Rund 1.600 Kurden demonstrierten in Wien gegen Erdogans Kampfeinsatz gegen die YPG-Kämpfer (Bild) in Nord-Syrien.

Foto: Bild: Kurdishstruggle / flickr.com (CC BY 2.0)
#Einzelfall: Neuerlich Gewaltszenen bei Kurden-Demonstration gegen Erdogan

Zu mehreren gewaltsamen Zwischenfällen ist es am Samstag Nachmittag in Wien bei einer Demonstration gegen den türkischen Militäreinsatz in der nordsyrischen Region Afrin gekommen. Passanten  – offensichtlich türkische Erdogan-Anhänger – attackierten plötzlich Teilnehmer der Kundgebung, diese bildeten daraufhin eine Menschenkette, um sich vor den Angriffen zu schützen. Manche Teilnehmer trugen Fahnen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG). Andere Flaggen zeigten Abdullah Öcalan, den seit 1999 auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali inhaftieren Führers der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). In Sprechchören wurde der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan als „Terrorist, Diktator und Faschist“ beschimpft. Beobachter schätzten die Teilnehmerzahl auf rund 3.000, laut Polizei waren es rund 1.600 Menschen. Der Demonstrationszug zog von der Staatsoper über den Schwarzenbergplatz zur türkischen Botschaft in der Prinz-Eugen-Straße, wo sich die Kundgebung nach 16.00 Uhr langsam auflöste… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Jänner 2018.

Weitere Einzelfälle vom 27. Jänner:

Linz: Couragierte Frau verjagte afrikanischen Sex-Strolch
Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am 27. Jänner eine 22-Jährige. Ihr gelang es jedoch, den Täter in die Flucht zu schlagen. Das Opfer fuhr um 3.25 Uhr mit einem Taxi von einem Lokalbesuch zu ihrer Wohnung in der Innenstadt. Als sie ausstieg, bemerkte sie in der Nähe des Hauses einen Schwarzafrikaner, welcher ihr zurief. Ohne darauf zu reagieren, ging sie sofort ins Mehrparteienhaus und bemerkte nicht, dass ihr der Mann folgte. Als sie sich bereits im ersten Stock befand, packte sie der Täter von hinten, umklammerte sie und griff ihr zwischen die Beine. Aufgrund der heftigen Gegenwehr und lauten Schreiens des Opfers ließ sie der Schwarzafrikaner los und flüchtete aus dem Haus in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde nicht verletzt. Die Fahndung nach dem Täter verlief bisher ergebnislos. Quelle: LPD Oberösterreich

Traun (OÖ): Polizisten wollten Schlägerei schlichten und wurden selbst angegriffen- eine Verletzte
Die Festnahme von Verdächtigen nach einer Rauferei in einem Mehrparteienhaus in Traun (Bezirk Linz-Land) eskalierte, eine Polizistin wurde dabei verletzt. Drei Streifen waren im Einsatz, um eine Rauferei im Haus zu beenden. Schnell war klar, dass unter den alkoholisierten Verdächtigen auch zwei Ausländer waren, gegen die ein Festnahmeauftrag wegen Aufenthaltsverbots besteht. Als die Polizisten die beiden festnehmen wollten, ging deren Mutter auf die Beamten los, bedrohte sie mit dem Umbringen und versuchte auch, einen Polizisten zu beißen. Nachdem sich die Situation zwischenzeitlich beruhigt hatte, kam es in der Wohnung der Verdächtigen neuerlich zu Gewaltausbrüchen. Fazit: vier Festnahmen… mehr

Suben (OÖ): Türkischer Lkw-Chauffeur schmuggelte unwissentlich vier Illegale ins Land
Ein 63-jähriger türkischer Lkw-Lenker bemerkte am 26. Jänner 2018 gegen 20:30 Uhr am Lkw-Zollamtsplatz Suben (Bezirk Schärding) Bewegungen bzw. Geräusche aus seinem Sattelanhänger und verständigte über Notruf die Polizei. Bei der Durchsuchung der Ladefläche wurde ein blauer Rucksack, jedoch vorerst keine Person vorgefunden. Weiters wurde festgestellt, dass die Dachplane aufgeschlitzt war. Gegen 21.35 Uhr  konnte die Polizei vier männliche pakistanische Staatsangehörige (18 bis 29 Jahre) aufgreifen. Da sie keinerlei Dokumente mitführten und sogleich Antrag auf internationalen Schutz stellten, wurden sie festgenommen. Der im Sattelanhänger vorgefundene Rucksack gehörte einem der Asylwerber. Die Erhebungen ergaben, dass die vier Illegalen mit Hilfe eines unbekannten Schleppers während einer Rast in Serbien über die Dachplane ins Innere des türkischen Sattelanhängers verbracht worden waren. Quelle: LPD Oberösterreich

Graz-Karlau: Tschetschenischer Häftling schlug fünf Justizwachebeamte spitalsreif
Blutige Attacke in der berüchtigten Karlau am Samstag: Ein Tschetschene zertrümmerte in der Früh die Einrichtung seiner Zelle, mehrere Beamte wurden in den Haftraum geschickt. Der tobende Insasse sollte in einen gesicherten Einzelhaftraum gebracht werden. Nur der Tschetschene wehrte sich mit Händen und Füßen, beförderte fünf (!) Justizbeamte ins Krankenhaus, ein Opfer wurde sogar schwer verletzt. Der Insasse gilt als Problemhäftling, hatte schon in der Justizanstalt Leoben (Stmk.) das Personal angegriffen und dabei mehrere Beamte verletzt… mehr

 

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