Mit einem solchen Küchenmesser stach der Peruaner seinen „Freund“ nieder, weil dieser ihn angeblich sexuell bedrängte.

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#Einzelfall: Streit um Drogen, Sex und Geld – Peruaner stach Marokkaner nieder

Wegen angeblicher sexueller Zudringlichkeiten soll ein 20-jähriger Peruaner einen Afghanen (30) im August in Wien-Favoriten mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben, angeblich aus „Notwehr“. Er muss sich deshalb wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Das Opfer stellte die Geschichte ganz anders dar. Weil er dem 20-Jährigen kein Geld und keine Drogen geben wollte, hätte der Peruaner zunächst auf ihn eingeschlagen und dann eingestochen. Durch die Schnitt- und Stichverletzungen wurden der Herzbeutel und die Lunge getroffen. Das Messer mit der 19,5 Zentimeter langen Klinge verletzte auch Nerven am linken Arm, sodass der Marokkaner ihn nicht mehr ganz heben und seinen Job im Gastgewerbe nicht mehr ausüben kann. Ein Urteil ist noch ausständig… mehr

Hier alle Einzelfälle aus dem Jänner 2018.

Weitere Einzelfälle vom 30. Jänner:

Wiener Neustadt: Asylwerber stachen 15-Jährigen mehrmals in den Bauch – Prozess
Zwei Asylwerber (18, 19) müssen sich am Landesgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Im Zuge eines Streits wurde einem 15-jährigen Afghanen mehrmals in den Bauch gestochen. Schauplatz der Auseinandersetzung am Abend des 5. September 2017 war der Bahnhof in Baden. Der 18-jährige Mitangeklagte aus dem Iran habe den Burschen festgehalten, während der 19-jährige Hauptangeklagte aus Afghanistan vier Mal auf ihn eingestochen haben soll. Das Opfer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen im Darmbereich. Der für zwei Tage anberaumte Prozess begann am Dienstag und sollte am Mittwoch fortgesetzt werden, dann wird auch ein Urteil erwartet… mehr

Linz: Kosovaren bedrohten Afghanen mit Umbringen, weil er auf „ihrem“ Parkplatz stand
Gegen 14.35 Uhr stellte ein Afghane am Montag seinen Wagen vor einem Linzer Fitness-Studio ab. Die Wahl des Parkplatzes sollte der 24-Jährige später aber noch bereuen. Denn als er das Auto absperren wollte, kamen plötzlich drei Unbekannte auf ihn zu und behaupteten, er stehe auf „ihrem Parkplatz“. Der Afghane wollte aber nicht umparken. Deshalb griff das Trio laut Polizei zu drastischeren Mitteln. Einer der drei Männer zückte ein Messer, bedrohte den Lenker mit dem Umbringen. Dieser konnte in das angrenzende Fitness-Studio flüchten. Die Angreifer ließen sich aber nicht abschütteln, verfolgten ihn und bedrohten ihn erneut. Die alarmierte Polizei konnte das Trio aus dem Kosovo (23-44) wenig später festnehmen… mehr

Salzburg: Albaner verkauften 63 Kilo Haschisch an verdeckte Ermittler – Prozess
Im Salzburger Drogenprozess sind am Dienstag Nachmittag die Urteile gefallen. Der 23-jährige Angeklagte erhielt vier Jahre und sechs Monate unbedingte Haft, sein 29-jähriger Cousin muss zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Letzterer hat zwar auf Rechtsmittel verzichtet, der Staatsanwalt und der 23-Jährige gaben jedoch keine Erklärung ab. Beide Urteile sind damit nicht rechtskräftig. Der Schöffensenat sah es als erwiesen an, dass der jüngere der beiden Cousins die Drogen einem Kontaktmann der Polizei anbot, den Anstoß zur Ein- und Ausfuhr gab und schließlich mehr als 63 Kilogramm Cannabis an einen verdeckten Ermittler übergab. Zugleich wurde er wegen zweier Vergehen nach dem Waffengesetz verurteilt. Der 29-jährige zweite Angeklagte wurde wegen seiner Beteiligung an der Übergabe des Rauschmittels verurteilt, von anderen Vorwürfen aber freigesprochen… mehr

 

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