Wieder einmal: Linke legten mit Großdemo am Samstag die Innenstadt lahm

Gegen die neue Regierung hat man es mit den immergleichen alten Parolen schwer. Foto: unzensuriert
Gegen die neue Regierung hat man es mit den immergleichen alten Parolen schwer. Foto: unzensuriert
13. Januar 2018 - 18:48

Mehrere tausend Teilnehmer waren seitens der Polizei für die linke Demonstration am Tag des FPÖ-Neujahrstreffens erwartet worden, die Veranstalter sprachen im Vorfeld von 10.000. Tatsächlich sollten es an die 20.000 Demonstranten gewesen sein, wobei die genaue Zahl auf der Mariahilfer Straße an einem Einkaufssamstag schwer von Einkäufern, Flaneuren und Schaulustigen abzugrenzen ist.

Von Caroline Sommerfeld

Der Aufmarsch verlief nach dem immergleichen Schema linker Demos "gegen Rechts", selbst Sprüche aus den 80ern (wie der Sprecher selber verkündete) schallten vom Lautsprecherwagen: "Die Reichen schlürfen Hummersuppe, und uns bleibt nur die Kummertruppe".

Einfache Lösungen aus der kommunistischen Mottenkiste

Einfache Antworten auf komplexe Probleme gab es für die Kummertruppe gratis: "Enteignet die Reichen!" Denn mit der neuen Regierung beginne überhaupt erst der Kapitalismus und der Sozialstaat sei dahin, las man auf vielen Plakaten. Einfache Lösungen aus der kommunistischen Mottenkiste vernebeln die Tatsache, dass eine Politik der offenen Grenzen den Sozialstaat zerstört und nicht die türkis-blaue Regierung.

Neuauflage der Demo gegen die Realität vom 18. Dezember

Im Grunde war diese Demonstration eine Neuauflage desselben realitätsuntüchtigen Ladenhüters vom 18. Dezember bei der Regierungsangelobung (unzensuriert berichtete). Noch einmal für alle zum Wiederholen: Für wen gelten die Menschenrechte? 

Alt-68er als "Omas gegen Rechts"

Dem aufmerksamen Beobachter entging jedoch nicht, dass diesmal mehr alte Leute (auch eine Abordnung "Omas gegen Rechts" in selbstgestrickten Pussy-Hats) dabei waren, so manche Alt-68er lassen sich das Demo-Latschen halt nicht einmal bei null Grad entgehen.

Wieder viele links-indoktrinierte Schulkinder

Am Samstag Nachmittag haben auch mehr linksgrüne Eltern ihre Schulkinder mitgebracht und entsprechend indoktriniert ("Mama, warum steht da 'Nie wieder!'?" "Weil wir schon einmal so eine Regierung hatten, da warst du noch nicht geboren, und die haben auch nur Blödsinn gemacht." "Was für einen Blödsinn denn?" "Das kann ich dir nicht erklären.").

Ausländer machen Selbstportraits am Demo-Rand

Ein Phänomen, das für sich spricht, sind Ausländer, die "Selfies" machen am Rande des Demonstrationszugs.

Sie wissen wohl genau, dass das hier zusammengekommene Volk ihnen zu Willen ist. Auch Sozialarbeiterinnen, die zehnjährigen Türkenburschen ihre Pickerln mit durchgestrichenem Strache auf der Jacke zurechtrücken, sind symptomatisch: Ihr seid die Zukunft der Linken - bis zu dem Tag, wo die Linke merken wird, wer die demographische Mehrheit ist.

"Keine Toleranz der Intoleranz"

Für die internationalen Intellektuellen unter den Linken gab es einen feinen Selbstwiderspruch zu entdecken. "Keine Toleranz der Intoleranz" beißt sich selbst in den Schwanz, auch wenn man den großen Logiker und Gewährsmann der "offenen Gesellschaft", Sir Karl Popper, spazierenträgt.

"Schwarzer Block" schont Kräfte für Akademikerball

Der "Schwarze Block" der Antifa veranstaltete das bekannte Theater mit Maskerade und bunten Rauchsprühdosen. Auf die Gewalt, die typischerweise dem Theater auf dem Fuß folgt, darf die Öffentlichkeit bis zum Akademikerball am 26. Jänner warten, sie sparen ihre Kräfte auf.

 


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