Spätestens, wenn sie selbst überfallen werden, dämmert es so manchem Journalisten, dass es mit der Bereicherung durch „Schutzsuchende“ nicht weit her ist.

Foto: Bild: wusel007 / wikimedia commons
#Einzelfall: Hamburger BILD-Reporter von vier Ausländern überfallen und verletzt

 

Eine Weihnachtsüberraschung der besonderen Art erlebte der Bild-Journalist Maik Brodersen in Hamburg. Er wurde auf der Reeperbahn von vier Ausländern ausgeraubt und dabei verletzt, worüber er auf seiner facebook-Seite am 23. November berichtet:

Schöne Bescherung.bin von vier Ausländern auf der Reeperbahn ausgeraubt worden! Brutaler Faustschlag von links, Brille kaputt, Handy weg, 150? geklaut – wird echt immer gefährlicher auf’m Kiez. In Rio de Janeiro gibts wenigstens noch ne Vorwarnung, bevor man überfallen wird – auf St. Pauli nicht!

Das Mitgefühl im Kommentarbereich hält sich jedoch in Grenzen, denn bei seinem Arbeitgeber, der Bild-Zeitung, läuft gerade die „Große Bild-Aktion“: Wir helfen-#refugeeswelcome“. Das mag auch der Grund dafür sein, dass dort der Vorfall mit keinem Wort erwähnt wird. Und das, obwohl ein Reporter doch im wahrsten Sinne des Wortes nicht hautnaher bei so einer Bereicherung dabei sein kann, wie im gegenständlichen Fall.   

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