Schäden durch vermummte und gewaltbereite Demo-Touristen wie hier, wegen eines WKR-Balls, blieben den Wienern dank umsichtiger Polizeipräsenz am 18. Dezember erspart.

Foto: Bild: Bwag / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
Linksradikale attackierten Einsatzkräfte: SPÖ hält Polizeischutz für Regierung dennoch „überzogen“

Die türkis-blaue Regierung ging am 18. Dezember nicht unterirdisch – wie seinerzeit unter Kanzler Wolfgang Schüssel – zur Angelobung in die Hofburg, sondern schritt erhobenen Hauptes über den Ballhausplatz zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Das ärgert nun augenscheinlich die SPÖ, weshalb sie heftige Kritik am Polizeieinsatz gegen die Demonstranten übt.

Zu viele Polizisten für „friedliche“ Demo

So ist die Sicherheitssprecherin der Roten, Angela Lueger, spät, aber doch, ausgerückt und bezeichnet das Polizeiaufgebot bei der Anti-Regierungsdemo als „unverhältnismäßig“ und „überzogen“. 1.500 Polizisten für rund 5.000 Demonstranten sind Lueger zu viel. Warum diese Anzahl an Einsatzkräften notwendig war, wolle sie nun über eine parlamentarische Anfrage herausfinden, kündigte sie an.

Dass der Einsatz in dieser Größe vielleicht Schlimmes verhindert hat, steht allerdings außer Zweifel, betrachtet man allein die Bilder dieses Tages in der Kronen Zeitung. Von „friedlicher Kundgebung“ kann da keine Rede mehr sein – auch wenn Mainstream-Medien darüber wider besseren Wissens schreiben. Man braucht sich nur an die regelmäßigen linken Gewalt- und Verwüstungsorgien beim Akademikerball oder beim „Verteidiger Europas“-Kongress in Linz im Vorjahr zu erinnern.

Knallkörper auf Einsatzkräfte geschleudert

Oder war nur die Kronen Zeitung direkt dabei und machte diese schrecklichen Fotos von vermummten Demonstranten, die nahe der Absperrung auf dem Heldenplatz Brandsätze und Rauchbomben zündeten, Bengalfeuer sowie Knallkörper auf die Einsatzkräfte schleuderten?

Angela Lueger tut aber so, als hätte es sich bei dieser Demo lediglich um einen harmlosen Protest aus der Zivilgesellschaft gehandelt, wofür so ein Polizeiaufwand „überzogen“ gewesen wäre. Abgesehen davon, dass zu dieser gewaltbereiten Demo auch die Plattform „Radikale Linke“ und die „Offensive gegen Rechts“ aufgerufen hatten, kann man sich gut vorstellen, was Frau Lueger wohl lieber gesehen hätte: Bilder, auf denen vermummte Randalierer auf die Regierungsmitglieder einprügeln.

Das haben sie aufgrund gut aufgestellter Polizeikräfte aber nicht gespielt. Jeder lernt einmal dazu.

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