bargeldbetrag. Angeklagt waren auch zahlreiche Diebstähle und Einbrüche. Die Urteile: 100 Stunden Sozialarbeit für einen 15-Jährigen, je sechs Monate bedingte Haft für die anderen vier Jugendlichen (16, 16, 15, 15). Quelle: heute.at

Oberwart (Burgenland): Afghane verkaufte kiloweise Drogen - auch an Minderjährige
In Oberwart wurde ein Drogenhändler ausgeforscht. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Afghanen. Festgenommen wurde der Täter nach umfangreichen Ermittlungen des Koordinierten Kriminaldienstes. Ihm wird vorgeworfen, im Zeitraum von Anfang 2015 bis September 2017 an zumindest 45 Abnehmer, darunter einige Minderjährige, Rauschmittel gewinnbringend verkauft zu haben. Insgesamt wurde mit einer Menge von ca. 8,3 bis 11,12 Kilogramm Cannabiskraut gehandelt... mehr

Graz: Unbekannte Ausländer überfielen mit vorgehaltener Waffe Elektrogeschäft
Ein Telefon- und Elektrogeschäft in Graz ist Dienstag in der Früh überfallen worden. Einer von zwei Tätern hatte eine Faustfeuerwaffe bei sich. Die Räuber erbeuteten Bargeld und flüchteten. Ein Angestellter hatte zunächst geglaubt, ein Kollege klopfe um 7.30 Uhr an der Hintertür und öffnete. Doch draußen standen zwei Unbekannte, einer mit Waffe, und drängten ins Geschäft. Sie forderten auf deutsch mit ausländischem Akzent Bargeld und flüchteten... mehr

Wolfsberg (Kärnten): Besoffener 17-jähriger Asylwerber schlug Betreuer am Kopf
In der Nacht auf Dienstag hat ein 17-jähriger Asylwerber aus Afghanistan in einer Unterkunft in Wolfsberg einem 47-jährigen Betreuer bei einem Streit auf den Kopf geschlagen. Der alkoholisierte Jugendliche wird einer anderen Unterkunft zugewiesen und angezeigt... mehr

Innsbruck: "Südländer" bedrohten Mann auf offener Straße und raubten sein Smartphone
Am 11. Dezember gegen 18.00 Uhr bedrohten drei bisher unbekannte Täter in Innsbruck im Bereich der Markthalle einen 52-jährigen Österreicher mit einem Messer oder einem messerartigen Gegenstand und forderten ihn auf, ihnen sein Handy zu übergeben. Der Österreicher warf den Männern sein Smartphone entgegen, flüchtete und verständigte die Polizei. Eine sofortige Fahndung unter Beteiligung zahlreicher Polizeistreifen verlief negativ.
Beschreibung der Täter: ca. 20 bis 25 Jahre alt, "südländischer" Typus.

Innsbruck: Besoffener Bosnier streckte Frau mit Bauchstich nieder
Am 11. Dezember gegen 23.20 Uhr kam es in einer Wohnung in Innsbruck Pradl zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 54-jährigen Bosnier und einer 61-jährigen Österreicherin. Die Auseinandersetzung eskalierte. Der stark alkoholisierte Mann versetzte der Frau mit einem Küchenmesser einen Bauchstich. Die Frau setzte sich zur Wehr und schlug dem 61-Jährigen eine Glasflasche auf den Kopf, wodurch er eine Platzwunde erlitt. Die Frau wurde von der Rettung in die Klinik Innsbruck eingeliefert, wo sie operiert wurde. Der Mann wurde festgenommen. Quelle: LPD Tirol

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