Im Landesgericht Wien bekam die Öffentlichkeit neuerlich tiefe Einblicke in die landläufigen Gebräuche tschetschenischer „Neubürger“.

Foto: Bild: User:Plani / de:Benutzer:Plani / wikimedia.org (PD-self)
#Einzelfall: Tschetschene schoss Bruder „wie in der Heimat“ nieder, während Kinder zuschauten

Khasan B. (35) hat sechs Kinder – und einen Staranwalt als Verteidiger. Mittwoch stand der Tschetschene wegen Mordversuchs an seinem Bruder vor Gericht. B. stapfte in ausgewaschenen Jeans und Billig-Sneakern in den Saal 303 am Wiener Landesgericht – teuer war dafür der Verteidiger des Tschetschenen: Anwalt Niki Rast (wer auch immer den bezahlt). Die Anklage lautete auf Mordversuch. B. soll im Vorjahr seinen Bruder (37) in Wien-Meidling niedergeschossen haben, weil er sich in seiner „Ehre“ verletzt fühlte (Zitat: „Ich wollte das wie in der Heimat beenden“). Kinder mussten dabei zusehen. Der Angeklagte verstrickte sich bei der Befragung in Widersprüche. Er habe sich zwar eine Waffe gekauft, „um meinen Bruder zu stoppen“, er hätte die Tat aber nicht geplant. Die Geschworenen ließen den Vorwurf des versuchten Mordes nicht gelten – Urteil: drei Jahre Haft wegen absichtlich schwerer Körperverletzung (nicht rechtskräftig)… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Dezember 2017.

Weitere Einzelfälle vom 13. Dezember:

Wien: Serbische „Familie Putz“ versorgte Autodiebe mit Schlüsseln – 180.000 Euro Schaden
Hauptsächlich auf Autos hatte es eine serbische Einbrecherbande in Wien abgesehen. Die Fahrzeuge wurden nach Serbien verschoben. Als Mitarbeiter eines Reinigungsunternehmens konnten ein Vater (48) und dessen Sohn (21) die Lage ausspionieren und die Schlüssel der Wagen stehlen. Von Juni bis Dezember 2016 war acht Mal in ein Firmengebäude in der Ignaz-Köck-Straße in Floridsdorf eingebrochen worden. Dabei kamen auch vier Autos weg. Insgesamt wurden dem Quartett neun Einbruchsdiebstähle in Wien und ein derartiges Delikt in Niederösterreich, eine Sachbeschädigung und eine Urkundenfälschung nachgewiesen. Die gesamte Schadenssumme beläuft sich laut Polizei auf 180.000 Euro. Beide Serben wurden, ebenso wie ein Komplice, verhaftet. Nach dem Drahtzieher wird noch gefahndet… mehr

Eisenstadt: Serbe stahl gern teure Landmaschinen – Prozess
Weil er beim Diebstahl eines Traktors und eines Kompaktladers dabei gewesen sein soll, ist am Dienstag ein 23-jähriger Serbe im Landesgericht in Eisenstadt zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten , davon neun Monate bedingt, verurteilt worden. Dem in U-Haft befindlichen Serben wurde vorgeworfen, gemeinsam mit Komplicen Ende August 2015 in Kirchschlag in der Buckligen Welt in Niederösterreich einen Traktor im Wert von rund 20.000 Euro aufgebrochen und abtransportiert zu haben. Weiters soll er im September des gleichen Jahres beim Diebstahl eines Kompaktladers in Gols (Bezirk Neusiedl am See) dabei gewesen. Der Wert des Kompaktladers belief sich auf knapp 23.000 Euro… mehr

Hörsching (OÖ): Rumänische Supermarkt-Einbrecher betrieben schwunghaften Handel mit Beute
Drei rumänische Staatsbürger stehen im Verdacht, am 2. Dezember gegen 21.00 Uhr über ein Flachdach in einen Supermarkt in Hörsching (Bezirk Linz-Land) eingebrochen zu sein. Die Männer (21, 24) stiegen auf das Dach und brachen ein Klappfenster eines Lichtbandes auf. Über ein Regal gelangten sie in das Objekt. Dort nahmen die Täter schwarze Müllsäcke und füllten diese mit diversen Waren. Darunter waren größere Mengen Lebensmittel, Alkoholika, Kosmetikartikel, Kaffee und Süßwaren. Die gefüllten Müllsäcke wurden durch das Einstiegfenster auf das Dach transportiert. Zu Fuß trugen sie die Säcke in ein angemietetes Fremdenzimmer. Gesamt wurden so drei bis vier Transporte durchgeführt. Anschließend verkauften sie einen Teil der Waren an einen unbekannten rumänischen Staatsbürger um rund 3.000 Euro weiter… mehr

Salzburg: Rumäne, Bosnier und Staatenloser raubten Obdachlosen brutal aus – Prozess
Mit strengen Strafen reagiert die Justiz auf einen Raub an der Universität Salzburg. Zwei Burschen müssen jeweils drei Jahre ins Gefängnis, einer bekam zwei Jahre Haft – zum Teil auf Bewährung. Sie sollen am 18. September auf der Dachterrasse der Universität in Salzburg-Freisaal einen 21-Jährigen mit einer Schreckschusspistole bedroht, an der Schulter schwer verletzt und ihm 95 Euro Bargeld sowie zehn Gramm Cannabis geraubt haben. Das obdachlose Opfer soll aus dem Drogenmilieu stammen. Die beiden 16-Jährigen, ein rumänischer Staatsbürger udn ein Staatenloser, waren erst am 24. August beim Landesgericht Salzburg wegen Einbruchsdiebstählen zu bedingten Haftstrafen von vier und fünf Monaten verurteilt worden. Der dritte Beschuldigte ist ein bisher unbescholtener Bosnier. Die Urteile sind nicht rechtskräftig… mehr

Villach (Kärnten): Nigerianer boten Polizisten-Paar Drogen zum Kauf an
Mit einigen blauen Flecken endete ein Polizeieinsatz in Villach: Zwei Asylwerber aus Nigeria wollten einem Pärchen an der Draupromenade Drogen verkaufen. Zu ihrem Pech handelte es sich um zwei Polizeibeamte. Nach einer wilden Rangelei wurden die Dealer festgenommen. Auch ein Drogenversteck wurde aufgespürt. Schon seit längerer Zeit gilt die Draupromenade in Villach als beliebter Umschlagplatz für Drogen aller Art. Mit verdeckten Ermittlern versucht die Polizei daher, den fast ausschließlich ausländischen Dealern den Kampf anzusagen… mehr

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