Frankfurt: Schwule "Flüchtlinge" werden bevorzugt, Christen hingegen im Stich gelassen

Frankfurt schenkt schwulen "Flüchtlingen" besondere Unterkünfte auf Steuerzahlerkosten. Foto: Bernd Schwabe in Hannovder / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Frankfurt schenkt schwulen "Flüchtlingen" besondere Unterkünfte auf Steuerzahlerkosten.
Foto: Bernd Schwabe in Hannovder / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
14. Dezember 2017 - 11:58

Die Stadt Frankfurt richtet eine spezielle Unterkunft für jene „Flüchtlinge“ ein, die „schwul, lesbisch, bisexuell, transgender, intersexuell oder queer“ sind. Bis Ende März soll der Frankfurter „Verein für soziale Heimstätten“ bis zu 20 Personen entsprechende Unterkünfte bereitstellen. Betroffene sollen ihre Verlegung beantragen können, wenn sie sich in ihrer bisherigen Bleibe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität bedroht fühlen.

„Ich bin unheimlich froh, dass es dieses Haus geben wird, in denen die Menschen ihre Sexualität endlich frei zeigen können“, freut sich das Gründungsmitglied des kürzlich mit dem neuen Preis für Flüchtlingshilfe ausgezeichneten Vereins.

Schulung für Sozialarbeiter zur "Sensibilisierung für Schwule"

Der „Verein Rainbow Refugees Frankfurt“, der die städtische Stabsstelle Flüchtlingsmanagement hinsichtlich schwuler Flüchtlinge berät, führte unlängst eine vierstündige Schulung für Sozialarbeiter durch, die in Frankfurter Flüchtlingseinrichtungen arbeiten, um diese für die Lage der Schwulen zu sensibilisieren.

Gemeinsam mit dem „Verein für soziale Heimstätten“ und dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes erarbeitet die Stadt Frankfurt derzeit ein Gewaltschutzkonzept für alle Flüchtlingsunterkünfte, das auch den Schutz "queerer" Menschen enthalten soll.

Kein Schutz hingegen für bedrohte Christen

Bei den „Flüchtlingen“ leiden auch die wenigen Christen unter Anfeindungen. „Christen müssen sich in den Heimen verstecken. Diese Menschen sind wegen ihres Glaubens geflohen. Hier sind sie aber genauso gefährdet. Wir haben in den deutschen Unterkünften iranische Verhältnisse“, stellte der Berliner Pfarrer Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) schon 2015 fest.

Für die Christen unter den „Flüchtlingen“ gibt es allerdings kein so großzügiges Schutzprogramm wie für Schwule. Sie werden bedroht, ausgegrenzt und haben nicht selten keine Chance auf Asyl, weil die meist moslemischen Dolmetscher sie gegenüber den Behörden als "Touristen" oder "Sozialflüchtlinge" deklarieren, die nur nach Deutschland gekommen seien, um abzukassieren. Ähnlich ist die Lage in Österreich.

 

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