Einzelfälle im Jänner 2018 – täglich aktuell

Dass sich die Einzelfälle häufen, dafür ist nicht nur unsere tägliche Berichterstattung ein Beleg. Besonders deutlich macht sich die jüngste Einwanderungswelle in den Zahlen der Messerattacken bemerkbar. Die Stichwaffenangriffe in den letzten zehn Jahren haben sich in Österreich fast vervierfacht. In Deutschland ist die Lage ganz ähnlich, wo sich die Zahl der Messerattacken in den letzten zehn Jahren um sagenhafte 1.200 Prozent gesteigert haben.

Hier gibt s die Einzelfälle aus Deutschland.

Und hier die Dokumentation aus dem Vormonat.

Die Liste wird auch im Jänner 2018 regelmäßig aktualisiert.

31. Jänner 2018

Wien: Türke stach wegen „Familienehre“ falschen Bruder nieder – acht Jahre Haft plus Einweisung
Ein 20-Jähriger ist am Mittwoch am Wiener Straflandesgericht wegen Mordversuchs zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen ehemaligen Schulfreund niederstechen wollte, um die „Familienehre“ wiederherzustellen. Der Mann mit türkischen Wurzeln glaubte, dass der 19-Jährige eine Beziehung mit seiner Schwester pflegte. Bei der Messerattacke erwischte er jedoch den jüngeren Bruder, der nur mit viel Glück überlebte. Täter und Opfer waren miteinander aufgewachsen, befreundet und in die Schule gegangen. Seit 2016 soll ersterer sich aber sehr zu seinem Nachteil verändert haben, musste wegen paranoider Schizophrenie in ärztliche Behandlung, nahm aber seine Medikamente nicht, weil sie ihn dick und müde machten. Die Geschworenen stimmten mit 7:1 Stimmen anklagekonform. Der junge Mann wurde zudem aufgrund seiner Krankheit in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen, was bedeutet, dass er, sofern seine Krankheit (und damit Gefährlichkeit) nicht als geheilt beurteilt wird, auch nach Verbüßung seiner Haftzeit unter Verschluss bleibt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

Wien: Weil er nicht hinein durfte – Iraker stach Asylheim-Betreiber nieder
Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es am Dienstag um 20.15 Uhr in einer Asylunterkunft am Neubaugürtel. Ein Iraker, dem der Eintritt verwehrt wurde, drehte durch. Der 26-Jährige zückte im Zuge des Tumultes ein Messer, stach auf den afghanischen Betreiber (32) ein. Das Opfer erlitt eine nicht lebensgefährliche Schnittwunde im Brustbereich. Nachdem der Tatverdächtige den Vorfallsort verlassen hatte, geriet er am Gehsteig in einen zweiten Streit – und stach nochmals zu. Der Iraker fügte seinem Widersacher (42) eine Schnittwunde im Gesicht zu und ergriff die Flucht, stellte sich aber später der Polizei… mehr

Wien: Peruaner stach Afghanen nieder – dreieinhalb Jahre Haft
Im Prozess um lebensgefährliche Messerstiche nach angeblichen sexuellen Avancen eines Afghanen (30) ist der 20-jährige Beschuldigte aus Peru zu dreieinhalb Jahre Haft wegen Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen verurteilt worden. Der Peruaner hatte behauptet, der Afghane sei homosexuell und habe von ihm Sex gewollt, der Afghane sagte aus, der Peruaner habe von ihm Geld und Drogen gewollt und ihn niedergestochen, weil er ihm nichts gegeben habe. Die Geschworenen verwarfen einstimmig den angeklagten Mordversuch. Vom versuchten schweren Raub wurde der Angeklagte freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab… mehr

Wien: Vorbestrafter Nigerianer machte gute Geschäfte mit Heroin- und Kokain-Verkauf
Erfolg bei den Ermittlungen der Kriminalbeamten Gänserndorf und den Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich: Sie fassten bereits am 4. Dezember einen nigerianischen Dealer, der zwischen Februar und Dezember 2017 illegale Suchtmittel verkauft haben soll. Seine Ware: 225 Gramm Heroin und 128 Gramm Kokain für neun Abnehmer aus Gänserndorf und Wien. Bei seiner Festnahme in einer Wohnung im zweiten Bezirk in Wien wurden Heroin, ein Bargeldbetrag im fünfstelligen Bereich sowie mehrere Mobiltelefone und Schmuck sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der bereits vorbestrafte Afrikaner in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert… mehr

Jennersdorf (Burgenland): Aus Ladung Tierhäute in Lederfabrik sprangen zwei „Flüchtlinge“
Ein besonderer Fall von Menschenschmuggel ist im Burgenland aufgeflogen. Als in einer Lederfabrik eine Lkw-Lieferung Tierhäute entladen werden sollte, sprangen zwei „Flüchtlinge“ aus dem Frachtraum. Nicht nur die Beschäftigten reagierten verdutzt, sondern auch die beiden Afghanen. Sie dachten, sie seien in Frankreich. Wegen des strengen Geruchs fiel den „blinden Passagieren“ das Atmen immer schwerer. Während der gesamten Fahrt, die mehr als zehn Stunden dauerte, bekamen sie keine frische Luft. Denn der Schwertransport war vor dem Start mit Plomben versehen worden. Geöffnet wurde der versiegelte Frachtraum erst am Bestimmungsort in Jennersdorf… mehr

Linz: Eifersüchtiger Afghane stach Freundin mit Messer nieder – zehn Jahre Haft
Weil er versucht haben soll, seine Lebensgefährtin mit einem Messer zu töten, ist am Mittwoch ein 21-jähriger Afghane in Linz zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Die Geschworenen werteten die Tat als Mordversuch. Zudem wurde der Mann wegen schwerer Nötigung schuldig gesprochen, weil er der Frau gedroht haben soll, sie zu töten, sollte sie ihn verlassen. Der Angeklagte und seine um 17 Jahre ältere Partnerin aus dem Iran migrierten 2015 aus der Türkei illegal nach Österreich. Wie Staatsanwältin Gudrun Dückelmann schilderte, sei es immer wieder zu Streit gekommen. Der Asylwerber habe der Frau mehrfach gedroht, sie zu töten, sollte sie ihn verlassen. Sie ließ sich immer wieder überreden zu bleiben, nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Sohnes, der heute knapp eineinhalb Jahre alt ist. Am 13. Mai 2017 kam es dann in einer Asylunterkunft in Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung) zu einem handgreiflichen Streit des Paares, den die Frau nur knapp überlebte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

Graz: Verurteilter Terrorist lebt als „Flüchtling“ ihn Graz und kassiert fröhlich Mindestsicherung
Wie viele andere wurde der angeblich Schutzsuchende 2014 bei uns mit offenen Armen aufgenommen. Als „Flüchtling“ bekam er in Graz Asyl, Dolmetscher, Psychotherapie (etwa 100 Euro Stundensatz). Begründung für den medizinischen Beistand: „Nachbilder“ der blutigen Szenen, denen er ausgesetzt gewesen sei. Nach ein paar Monaten wurde er allerdings von anderen Syrern erkannt, die die Polizei alarmierten. Gezielte, umfangreiche Recherchen des Verfassunggsschutzes zeichneten dann ein ganz anderes Bild als das des armen Verfolgten: Der Mann gehörte der Terrororganisation Liwa Al Tawhid an, kämpfte Seite an Seite mit der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat. Das Fachgebiet dieser Terroreinheit: Motorradbomben, Sprengfallen und die Vorbereitung von Selbstmordanschlägen. Er wurde verhaftet und – bei einem Strafrahmen von zehn Jahren – zu milden 30 Monaten Haft verurteilt. Seither lebt er wieder als „Flüchtling“ in Graz und kassiert fröhlich 844 Euro Mindestsicherung… mehr

30. Jänner 2018

Wien: Streit um Drogen, Sex und Geld – Peruaner stach Marokkaner nieder
Wegen angeblicher sexueller Zudringlichkeiten soll ein 20-jähriger Peruaner einen Afghanen im August mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben, angeblich aus „Notwehr“. Er muss sich deshalb wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Das Opfer stellte die Geschichte ganz anders dar. Weil er dem 20-Jährigen kein Geld und keine Drogen geben wollte, hätte der Peruaner zunächst auf ihn eingeschlagen und dann eingestochen. Durch die Schnitt- und Stichverletzungen wurden der Herzbeutel und die Lunge getroffen. Das Messer mit der 15 Zentimeter langen Klinge verletzte auch Nerven am linken Arm, sodass der Marokkaner ihn nicht mehr ganz heben und seinen Job im Gastgewerbe nicht mehr ausüben kann. Ein Urteil ist noch ausständig… mehr

Wiener Neustadt: Asylwerber stachen 15-Jährigen mehrmals in den Bauch – Prozess
Zwei Asylwerber (18, 19) müssen sich am Landesgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Im Zuge eines Streits wurde einem 15-jährigen Afghanen mehrmals in den Bauch gestochen. Schauplatz der Auseinandersetzung am Abend des 5. September 2017 war der Bahnhof in Baden. Der 18-jährige Mitangeklagte aus dem Iran habe den Burschen festgehalten, während der 19-jährige Hauptangeklagte aus Afghanistan vier Mal auf ihn eingestochen haben soll. Das Opfer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen im Darmbereich. Der für zwei Tage anberaumte Prozess begann am Dienstag und sollte am Mittwoch fortgesetzt werden, dann wird auch ein Urteil erwartet… mehr

Linz: Kosovaren bedrohten Afghanen mit Umbringen, weil er auf „ihrem“ Parkplatz stand
Gegen 14.35 Uhr stellte ein Afghane am Montag seinen Wagen vor einem Linzer Fitness-Studio ab. Die Wahl des Parkplatzes sollte der 24-Jährige später aber noch bereuen. Denn als er das Auto absperren wollte, kamen plötzlich drei Unbekannte auf ihn zu und behaupteten, er stehe auf „ihrem Parkplatz“. Der Afghane wollte aber nicht umparken. Deshalb griff das Trio laut Polizei zu drastischeren Mitteln. Einer der drei Männer zückte ein Messer, bedrohte den Lenker mit dem Umbringen. Dieser konnte in das angrenzende Fitness-Studio flüchten. Die Angreifer ließen sich aber nicht abschütteln, verfolgten ihn und bedrohten ihn erneut. Die alarmierte Polizei konnte das Trio aus dem Kosovo (23-44) wenig später festnehmen… mehr

Salzburg: Albaner verkauften 63 Kilo Haschisch an verdeckte Ermittler – Prozess
Im Salzburger Drogenprozess sind am Dienstag Nachmittag die Urteile gefallen. Der 23-jährige Angeklagte erhielt vier Jahre und sechs Monate unbedingte Haft, sein 29-jähriger Cousin muss zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Letzterer hat zwar auf Rechtsmittel verzichtet, der Staatsanwalt und der 23-Jährige gaben jedoch keine Erklärung ab. Beide Urteile sind damit nicht rechtskräftig. Der Schöffensenat sah es als erwiesen an, dass der jüngere der beiden Cousins die Drogen einem Kontaktmann der Polizei anbot, den Anstoß zur Ein- und Ausfuhr gab und schließlich mehr als 63 Kilogramm Cannabis an einen verdeckten Ermittler übergab. Zugleich wurde er wegen zweier Vergehen nach dem Waffengesetz verurteilt. Der 29-jährige zweite Angeklagte wurde wegen seiner Beteiligung an der Übergabe des Rauschmittels verurteilt, von anderen Vorwürfen aber freigesprochen… mehr

29. Jänner 2018

Wien: Filmreifer Polizeieinsatz bei Massenschlägerei von „Personen verschiedener Staatsbürgerschaft“
Fotos wie in einem TV-Krimi von Polizisten mit gezogenen Pistolen mitten auf der Praterstraße in Wien-Leopoldstadt hat ein „Krone“-Leserreporter am Wochenende geschossen. Auslöser war nach Angaben der Polizei ein Streit unter Männern, der in eine Massenschlägerei mit rund zehn Personen mündete. Dabei handelte es sich laut Polizei um „mehrere verschiedene Staatsbürger“. Genauere Informationen liegen – wie üblich – nicht vor, da die Polizei Wien keinerlei Informationen über die Herkunft der Täter bekanntgibt. Dass bei Auseinandersetzungen dieser Art prinzipiell Ausländer oder illegale Einwanderer/“Schutzsuchende“ die Hauptrolle spielen, steht allerdings ohnehin längst außer Zweifel… mehr

Wien: Serbischer Drogenhändler hatte Heroin in präparierter Unterwäsche versteckt
Ein 21-Jähriger und eine 18-Jährige sind am Westbahnhof von Beamten des Landeskriminalamts beim Verkauf von Heroin beobachtet und festgenommen worden. Bei der Durchsuchung des Mannes offenbarte sich den Polizisten ein unerwartetes Drogenversteck – er trug 28 Gramm Heroin in seiner speziell präparierten Unterhose mit sich herum. „Durch Aufschneiden des doppelten Stoffes sind Fächer entstanden, in denen sich die Drogen befanden“, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Montag. In der Wohnung des Mannes stellte die Polizei zudem weitere 26 Gramm Heroin und 1.220 Euro Bargeld sicher. Die beiden aus Serbien stammenden Beschuldigten befinden sich in Haft. Balkanesen und Türken reißen nach der jahrzehntelangen Dominanz von Schwarzafrikanern das Geschäft mit harten Dorgen wie Heroin und Kokain zunehmend wieder an sich… mehr

Wiener Neustadt (NÖ): Türke und Rumäne (16, 17) raubten vier Jugendliche brutal aus
Großeinsatz nach brutalen Raubüberfällen auf vier Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren am Bahnhof in Wiener Neustadt: Die Polizei konnte zwei Verdächtige (16,17) schnappen, ein Opfer musste ins Spital. Schon kurz nach den Raubüberfällen am Freitag Abend hat die Polizei zwei Jugendliche geschnappt. Die Verdächtigen aus dem Bezirk Neunkirchen zeigten sich laut Polizei teilweise geständig. Das Duo, ein Türke und ein Rumäne, wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert… mehr

Linz: Tunesier ermordete Ehepaar – laut Gutachten zurechnungsfähig, aber gestört
Das mit Spannung erwartete psychiatrische Gutachten zum Fall einer grausigen Bluttat an einem Pensionistenehepaar im Juni 2017 in Linz ist jetzt bei der Staatsanwaltschaft eingelangt. Der verhaftete 54-jährige Mohamed H. sei zum Zeitpunkt der Tat zurechnungsfähig gewesen. Der Verdächtige leide aber an einer Persönlichkeitsstörung, so Staatsanwaltschaftssprecher Philip Christl am Montag. Wie berichtet, hatte vor der Tat auch der Verfassungsschutz den Tunesier unter die Lupe genommen, aber kein Gefährdungspotenzial festgestellt. Auf Basis des Gutachtens könne laut Christl der Verdächtige für seine Tat bestraft werden, allerdings sei auch eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher möglich. Denn, so meinte die Sachverständige Adelheid Kastner, es bestehe wegen der psychische Erkrankung die Gefahr von Wiederholungstaten… mehr

Wels (OÖ): Balkanesen raubten Pensionistin Schmuck um 730.000 Euro – Prozess
Rund ein Jahr nach einem Raubüberfall auf eine Pensionistin in Wels mussten sich die mutmaßlichen Täter, drei Männer aus Albanien und den Kosovo, am Montag vor Gericht verantworten. Ein goldener Löffel führte zu ihnen. Die Männer sollen viel Geld und teuren Schmuck erbeutet haben. Die drei sind laut Anklage ziemlich entschlossen und durchgeplant vorgegangen. Die 70-jährige Pensionistin schlief morgens noch und bemerkte daher nicht, dass die drei mutmaßlichen Täter über eine Baustelle in die Wohnräume eingedrungen waren. Sie rissen die Frau aus dem Schlaf, bedrohten sie mit einem Messer und fesselten sie an Armen und Füßen. Dann räumten sie den Tresor leer, erbeuteten laut der Anklage etwa 65.000 Euro Bargeld und teuren Schmuck, der rund 730.000 Euro wert sein soll. Darunter offenbar auch ein goldenes Besteckset. Dann flüchteten sie auch noch mit dem Geländewagen der 70-Jährigen. Es drohen jeweils bis zu 15 Jahre Haft… mehr

Graz-Karlau: Berüchtigter Tschetschene zündete Zelle an – neuerlich sechs Verletzte
Nicht zur Ruhe kommen derzeit die Beamten in der Justizanstalt Karlau in Graz. Am Sonntag erst hatte ein Tschetschene in seiner Zelle durchgedreht, fünf Beamte wurden verletzt. Kurz darauf kam es dann in der Nacht zu einem weiteren gefährlichen Zwischenfall: Der als „schwierig“ bekannte Häftling (20) legte Feuer in seiner Zelle. Er selbst sowie sechs Gefängnismitarbeiter wurden verletzt. Was genau in der Nacht auf Montag passiert ist, müsse laut Anstaltsleiter Josef Mock noch ermittelt werden. Warum der Tschetschene das Feuer gelegt hat, wisse man noch nicht. Der Haftraum brannte jedenfalls vollständig aus. Es sei auch nicht der erste Zwischenfall mit dem Insassen gewesen, so Mock. Er habe schon mehrere Sachbeschädigungen verursacht, Beamte bedroht und bereits Haftausbrüche geplant. Im Juli des Vorjahres etwa schabte er mit einem Löffel ein Loch in den Putz der Zellenwand… mehr

Klagenfurt: Sudanese betrieb schwunghaften Kokainhandel
Die Polizei Klagenfurt hat einen Drogenhändler „in flagranti“ beim Verkauf von Drogen erwischt. Der 21-Jährige wurde inhaftiert, nach seinen rund 17 „Kunden“ wird noch gefahndet. Der gebürtige Sudanese wurde von der Stadtpolizei und Beamten der Spezialeinheit Cobra auf frischer Tat bei einem Suchtgiftverkauf festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung in dessen Klagenfurter Wohnung wurden laut Polizei zahlreiche Mobiltelefone, Suchtgiftutensilien sowie 1.300 Euro Bargeld, Erlös aus dem Suchtgifthandel, sichergestellt. Bei den weiteren Ermittlungen wurde dem 21-Jährigen der Verkauf von rund 340 Gramm Kokain nachgewiesen. Das Suchtgift verkaufte der 21-Jährige in Klagenfurt an mehrere Abnehmer, der Erlös betrug rund 13.000 Euro… mehr

28. Jänner 2018

Wien: Besoffene Tschetschenen rasten mit Auto durch Meidling und attackierten Polizisten
Bei einer Polizeikontrolle in Wien-Meidling drehten die Fahrzeug-Insassen durch. Am Samstag um 23.15 Uhr hielt die Polizei in der Rollingergasse ein Auto auf. Der Alkomat-Test beim Lenker (38) ergab ganze 1,88 Promille. Nicht nur das: Der Tschetschene hatte keinen Führerschein und hätte im Umkreis von Traiskirchen (NÖ) bleiben müssen – er hatte eine von fremdenrechtliche Gebietsbeschränkung für Traiskirchen. Die drei Männer im Auto – alle Tschetschenen – beschimpften die Beamten und gestikulierten wild mit den Fäusten. Dann spuckte der Beifahrer (432 mehrmals vor den Polizisten am Boden. Die Männer versuchten zu fliehen, doch die Polizei hielt sie auf. Plötzlich kamen noch weitere Personen, die in der Nähe wohnen, dazu, darunter auch die 39-jährige Ex-Frau des 42-Jährigen. Die Frau verhielt sich auch äußert aggressiv, schrie herum. Die Beruhigung der Lage gelang nur mit zehn Beamten und Pfefferspray. Ein Polizist wurde verletzt… mehr

Wien: Gesucher Georgier plünderte Baumärkte – Festnahme
Am Vormittag des 27. Jänner wurde die Polizei zu einem Baumarkt in die Triester Straße in Wien-Favoriten gerufen. Der tatverdächtige Georgier (38) wurde dort von einem Ladendetektiv beobachtet, als er gerade versuchte, mehrere Werkzeuge zu entwenden. Nach ihrem Eintreffen stellten die Beamten des Stadtpolizeikommandos Favoriten fest, dass gegen den Mann bereits wegen früherer ähnlicher Delikte gefahndet wurde. Der Verdächtige wurde festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht… mehr

Wien: Anzeigen, Festnahme und Schmierereien nach Kurden-Demo
Zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und eine vorübergehende Festnahme. Das ist die Bilanz der Kurden-Demo vom Samstag. Laut polizeilicher Schätzung nahmen an der Kundgebung mit dem Namen „Gegen Militärintervention der türkischen Regierung in Afrin“ etwa 1.500 Personen teil. Gegen 14.00 Uhr begannen mehrere Personen (Erdogan-Anhänger), von außen lautstark ihre Gegenmeinung zu rufen. Dies führte zu Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen, wodurch der Verkehr am Ring kurzfristig gesperrt werden musste. Zwei Personen wurden wegen Körperverletzungen angezeigt, ein Tatverdächtiger wurde vorübergehend festgenommen. Entlang der Demo-Route kam es außerdem zu Sachbeschädigungen durch politisch motivierte Schmierereien… mehr

Wien: Raubüberfalls-Opfer fand Täter auf Facebook – Foto-Fahndung
Ein 14-Jähriger wurde von einem Unbekannten auf der Dresdner Straße in Wien-Brigittenau mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Die Polizei fahndet nach dem Täter – mit einem gestochen scharfen Foto, das das Opfer auf Facebook entdeckt hatte. Der mutmaßliche Täter ist männlich, circa 16 bis 18 Jahre alt, etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß – und offensichtlich 2Südländer“… mehr

Linz: Passanten redeten zu laut – Bosnier ging mit Küchenmesser auf sie los
Die Unterhaltung unter dem Fenster seiner Wohnung in der Linzer Rathausgasse war dem 28-jährigen gebürtigen Bosnier offensichtlich zu laut. Gegen 5.20 Uhr schnappte er sich ein kleines Küchenmesser, ging auf die Straße und fügte einem der Diskutanten eine zwei Zentimeter tiefe Schnittwunde am Gesäß zu. Der 28-Jährige rannte dann wieder zurück ins Haus. Die Polizei wurde gerufen, und nachdem der Freund des Opfers gesehen hatte, in welches Haus der Täter gelaufen war, konnte der Angreifer auch schnell festgenommen werden. Er sprach von „Notwehr“… mehr

Steiermark: Immer mehr Attacken auf Polizisten – Polizeigewerkschafter fordert höhere Strafen
Im Vorjahr sind in der Steiermark 110 Polizisten im Dienst verletzt worden, 20 davon schwer – Tendenz steigend. Selbst bei Verkehrskontrollen drehen Fahrer immer häufiger durch (siehe obigen Einzelfall aus Wien-Meidling). Die Gewerkschaft fordert härtere Strafen für die Angreifer. Tagtäglich seien Polizisten in der Steiermark mittlerweile Übergriffen und Beschimpfungen ausgesetzt, führt Polizei-Gewerkschafter Eduard Tschernko aus, in der Statistik erfasst werden allerdings nur jene Vorfälle, die mit einer Verletzung für den Polizisten enden. Zum Schutz seiner Kollegen fordert Eduard Tschernko nun die Justiz auf, strenger gegen jene vorzugehen, die Polizisten tätlich attackieren: „Einfach härtere Strafen verhängen und nicht mit Diversion vorgehen, wie es in sehr vielen Fällen passiert ist“… mehr

Salzburg: Pole schlug Landsmann mit Schraubenschlüssel nieder
Am Abend des 27. Jänner kam es in Salzburg zu einer Auseinandersetzung, wobei ein in Salzburg lebender 31-jähriger polnischer Staatsbürger von einem 29-jährigen ebenfalls in Salzburg lebenden polnischen Staatsbürger von hinten mit einem Radmutternschlüssel niedergeschlagen wurde. Der 29-Jährige erlitt dabei eine Gehirnprellung sowie eine Platzwunde am Hinterkopf und musste im Unfallkrankenhaus Salzburg stationär aufgenommen werden. Das Motiv der Tat ist derzeit nicht bekannt. Quelle: LPD Salzburg

27. Jänner 2018

Wien: Neuerlich Gewaltszenen bei Kurden-Demonstration gegen Erdogan
Zu mehreren gewaltsamen Zwischenfällen ist es am Samstag Nachmittag in Wien bei einer Demonstration gegen den türkischen Militäreinsatz in der nordsyrischen Region Afrin gekommen. Passanten  – offensichtlich türkische Erdogan-Anhänger – attackierten plötzlich Teilnehmer der Kundgebung, diese bildeten daraufhin eine Menschenkette, um sich vor den Angriffen zu schützen. Manche Teilnehmer trugen Fahnen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG). Andere Flaggen zeigten Abdullah Öcalan, den seit 1999 auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali inhaftieren Führers der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). In Sprechchören wurde der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan als „Terrorist, Diktator und Faschist“ beschimpft. Beobachter schätzten die Teilnehmerzahl auf rund 3.000, laut Polizei waren es rund 1.600 Menschen. Der Demonstrationszug zog von der Staatsoper über den Schwarzenbergplatz zur türkischen Botschaft in der Prinz-Eugen-Straße, wo sich die Kundgebung nach 16.00 Uhr langsam auflöste… mehr

Linz: Couragierte Frau verjagte afrikanischen Sex-Strolch
Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am 27. Jänner eine 22-Jährige. Ihr gelang es jedoch, den Täter in die Flucht zu schlagen. Das Opfer fuhr um 3.25 Uhr mit einem Taxi von einem Lokalbesuch zu ihrer Wohnung in der Innenstadt. Als sie ausstieg, bemerkte sie in der Nähe des Hauses einen Schwarzafrikaner, welcher ihr zurief. Ohne darauf zu reagieren, ging sie sofort ins Mehrparteienhaus und bemerkte nicht, dass ihr der Mann folgte. Als sie sich bereits im ersten Stock befand, packte sie der Täter von hinten, umklammerte sie und griff ihr zwischen die Beine. Aufgrund der heftigen Gegenwehr und lauten Schreiens des Opfers ließ sie der Schwarzafrikaner los und flüchtete aus dem Haus in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde nicht verletzt. Die Fahndung nach dem Täter verlief bisher ergebnislos. Quelle: LPD Oberösterreich

Traun (OÖ): Polizisten wollten Schlägerei schlichten und wurden selbst angegriffen – eine Verletzte
Die Festnahme von Verdächtigen nach einer Rauferei in einem Mehrparteienhaus in Traun (Bezirk Linz-Land) eskalierte, eine Polizistin wurde dabei verletzt. Drei Streifen waren im Einsatz, um eine Rauferei im Haus zu beenden. Schnell war klar, dass unter den alkoholisierten Verdächtigen auch zwei Ausländer waren, gegen die ein Festnahmeauftrag wegen Aufenthaltsverbots besteht. Als die Polizisten die beiden festnehmen wollten, ging deren Mutter auf die Beamten los, bedrohte sie mit dem Umbringen und versuchte auch, einen Polizisten zu beißen. Nachdem sich die Situation zwischenzeitlich beruhigt hatte, kam es in der Wohnung der Verdächtigen neuerlich zu Gewaltausbrüchen. Fazit: vier Festnahmen… mehr

Suben (OÖ): Türkischer Lkw-Chauffeur schmuggelte unwissentlich vier Illegale ins Land
Ein 63-jähriger türkischer Lkw-Lenker bemerkte am 26. Jänner 2018 gegen 20:30 Uhr am Lkw-Zollamtsplatz Suben (Bezirk Schärding) Bewegungen bzw. Geräusche aus seinem Sattelanhänger und verständigte über Notruf die Polizei. Bei der Durchsuchung der Ladefläche wurde ein blauer Rucksack, jedoch vorerst keine Person vorgefunden. Weiters wurde festgestellt, dass die Dachplane aufgeschlitzt war. Gegen 21.35 Uhr  konnte die Polizei vier männliche pakistanische Staatsangehörige (18 bis 29 Jahre) aufgreifen. Da sie keinerlei Dokumente mitführten und sogleich Antrag auf internationalen Schutz stellten, wurden sie festgenommen. Der im Sattelanhänger vorgefundene Rucksack gehörte einem der Asylwerber. Die Erhebungen ergaben, dass die vier Illegalen mit Hilfe eines unbekannten Schleppers während einer Rast in Serbien über die Dachplane ins Innere des türkischen Sattelanhängers verbracht worden waren. Quelle: LPD Oberösterreich

Graz-Karlau: Tschetschenischer Häftling schlug fünf Justizwachebeamte spitalsreif
Blutige Attacke in der berüchtigten Karlau am Samstag: Ein Tschetschene zertrümmerte in der Früh die Einrichtung seiner Zelle, mehrere Beamte wurden in den Haftraum geschickt. Der tobende Insasse sollte in einen gesicherten Einzelhaftraum gebracht werden. Nur der Tschetschene wehrte sich mit Händen und Füßen, beförderte fünf (!) Justizbeamte ins Krankenhaus, ein Opfer wurde sogar schwer verletzt. Der Insasse gilt als Problemhäftling, hatte schon in der Justizanstalt Leoben (Stmk.) das Personal angegriffen und dabei mehrere Beamte verletzt… mehr

26. Jänner 2018

Wien: Afrikanischer Drogenhändler spuckte auf Flucht Drogenkugeln aus
Beamte der Bereitschaftseinheit wurden am Donnerstag im Zuge einer Schwerpunktaktion im Bereich des Westbahnhofes auf eine Gruppe von Personen aufmerksam. Als sich die Beamten näherten, warf einer der Männer einen Gegenstand weg und flüchtete. Die Polizisten sprinteten hinterher. Es gelang ihnen, dem 33-Jährigen den Fluchtweg abzuschneiden. „Der Verdächtige spuckt in weiterer Folge 20 weiße Kugeln mit Suchtgift aus. Bei dem Gegenstand, den der Mann zuvor weggeworfen hatte, handelte es sich laut Polizei um eine größere Verpackung mit 15 Kugeln Suchtgift. Quelle: heute.at

Wien: „Alles Terroristen“ – Türke beschimpfte Kurden-Demonstranten und musste von Polizei gerettet werden
Wegen eines Gegendemonstranten lief am Donnerstag um 15.30 Uhr eine zunächst friedliche Protestveranstaltung am Muhammad-Asad-Platz in Wien-Donaustadt aus dem Ruder: Laut Polizei begann der Türke (24) die rund 200 Demo-Teilnehmer mit dem Telefon zu filmen. Dabei schrie er: „Ihr seid alle Terroristen!“ Aufgrund dessen eskalierte die Situation und mehrere, hauptsächlich jugendliche Kundgebungsteilnehmer stürmten auf ihn zu. Der Polizei gelang es gerade noch, den Türken abzuschirmen und außer Reichweite zu bringen. Er wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt… mehr

Haindorf (NÖ): Gesuchte rumänische Tresorknacker nach Österreich ausgeliefert
In der Nacht auf den dritten August 2017 verschafften sich Einbrecher Zugang zu einem Wohnhaus in Haindorf (Bezirk St. Pölten-Land) und machten sich an einem Tresor ans Werk. Ausbeute: Goldmünzen, Schmuck und Bargeld im fünfstelligen Eurobereich. Ein zweiter Tresor wurde ebenfalls bearbeitet, allerdings erfolglos. Die Täter machten sich aus dem Staub, ihr Fluchtfahrzeug mit rumänischem Kennzeichen blieb einem Zeugen allerdings in Erinnerung. In Zusammenarbeit mit rumänischen Polizeibehörden konnte die Polizei vier Verdächtige im Alter zwischen 40 und 63 ausforschen.. Eine

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