Alexander Gauland wurde in den Vereinigten Staaten von einer prominenten Zeitschrift geehrt – als einziger Deutscher.

Foto: Bild: JouWatch / flickr (CC BY-SA 2.0)
„Foreign Policy“ kürt Alexander Gauland zu einem der 70 größten Neudenker unserer Zeit

Mit einer Auflage von mehr als 100.000 verkauften Exemplaren gehört die Zeitschrift „Foreign Policy“ in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den führenden Politzeitschriften, die sich wissenschaftlich insbesondere mit dem Thema Außenpolitik beschäftigt. Herausgegeben wird diese alle zwei Monate von Samuel Philip Huntington, einem der führenden Politikwissenschaftler und ehemaligen Berater des US-Außenministeriums. Dieses Jahr kürte das Magazin die „70 größten Neudenker“ unserer Zeit, und dem neuen Parteivorsitzenden Alexander Gauland wurde hierbei die Ehre zuteil, als einziger Deutscher aus der Bundesrepublik hinzugezählt zu werden.

Der „wichtigste intellektuelle Anführer“

Begründet wird dies in dem Artikel über ihn damit, dass er „im Herzen von Europa eine populistische Opposition zum Liberalismus angespornt hat“, er sei der „wichtigste intellektuelle Anführer“ der Alternative für Deutschland. Des weiteren wird seiner Bewunderung für die Staaten um das osteuropäische Visegrád-Bündnis (Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei), seiner Skepsis gegenüber der NATO und seiner gegenpoligen Position zu Angela Merkel in der Migrationskrise Beachtung geschenkt.

Die Medienlandschaft ändert sich

Dass mit der Wahl von US-Präsident Donald Trump ein grundsätzlicher Wandel in der Gesellschaft der Vereinigten Staaten spürbar ist, lässt sich am Themengebiet „Medien“ gut aufzeigen. Immerhin ist dies eines der wenigen Bereiche, in welchem er seine Meinung seit dem Wahlkampf nicht geändert hat. So finden sich immer mehr Medien, die sich auch, wie das „Foreign Policy“, mit nationalen Bewegungen aus Europa beschäftigen, da sich auch in Amerika ein immer interessierteres Publikum hierfür findet.

„Fake News“ werden auch in Europa langsam entlarvt

Erscheint den meisten Europäern Trumps schriller Kampf gegen die von ihm benannten „Fake-News“ („Lügenpresse“) als etwas aufgedreht und chaotisch, so macht sich dieser allgemeine Wandel auch in Europa und insbesondere in Deutschland zunehmend bemerkbar. So schaffen es AfD-nahe Zeitungen wie etwa  die Junge Freiheit laut eigenen Angaben, ihre Auflage innerhalb eines Quartales um fast acht Prozent zu erhöhen. Dies ist in einer Zeit, in der Zeitungen einen immer größeren Schwund zu beklagen haben, bemerkenswert.

 

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