Multikriminelles Malmö: Selbst Flüchtlinge fliehen vor Anschlägen, Vergewaltigungen & Co.

Einwohner Malmös fliehen vor der hohen Kriminalität in der Stadt. Selbst Flüchtlingen ist es bereits zu viel. Foto: pixabay.com / CC0 Public Domain
Einwohner Malmös fliehen vor der hohen Kriminalität in der Stadt. Selbst Flüchtlingen ist es bereits zu viel.
Foto: pixabay.com / CC0 Public Domain
11. Januar 2018 - 10:45

In der schwedischen Stadt Malmö gibt es seit November 2017 eine Serie von Gruppenvergewaltigungen. Aus diesem Grund fuhr der Journalist Joakim Lamotte am 18. Dezember 2017 nach Malmö, um mit den Bewohnern über diese Verbrechensserie sowie generell über die hohe Kriminalität in der Stadt zu sprechen.

Er hatte seinen Besuch am selben Tag in der Früh auf seiner Facebook-Seite angekündigt. Alle Bürger, die über die Kriminalität in Malmö reden wollten, sollten sich auf dem Platz Stortorget im Zentrum Malmös einfinden. Es kamen ungefähr 50 Personen. Viele von ihnen schilderten mit deutlichen Worten die erschreckenden Zustände in ihrer Stadt.

Migrant aus Griechenland klagt über Austausch der Bevölkerung

Ein Grieche, der seit 55 Jahren in Malmö lebt, erzählte, die Lage sei nie so wie jetzt gewesen. Früher sei man draußen zu jeder Tageszeit sicher gewesen. In den letzten zehn Jahren sei jedoch die Bevölkerung ausgetauscht worden, seither gebe es diese hohe Kriminalität. Wenn man dieses Problem anspreche, sei man ein Rassist, selbst wenn man selber ein Einwanderer sei.

Der Grieche kritisierte auch, dass die Polizei Täterbeschreibungen zurückhält. Man müsse der Öffentlichkeit doch mitteilen, wie die Täter aussähen und welche Sprache sie sprächen. Für die Zensur sei jedoch nicht die Polizei verantwortlich, sondern die Poliker. Diese könnten generell das Problem mit der Kriminalität nicht lösen und müssten daher ausgetauscht werden.

Selbst „Flüchtlingen“ ist Malmö zu unsicher

Am ausführlichsten sprach Lamotte mit einer „Flüchtlingshelferin“. Sie berichtete, dass ihre Schützlinge nicht in Malmö bleiben wollten. Die Stadt sei ihnen zu unsicher. Viele Flüchtlinge hätten ihr gesagt, dass sie aus Syrien gekommen seien, um zu leben. Hier in Malmö befürchteten sie aber, bald zu sterben und sie hätten auch Angst um ihre Kinder.

Sie habe selbst einen Flüchtling gekannt, der in Malmö in einem Kino mit einem Messer angegriffen wurde. Daraufhin hätte er alle seine schwedischen Ausweise zurückgegeben und gesagt „Die könnt ihr behalten!". Er sei aus Syrien geflohen, um zu leben, hier aber würde er bald sterben.

Einwohnerin erlebte bereits vier Bombenanschläge

Die Flüchtlingshelferin fühlt sich auch selbst sehr unsicher. Sie wohnt seit zwei Jahren im Stadtteil Sofielund, der nahe am Einwanderer-Ghetto Rosengård liegt. In ihrer Umgebung hätten sich in dieser Zeit bereits vier Bombenanschläge sowie zahlreiche Vergewaltigungen ereignet. In Nachtlokalen und einem Supermarkt, wo sie einkaufe, sei auf Menschen geschossen worden.

Sie verlasse das Haus abends nicht mehr und erlaube das auch ihren vier Kindern nicht. Zwei ihrer Töchter seien bereits Opfer von Sexualverbrechen geworden. In einem Fall sei ihre Tochter im Bus von einem Serientäter sexuell belästigt worden. Der Täter konnte nur dadurch gefasst werden, dass sich Bürger in einer Facebook-Gruppe zusammenschlossen und dort ihre eigenen Ermittlungen koordinierten. Die Polizei tat nichts aufgrund von „Ressourcenmangel“.

„Strafen für Sexualverbrecher sind ein Witz“

Schließlich wurde der Täter doch gefasst und erhielt eine Bewährungsstrafe. Es stellte sich heraus, dass der Täter bereits früher sexuelle Übergriffe begangen hatte und auch damals nur eine Bewährungsstrafe erhalten hatte. Insgesamt habe es bei seiner zweiten Verurteilung schon 33 Opfer gegeben, sagte die Flüchtlingshelferin. Der Sexualverbrecher sei zwischen 30 und 40 und schwedischer Herkunft.

Später belästigte derselbe Täter wieder ein 14-jähriges Mädchen sexuell und erhielt danach seine dritte Bewährungsstrafe. Die Strafen seien generell ein Witz, und wenn ihren Kindern so etwas erneut passieren sollte, wisse sie nicht, ob sie sich dann wieder an die Polizei wenden würde oder an jemand anderen.

Gemeinsam mit einer anderen anwesenden Frau vertrat die Flüchtlingshelferin die Meinung, dass die Polizei vollständige Täterbeschreibungen veröffentlichen sollte und dass dies nicht rassistisch sei. Sie wollte jedoch keinen Zusammenhang zwischen der Einwanderung und der hohen Kriminalität sehen.

Frauen und Mädchen trauen sich abends nicht mehr auf die Straße

Ein Einwanderer aus Südamerika mit vier Kindern sah diesen Zusammenhang sehr wohl. Er betrachtete die mangelnde Integration der Einwanderer als Ursache für die hohe Kriminalität. Mittlerweile überlegt er ernsthaft, mit seiner Familie in eine andere Stadt zu ziehen.

Auch eine weitere Bewohnerin Malmös sah einen Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Frauen und dem Frauenbild im Islam. Eine Islamisierung finde ihre Meinung nach statt. Sie sei Lehrerin und erlebe es selbst, dass immer mehr Mädchen einen Hidschab tragen und sich ihre Schüler an die islamische Kultur assimilieren.

Noch einige weitere Bewohner Malmös beklagten Explosionen, und weitere Frauen und Mädchen sagten, dass sie abends nicht mehr alleine aus dem Haus gingen sowie, dass sie in der Schule und anderswo als "Huren" beschimpft würden.

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