Spekulationsgefahr: Internationale Währungshüter wollen Bitcoin & Co in ein strengens Regulativ zwängen.

Bild: Web-dev-chris / Wikimedia (CC-Zero)
Bitcoin-Spekulationen: Cyberwährung im Visier der Währungshüter

Die kurz vor Weihnachten stattgefundenen Kursturbulenzen rund um die Cyberwährung Bitcoin haben neuerlich die internationalen Währungshüter auf den Plan gerufen. Zentralbankpräsidenten und Währungsexperten mahnen zu einem neuen Regulativ, um virtuelle Währungen, wie den Bitcoin, zu kontrollieren. Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, ein Kritiker der ersten Stunde, spricht Bitcoin  &Co überhaupt den Währungscharakter ab.

Da der Bitcoin keine Wertstabilität habe, sei die Definition „Digitalwährung“ laut Weidmann an sich irreführend und sollte korrigiert werden. Felix Hufeld, Präsident der deutschen Finanzbehörde Bafin, kritisiert die hohe Spekulationsfähigkeit dieser „Digitalwährungen“. Im schlimmsten Falle könnte es sogar zu einem Totalverlust des Kapitals für die Bitcoin-Anleger kommen.

Israelische Finanzmarktaufsicht plant Bitcoin-Handelsverbot

Einen Schritt weiter gehen die Israelis in ihrer Bewertung der Cyberwährung. Die israelische Finanzmarktaufsicht (ISA) plant ein totales Handelsverbot für den Bitcoin. ISA-Chef Schmuel Hauser möchte verhindern, dass Unternehmen, deren Geschäftsmodell vor allem auf dem Einsatz solcher Währungen basiert, an der Börse notieren. Bereits an der Börse plazierte Firmen sollen ihren Handel bis zur Einführung eines Regulativs aussetzen müssen.

Wie sich die Kursentwicklung vor diesen zunehmenden regulatorischen Eingriffen für Bitcoin entwickelt, und ob langfristig der Kurs weiter nach oben geht, bleibt fraglich.

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