#Einzelfall: Richter ließ terrorverdächtigen Islamisten aus der U-Haft frei

Justiz-Aufreger im Fall eines Anschlagsplans auf den Grazer Weihnachtsmarkt: Obwohl selbst für das Oberlandesgericht „Gefahr besteht“, wurde der Bosnier enthaftet. Der Scharia-Bekenner, der in einem Obdachlosenheim lebte, hatte im Dezember des vergangenen Jahres offensichtlich eine Amokfahrt über einen Weihnachtsmarkt in Graz geplant – ähnlich dem blutigen Attentat im Dezember 2016 in Berlin. Der mittlerweile 26-jährige Verdächtige wurde rechtzeitig inhaftiert und wartete in Untersuchungshaft auf seinen Prozess. Die Beweislast gegen den mutmaßlichen Terroristen ist dabei mehr als erdrückend: So stellten die Ermittler auf dem Handy des Beschuldigten 488 Fotos von Waffen sowie 221 Fotos mit Polizeibezug sicher. Das alles reichte aber nicht aus, um die Untersuchungshaft zu verlängern. Das Oberlandesgericht Graz gab einer Beschwerde des Anwalts des Beschuldigten Folge, und ordnete die sofortige Entlassung an… mehr

Weitere Einzelfälle vom 2. Februar:

Wien: Sieben Jahre Haft für Rumänen, der zwölfjährige Tochter seines Quartiergebers vergewaltigte
Nachdem er im vergangenen Sommer zumindest zweimal eine Zwölfjährige in der elterlichen Wohnung des Mädchens in Wien-Hernals missbraucht hatte, ist ein 46 Jahre alter rumänischer Staatsangehöriger am Freitag am Landesgericht zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig, der Kinderschänder akzeptierte die Strafe ebenso wie der Staatsanwalt. Der Vater des Mädchens, ebenfalls Rumäne, hatte dem zeitweise in Wien arbeitenden Landsmann in seiner Wohnung Quartier angeboten. Der dankte es, indem er über die Tochter seines Quartiergebers herfiel. Dem Staatsanwalt zufolge drohte er, ihr die Kehle durchzuschneiden und ihre zwei jüngeren Bruder umzubringen, sollte sie sich nicht fügen. Das Mädchen ließ darauf gemäß den rechtskräftigen gerichtlichen Feststellungen innerhalb von drei Tagen zweimal Geschlechtsverkehr am Küchenboden über sich ergehen. Einmal filmte der Täter das Geschehen mit einem Camcorder mit und speicherte danach Screenshots auf seinem Handy ab. „Sie hat sich enorm gefürchtet“, betonte der Staatsanwalt… mehr

Wien: „Kinder-Mörder“ – neuerlich Kurden-Proteste gegen Erdogans Krieg in Nordsyrien
Dutzende Kurden protestierten am Freitag Nachmittag vor dem Wiener Stephansdom gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. Dieser wurde auf den Transparenten auch als „Kinder-Mörder“ bezeichnet. „Wer schweigt, stimmt zu“, ist etwa auf den Plakaten zu lesen. „Wir verurteilen die unmenschlichen Vergehen in Afrin.“ Dazu wurden zahlreiche Fahnden mit dem Stern der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) geschwenkt – siehe Diashow oben. Diesmal gab es keine Zwischenfälle mit türkischen Demo-Gegnern. Das kann aber noch werden, denn auch am morgigen Samstag wird in Wien wieder gegen Erdogan protestiert. Durch den Demonstrationsmarsch durch die Innenstadt droht erneut ein Verkehrschaos... mehr

Wien: Schutzsuchender bedrohte Mitbewohner wegen 40 Euro mit dem Messer
Mittwoch Abend (31. Jänner) wurde die Wiener Polizei in die Bundesasylunterkunft in der Erdbergstraße alarmiert: Es hatte einen bewaffneten Raubüberfall gegeben. Gegen 19:45 Uhr hatte ein 30-Jähriger ein Küchenmesser gezückt und es einem ebenfalls 30-jährigen Mann an die Kehle gehalten. Der mutmaßliche Räuber bedrohte ihn mit dem Tod, sollte er ihm sein Wochentaschengeld in Höhe von 40 Euro nicht geben. Doch das Opfer blieb stur und kam dieser Aufforderung nicht nach – daraufhin flüchtete der Tatverdächtige und entledigte sich des Messers… mehr

Oberösterreich: Polizei warnt vor türkischer Telefon-Mafia, die Leuten Geld abknöpft
Das Landeskriminalamt warnt vor einer neuen Masche von Trickbetrügern. Mitglieder einer sogenannten türkischen Callcenter Mafia geben sich am Telefon als Polizisten einer Geheimabteilung aus und erklären, dass Kriminelle es auf das Vermögen der Angerufenen abgesehen hätten. Daher sollten diese ihr Bargeld abheben und auf ein „sicheres Konto“ in die Türkei überweisen. Und es finden sich stets ein paar Naive, die tatsächlich namhafte Beträge überweisen. Eine misstrauische 80-Jährige Welserin habe am Mittwoch der Polizei einen vertraulichen Hinweis geben. Tags zuvor sei sie von einem „Geheimpolizisten“ angerufen worden. Er verwickelte die Pensionistin in ein Gespräch und begann, sie auch über ihr Vermögen auszufragen… mehr

Bezirk Graz-Umgebung: Tschetschene überfiel Steirer sechs Mal und raubt ihm Bargeld
Zahlreiche Raubüberfälle, die meisten davon auf körperlich unterlegene Drogensüchtige, gehen auf das Konto von zwei Tschetschenen und drei Obersteirern, die nun gefasst wurden. Ein 22-jähriger Obersteirer ist jetzt wohl erleichtert, dass ein gleichaltriger Asylwerber „sitzt“. Der 22-jährige Tschetschene war für ihn zum Albtraum geworden. Er überfiel den ihm körperlich unterlegenen Arbeiter sechsmal und raubte Bargeld. Egal, ob sich der Mann in Leoben oder Kapfenberg aufhielt, zu Monatsbeginn war sein „Albtraum“ da. Der Tschetschene soll zudem einen Afghanen verprügelt haben, weil er von ihm kein Geld bekam… mehr

 

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