Ein unter paranoider Schizophrenie erkrankter Türke stach auf den Bruder seines besten Freundes ein, weil dieser angeblich mit seiner Freundin zusammen war.

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#Einzelfall: Türke stach wegen „Familienehre“ falschen Bruder nieder – Haft plus Einweisung

Ein 20-Jähriger ist am Mittwoch am Wiener Straflandesgericht wegen Mordversuchs zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen ehemaligen Schulfreund niederstechen wollte, um die „Familienehre“ wiederherzustellen. Der Mann mit türkischen Wurzeln glaubte, dass der 19-Jährige eine Beziehung mit seiner Schwester pflegte. Bei der Messerattacke erwischte er jedoch den jüngeren Bruder, der nur mit viel Glück überlebte. Täter und Opfer waren miteinander aufgewachsen, befreundet und in die Schule gegangen. Seit 2016 soll ersterer sich aber sehr zu seinem Nachteil verändert haben, musste wegen paranoider Schizophrenie in ärztliche Behandlung, nahm aber seine Medikamente nicht, weil sie ihn dick und müde machten. Die Geschworenen stimmten mit 7:1 Stimmen anklagekonform. Der junge Mann wurde zudem aufgrund seiner Krankheit in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen, was bedeutet, dass er, sofern seine Krankheit (und damit Gefährlichkeit) nicht als geheilt beurteilt wird, auch nach Verbüßung seiner Haftzeit unter Verschluss bleibt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

Hier alle Einzelfälle aus dem Jänner 2018.

Weitere Einzelfälle vom 31. Jänner:

Wien: Weil er nicht hinein durfte – Iraker stach Asylheim-Betreiber nieder
Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es am Dienstag um 20.15 Uhr in einer Asylunterkunft am Neubaugürtel. Ein Iraker, dem der Eintritt verwehrt wurde, drehte durch. Der 26-Jährige zückte im Zuge des Tumultes ein Messer, stach auf den afghanischen Betreiber (32) ein. Das Opfer erlitt eine nicht lebensgefährliche Schnittwunde im Brustbereich. Nachdem der Tatverdächtige den Vorfallsort verlassen hatte, geriet er am Gehsteig in einen zweiten Streit – und stach nochmals zu. Der Iraker fügte seinem Widersacher (42) eine Schnittwunde im Gesicht zu und ergriff die Flucht, stellte sich aber später der Polizei… mehr

Wien: Peruaner stach Afghanen nieder – dreieinhalb Jahre Haft
Im Prozess um lebensgefährliche Messerstiche nach angeblichen sexuellen Avancen eines Afghanen (30) ist der 20-jährige Beschuldigte aus Peru zu dreieinhalb Jahre Haft wegen Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen verurteilt worden. Der Peruaner hatte behauptet, der Afghane sei homosexuell und habe von ihm Sex gewollt, der Afghane sagte aus, der Peruaner habe von ihm Geld und Drogen gewollt und ihn niedergestochen, weil er ihm nichts gegeben habe. Die Geschworenen verwarfen einstimmig den angeklagten Mordversuch. Vom versuchten schweren Raub wurde der Angeklagte freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab… mehr

Wien: Nigerianer machte gute Geschäfte mit Heroin- und Kokain-Verkauf
Erfolg bei den Ermittlungen der Kriminalbeamten Gänserndorf und den Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich: Sie fassten bereits am 4. Dezember einen nigerianischen Dealer, der zwischen Februar und Dezember 2017 illegale Suchtmittel verkauft haben soll. Seine Ware: 225 Gramm Heroin und 128 Gramm Kokain für neun Abnehmer aus Gänserndorf und Wien. Bei seiner Festnahme in einer Wohnung im zweiten Bezirk in Wien wurden Heroin, ein Bargeldbetrag im fünfstelligen Bereich sowie mehrere Mobiltelefone und Schmuck sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der bereits vorbestrafte Afrikaner in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert… mehr

Jennersdorf (Burgenland): Aus Ladung Tierhäute in Lederfabrik sprangen zwei „Flüchtlinge“
Ein besonderer Fall von Menschenschmuggel ist im Burgenland aufgeflogen. Als in einer Lederfabrik eine Lkw-Lieferung Tierhäute entladen werden sollte, sprangen zwei „Flüchtlinge“ aus dem Frachtraum. Nicht nur die Beschäftigten reagierten verdutzt, sondern auch die beiden Afghanen. Sie dachten, sie seien in Frankreich. Wegen des strengen Geruchs fiel den „blinden Passagieren“ das Atmen immer schwerer. Während der gesamten Fahrt, die mehr als zehn Stunden dauerte, bekamen sie keine frische Luft. Denn der Schwertransport war vor dem Start mit Plomben versehen worden. Geöffnet wurde der versiegelte Frachtraum erst am Bestimmungsort in Jennersdorf… mehr

Linz: Eifersüchtiger Afghane stach Freundin mit Messer nieder – zehn Jahre Haft
Weil er versucht haben soll, seine Lebensgefährtin mit einem Messer zu töten, ist am Mittwoch ein 21-jähriger Afghane in Linz zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Die Geschworenen werteten die Tat als Mordversuch. Zudem wurde der Mann wegen schwerer Nötigung schuldig gesprochen, weil er der Frau gedroht haben soll, sie zu töten, sollte sie ihn verlassen. Der Angeklagte und seine um 17 Jahre ältere Partnerin aus dem Iran migrierten 2015 aus der Türkei illegal nach Österreich. Wie Staatsanwältin Gudrun Dückelmann schilderte, sei es immer wieder zu Streit gekommen. Der Asylwerber habe der Frau mehrfach gedroht, sie zu töten, sollte sie ihn verlassen. Sie ließ sich immer wieder überreden zu bleiben, nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Sohnes, der heute knapp eineinhalb Jahre alt ist. Am 13. Mai 2017 kam es dann in einer Asylunterkunft in Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung) zu einem handgreiflichen Streit des Paares, den die Frau nur knapp überlebte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

Graz: Verurteilter Terrorist lebt als „Flüchtling“ ihn Graz und kassiert fröhlich Mindestsicherung
Wie viele andere wurde der angeblich Schutzsuchende 2014 bei uns mit offenen Armen aufgenommen. Als „Flüchtling“ bekam er in Graz Asyl, Dolmetscher, Psychotherapie (etwa 100 Euro Stundensatz). Begründung für den medizinischen Beistand: „Nachbilder“ der blutigen Szenen, denen er ausgesetzt gewesen sei. Nach ein paar Monaten wurde er allerdings von anderen Syrern erkannt, die die Polizei alarmierten. Gezielte, umfangreiche Recherchen des Verfassunggsschutzes zeichneten dann ein ganz anderes Bild als das des armen Verfolgten: Der Mann gehörte der Terrororganisation Liwa Al Tawhid an, kämpfte Seite an Seite mit der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat. Das Fachgebiet dieser Terroreinheit: Motorradbomben, Sprengfallen und die Vorbereitung von Selbstmordanschlägen. Er wurde verhaftet und – bei einem Strafrahmen von zehn Jahren – zu milden 30 Monaten Haft verurteilt. Seither lebt er wieder als „Flüchtling“ in Graz und kassiert fröhlich 844 Euro Mindestsicherung… mehr

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