In der Eisenstädter Fußgängerzone (Bild: Rathaus) fand der Überfall statt – die Täter wurden bald gefasst.

Foto: Bild: Bwag / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
#Einzelfall: Mutmaßliche Russen nach Überfall auf Eisenstädter Juwelier festgenommen

Jene beiden Männer, die am Donnerstag um 9.45 Uhr ein Juweliergeschäft in Eisenstadt überfallen haben sollen („Heute“ berichtete), wurden am Nachmittag von der Polizei festgenommen. Ein Verdächtiger wurde noch am Ende der Fußgängerzone unweit des Schlosses Esterhazy festgenommen. Sein Komplize konnte kurze Zeit später im Schlosspark Eisenstadt gestellt werden. Die Polizei ermittelt, ob die zwei Verdächtigen die einzigen involvierten Personen sind. Zwei bewaffnete Männer – es soll sich um russische Staatsbürger (Tschetschenen?) handeln – waren in das Schmuckgeschäft in der Fußgängerzone gestürmt und hatten zwei Angestellte bedroht. Die erlitten einen Schock, verletzt wurde laut Polizei aber niemand. Quelle: heute.at

Hier alle Einzelfälle vom Dezember 2017.

Weitere Einzelfälle vom 21. Dezember:

Wien: Tankstellenräuber ließ sich zweimal zum Aufgeben überreden
Gleich zweimal in nur einer Nacht hat ein (laut Foto) dunkelhäutiger Räuber versucht, eine Tankstelle im Wiener Bezirk Hernals zu überfallen – und ließ sich auch zweimal dazu überreden, sein kriminelles Vorhaben sein zu lassen. Ohne Beute machte sich der Täter schließlich aus dem Staub. Nun sucht die Polizei  per Foto aus der Überwachungskamera nach dem für gute Ratschläge empfänglichen Unbekannten… mehr

Wien: 13 Jahre Haft für georgischen Posträuber
Mit langjährigen Haftstrafen ist am Donnerstag Abend am Landesgericht der Prozess um einen Überfall auf ein Postamt in Wien-Ottakring zu Ende gegangen. Dabei hatte am 6. Oktober 2009 ein mit einer täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole bewaffneter Georgier 264.000 Euro erbeutet. Der inzwischen 35-Jährige fasste wegen schweren Raubes 13 Jahre Haft aus. Auf die Spur war man den Räubern dank „Kommissar DNA“ gekommen. Der Georgier hatte am Tatort seine genetischen Fingerabdrücke hinterlassen. Wie sich herausstellte, hatte der Mann in Deutschland zwischenzeitlich sieben Raubüberfälle begangen. Nachdem er eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verbüßt hatte, wurde er zur weiteren Strafverfolgung den österreichischen Behörden übergeben… mehr

Wien: Albaner nach 20-jähriger Flucht wegen Mordes vor Gericht
Vor 20 Jahren schoss ein Albaner aus Eifersucht auf eine Kellnerin. Danach flüchtete er ins Ausland. Heuer wurde er geschnappt, nun musste er sich vor Gericht verantworten. Bereits im Oktober erfolgte der Prozess-Auftakt wegen versuchten Mordes – er wurde damals vertagt, damit weitere Zeugen einvernommen sowie Gutachten eingeholt werden konnten. Der mittlerweile 45-jährige, gebürtige Albaner bekannte sich „teilweise schuldig“, spricht nach wie vor von einem Unfall. Die Laienrichter glaubten seinen Ausführungen nicht. Das Urteil: Sechs Jahre Haft… mehr

Niederösterreich: 21 ausländische Banden verübten 220 Einbrüche – 36 Festnahmen
Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat in den vergangenen Monaten den Kampf gegen die Einbruchskriminalität verstärkt. Seit August konnten 21 Einbrecherbanden ausgeforscht werden. Sie sollen mehr als 220 Einbrüche begangen haben. In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und der Cobra konnten die Einbrecherbanden ausgeforscht werden. Sie sollen in Wohnungen und Häuser eingebrochen und einen Gesamtschaden von mindestens 800.000 Euro verursacht haben. Nach gezielten Fahndungsaktionen wurden 36 Verdächtige festgenommen, nach weiteren werde derzeit international gefahndet. Laut Polizei handelt es sich hier um organisierte Kriminalität aus dem Ausland. Die Täter stammen vorwiegend aus dem Balkanbereich… mehr

Graz: Bosnier terrorverdächtig oder „nur“ psychisch krank – oder beides?
Als im Jänner im Zuge der Operation „Josta“ in Graz und Wien 15 IS-nahe Terrorverdächtige festgenommen wurden, stand Emir H. (25) als einer der Besucher der Taqwa-Moschee bereits unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Ein Jahr später sitzt der gebürtige Bosnier ebenfalls in Untersuchungshaft. Die Polizei glaubt, dass er eine Amokfahrt auf einem Weihnachtsmarkt geplant haben könnte. Acht Zeugen haben in der Notschlafstelle in Graz, in der er zuletzt gelebt hatte, verdächtige Beobachtungen gemacht. Die Staatsanwaltschaft versucht derzeit herauszufinden, ob Emir H. ein Terrorist oder einfach ein Wichtigmacher mit psychischen Problemen ist… mehr

Graz: Somalier, der Asylheim anzündete, zum zweiten Mal wegen Mordversuchs vor Gericht
Wegen versuchten Mordes ist ein 23-Jähriger am Donnerstag nicht rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Somalier soll in einem Flüchtlingsheim einen Brand gelegt und dadurch zwei Bewohner gefährdet haben. Der Mann fühlte sich nicht schuldig. Der Prozess wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Beim ersten Mal gab es einen Freispruch für den Angeklagten, doch die Richterin setzte das Urteil aus, also musste der Fall neu aufgerollt werden – mehr dazu in Asylheim-Brandstiftung: Freispruch aufgehoben (22.9.2017)… mehr

St. Johann (Salzburg): Diebische rumänische „Pflegerin“ mit 9.000 Euro geschnappt
In St. Johann (Pongau) soll eine Pflegerin ihre privaten Arbeitgeber bestohlen haben. Die 32-jährige rumänische Staatsangehörige habe einen versperrten Rollcontainer aufgebrochen und eine Münzsammlung und Schmuck mitgehen lassen, sagen Ermittler. Am vergangenen Donnerstag wurde die Verdächtige mit ihrem Lebensgefährten in Liezen in der Steiermark mit einem hohen Geldbetrag aufgegriffen, teilt die Polizei mit. Die beiden hätten bei der Festnahme ungefähr 9.000 Euro bei sich gehabt… mehr

 

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