Justin Trudeaus Wahlkampf wurde von Barry Sherman (l.) durch Spendensammeln unterstützt.

Foto: Bild: Judicieux / Wikimedia (PD)
Barry Sherman: Toter Pharma-Milliardär in Spendenskandal verwickelt

Der mysteriöse Tod des Pharma-Milliardärs Barry Sherman setzt jetzt einen Korruptionsskandal rund um die in Kanada regierende Liberale Partei von Ministerpräsident Justin Trudeau frei. Sherman soll kurz vor seinem Ableben versucht haben, Ermittlungen rund um die Beschaffung von Wahlkampfspenden an die Liberalen zu unterdrücken.

Pharma-Milliardär wollte Untersuchungen gegen ihn untersagen

Diese Wahlkampf-Spendenaktion soll gegen die in Kanada geltenden Lobbying-Bestimmungen verstoßen. Sherman soll bereits am 24. Mai 2017 an das Gericht in Toronto eine Aufforderung zur Einstellung der Ermittlungen gegen ihn und sein Pharma-Unternehmen Apotex eingebracht haben. Dem kanadischen Anti-Lobby-Kommissariat wollte Sherman seine Untersuchungen untersagen lassen.

Korruption: Anzeigen gegen Sherman laufen seit 2015

Gegen Sherman laufen seit August 2015 zwei Strafanzeigen wegen Korruptionsverdacht. Eingebracht wurden sie von der Organisation Democracy Watch. Der Pharma-Konzernchef hatte gemeinsam mit seiner Frau eine Spendenveranstaltung für Trudeau ausgerichtet. Dies wäre aber laut Democracy Watch verboten gewesen. Jetzt ranken sich um den Tod von Sherman und seiner Frau Gerüchte über einen Zusammenhang mit der Spendenaffäre.

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