Die Wirtschaftsleistung der Krim wurde EU-Abgeordneten und Vertretern der Regionen in Brüssel vorgestellt.

Foto: Bild: J29 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Republik Krim wirbt in der Europäischen Union um Wirtschaftskontakte

Der Präsident der Republik Krim, Sergej Aksjonow, nutzte die Veranstaltung „Die Europäische Union und Russlands Regionen“ in Brüssel, um das Wirtschaftspotential seiner Halbinsel vorzustellen. In einer Videobotschaft stellte er ausführlich die Wirtschaft der Krim vor und lud alle Anwesenden in die Region ein, um sich von Kooperationsmöglichkeiten mit den dortigen Unternehmen zu überzeugen. In einer vom Online-Dienst Sputnik wiedergegebenen Rede bekräftigte er den Willen zur Zusammenarbeit:

Ich hoffe, dass europäische Politiker die Halbinsel öfter besuchen werden, um sich mit eigenen Augen zu vergewissern, dass es keine Annexion und Besatzung der Krim gibt. Wir haben nichts zu verheimlichen. Europäische Parlamentarier, Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, Vertreter der Zivilgesellschaft können auf die Halbinsel kommen und nicht nur mit dortigen Politikern, sondern auch mit Vertretern von Gesellschaftsorganisationen, religiösen Gemeinden und einfachen Krim-Bewohnern kommunizieren.

EU-Abgeordnete verurteilten Sanktionen gegen Russland

An der Wirtschaftskonferenz nahmen unter anderem auch der EU-Abgeordnete Jaromir Kohlicek und der Vorsitzende des Regionalrats Venetiens, Roberto Ciambetti, teil. Beide Vertreter verurteilten die Sanktionen der EU gegenüber Russland. Ciambetti fordert die umgehende Aufhebung der Sanktionen und den Willen, dass Brüssel und Rom Moskau und Russland nicht länger als Feinde, sondern Partner betrachten. In den letzten Jahren hat sich die Wirtschaft der Krim jedenfalls sehr positiv entwickelt.

 

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