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Heldenplatz: Der Heldenplatz bleibt der Heldenplatz

Der Heldenplatz hat die roten Pläne einer Umbenennung vorerst überlebt. Foto:  Andrew Bossi / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)
Der Heldenplatz hat die roten Pläne einer Umbenennung vorerst überlebt.
Foto: Andrew Bossi / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)

Durch den Regierungswechsel von Rot-Schwarz zu Türkis-Blau ist auch ein Lieblingsprojekt der linken Reichshälfte zu Grabe getragen worden: die Umbenennung des Heldenplatzes in der Bundeshauptstadt Wien. Der ehemalige Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) und der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) hatten in den letzten Jahren immer wieder Pläne verfolgt, den Heldenplatz vor der Hofburg seiner traditionellen Bezeichnung zu berauben. Die Sozialdemokraten sahen den Heldenplatz in ihrem ideologischen Selbstverständnis als „einigermaßen belastet“.

Gemeinsam mit dem SPÖ-nahen Historiker Oliver Rathkolb und dem Projekt „Haus der Geschichte“ wollte man den Heldenplatz in  „Platz der Republik“ oder „Platz der Demokratie“ umbenennen.

ÖVP und FPÖ waren und sind gegen Umbenennung

Die ÖVP und die FPÖ waren immer gegen eine Umbenennung des Platzes. Und diese Haltung bleibt auch in der türkis-blauen Regierungskoalition aufrecht. Da der Heldenplatz im Eigentum der Burghauptmannschaft steht, hat die Stadt Wien, die ansonsten auf öffentlichen Plätzen für die Benennung sorgt, auch kein Mitspracherecht. Damit verhindert man auch weitere obskure Aktionen im öffentlichen Raum wie etwa das sogenannte "Deserteurs-Denkmal" am Ballhausplatz, das den Platz eher verschandelt als bereichert. 

 

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