Gerichtssaal ohne Kreuz: Wegen einem islamistischen Asylbewerber hat ein Richter am Amtsgericht Miesbach (Bayern) das Kreuz abhängen lassen.

Foto: Bild: acBahn / wikimedia commons Symbolbild
#Einzelfall: Afghane droht konvertierten Christen umzubringen – Kreuz im Gericht abgehängt

Der Kniefall vor dem Islam macht auch vor der Justiz keinen Halt. So hat ein Richter am Amtsgericht Miesbach (Bayern) das Kreuz im Gerichtssaal abhängen lassen. Der Grund dafür: Der angeklagte Afghane ist Islamist und mutmaßlicher Taliban-Sympathisant. Und so einem Menschen ist der Anblick eines Kreuzes nicht zuzumuten.

Kreuz im Gericht stellt für Islamisten „unzumutbare innere Belastung dar“

Der mit den radikalislamischen Taliban sympathisierende Asylbewerber musste sich diese Woche vor Gericht verantworten, weil er einem Landsmann, der zum Christentum konvertierte und den Gottesdienst besucht, gedroht habe, ihn deshalb umzubringen. Unklar ist, wieso der Islamist hier Schutz sucht und vor allem vor wem, da in seiner Heimat ja genau die Verhältnisse vorherrschen, die er auch hier herbeisehnt. Jedenfalls fühle er sich in seiner „Glaubensfreiheit beeinträchtigt“, denn ein Verhandeln unter dem Kreuz könne eine >unzumutbare innere Belastung darstellen<, wie es dazu in einem Bericht auf welt.de heißt.

Islamist kann Kreuz nicht wie Einheimische „kontextualisieren“

Wer dieser Argumentation nicht folgen kann, dem hilft Irmtraud Eckard von der „Fachstelle zur Prävention religiöser Radikalisierung“ auf die Sprünge. Im Video (siehe unten) führt sie aus, dass die Psyche eines jungen Islamisten eben sehr kompliziert sei. Und das stellt uns vor Probleme, denn so die Expertin wörtlich:

Wenn der nun ein Kreuz sieht, was über dem Richter erhaben angebracht ist, kann der das nicht so kontextualisieren  wie jemand der in Deutschland aufgewachsen ist [.] für ihn wirkt das Kreuz sehr übermächtig.

Und darauf hat man Rücksicht zu nehmen. Dafür fiel die Strafe für den gottesfürchtigen Schutzsuchenden umso milder aus: Ein Jahr auf Bewährung.

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