Schule in Saarbrücken ruft wegen Gewalt und Beschimpfungen durch Migranten um Hilfe

Gewalt und Beschimpfungen durch Migranten auch gegen Lehrer sind die Regel an vielen deutschen Schulen.
Gewalt und Beschimpfungen durch Migranten auch gegen Lehrer sind die Regel an vielen deutschen Schulen.
17. Dezember 2017 - 12:13

In der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken gibt es massive Probleme mit verbaler und physischer Gewalt der Schüler. Die Lehrer schrieben bereits im Juni 2017 einen Brief an den Bildungsminister des Saarlandes, in dem sie die unerträglichen Zustände schildern. Der Brief gelangte erst Mitte Dezember 2017 an die Öffentlichkeit. Die Schule ist eine erweiterte Realschule, welche Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse besuchen.

Vorfälle offenbaren frauenverachtende Einstellung der Migranten

Die Lehrer geben an, dass sie seit einigen Monaten eine Zunahme von Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz erlebten. Sie würden häufig beschimpft, zum Beispiel als Hurensohn, Wichser oder Cracknutte, aber auch in fremden Sprachen. Es gebe auch sexuell-anzügliche und frauenverachtende Bedrohungen gegen Lehrer.

Messerattacken, Körperverletzung, Alkohol und Drogen

Außerdem wird von Schlägereien berichtet. Einem Schüler sei dabei der Arm gebrochen worden, einmal musste wegen einer Schlägerei die Polizei gerufen werden. Einer Schülerin sei absichtlich eine Tür ins Gesicht geschlagen worden, wodurch sie einen Nasenbeinbruch erlitt. Einer anderen Schülerin wurde ein Messer an den Hals gehalten. Insgesamt gab es schon drei Vorfälle mit Messern.

Die Lehrer haben Angst vor bestimmten Schülern, heißt es in dem Brief. Viele Schüler erscheinen gar nicht zum Unterricht, andere zu spät, alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss. Ein geregelter Unterricht sei so kaum möglich.

Lehrer führen Probleme explizit auf "Multikulti" zurück

Die Lehrer bringen diese Zustände direkt mit dem hohen Migrantenanteil in Verbindung. Dieser liege bei 86 Prozent. Eigens erwähnt werden in diesem Zusammenhang auch die „Flüchtlinge“. Von diesen habe es im Juni 2017, als der Brief verfasst wurde, 61 an der Schule gegeben, die separat unterrichtet wurden.

Eine weitere Ursache der Probleme sehen die Lehrer in der „radikalen Umsetzung der Inklusion ohne Schaffung der notwendigen Voraussetzungen“. Es gebe 50 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Von diesen seien 16 in der geistigen Entwicklung und weitere 16 in der sozial-emotionalen Entwicklung beeinträchtigt.

Ministerium korrigiert Migrantenanteil auf 20 Prozent

Laut saarländischem Bildungsminister ist der Migrantenanteil von 86 Prozent, der in dem Brief genannt wird, falsch. In Wahrheit seien es nicht 86 Prozent, sondern 86 Schüler mit Migrationshintergrund, was nur ein Anteil von ungefähr 20 Prozent sei.

Auf der Internetseite der Schule wird über den Migrantenanteil keine Angabe gemacht. Es heißt nur, man habe Schüler aus 42 Nationen. Betrachtet man Fotos von Schulveranstaltungen, scheint der Migrantenanteil relativ hoch zu sein.

Hilfsmaßnahmen des Bildungsministeriums wirkungslos

Im Bildungsministerium hat man jedenfalls auf den Brief reagiert und einige Maßnahmen initiiert. So werden zusätzliche Unterrichtsstunden zur Sprachförderung abgehalten. Die Zahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf wurde gesenkt. Es werden außerdem keine weiteren „Jugendlichen mit Fluchthintergrund“ mehr aufgenommen. Der saarländische Bildungsminister wünscht sich außerdem „fest angestellte Integrationshelfer.“

Die betroffenen Lehrer sind mit diesen Maßnahmen allerdings nicht zufrieden. Ihnen zufolge habe sich in den Monaten seit Juni 2017, als sie ihren Brief verfasst haben, kaum etwas geändert, die Situation habe sich eher noch verschlechtert.

Gemeinschaftsschule Bruchwiese kein Einzelfall

Lehrerverbände gaben an, dass die Probleme an der Gemeinschaftsschule Bruchwiese kein Einzelfall seien. Andere Schulen hätten ähnliche Probleme und hätten ebenfalls Briefe an das Bildungsministerium geschrieben. Der saarländischen Bildungsminister bestätigte dies.

 

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