Einzelfälle im Februar 2018 - täglich aktuell | Unzensuriert.at

Einzelfälle im Februar 2018 - täglich aktuell

Und täglich grüßt der Einzelfall Foto: Montage unzensuriert.at
Und täglich grüßt der Einzelfall
Foto: Montage unzensuriert.at
1. März 2018 - 0:33

Wer sich diese Kolumne regelmäßig anschaut, wird eines merken: Österreich ist nicht mehr das, was es noch vor ein paar Jahren war. Unsere tägliche "Einzelfall"-Sammlung beweist, dass "Ehrenmorde", bewaffnete Raubüberfälle auf offener Straße, Jugendbanden, brutale Attacken gegen alte Menschen, Kinder oder Frauen, oft nur wegen ein paar Euro oder eines Mobiltelefons, mittlerweile zum Alltag in unserem Land gehören. Was noch auffällt: Wir durchforsten täglich die wichtigsten Medien im Land - aber nur wenige Straftaten werden von allen gleichzeitig berichtet, fast, wie wenn es da einen Aufteilungs-(oder Ignoranz-)Schlüssel gibt. Immerhin blendet die Wiener Polizei ja in ihren Presseaussendungen schon seit mehr als zwei Jahren die Herkunft der Täter komplett aus. Einen wirklich umfassenden Überblick über die (offiziellen) Verbrechen durch Ausländer finden Interessierte also nur hier.

Hier gibt's die Einzelfälle aus Deutschland.

Und hier die Dokumentation aus dem Vormonat.

28. Februar 2018

Wien: "Carjacker" stoppten Autofahrer, schlugen ihn bewusstlos und raubten sein Auto - Prozess
Rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt hat ein Schwurgericht in Wien einen Rumänen. Er soll an einem brutalen Fall von „Carjacking“ beteiligt gewesen sein, bei dem ein Wiener bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt wurde. Es war der 12. Oktober 2016, als ein 53-jähriger Wiener mit seinem Auto in die Arbeit fuhr. Plötzlich überholten ihn die Täter, vier Rumänen, mit ihrem Auto und brachten es quer vor dem Wiener Auto zum Stillstand. Der Wiener bremste, die Rumänen liefen auf sein Auto zu, rissen die Türen auf und zerrten den Mann aus dem Wagen.„Einen solchen Fall würde man eher in Rio de Janeiro erwarten, nicht in Wien“, stellte der Vorsitzende Norbert Gerstberger in der Urteilsbegründung fest. Er verhängte über den Angeklagten bei einem Strafrahmen von bis zu 15 Jahren wegen versuchten Raubmordes zehn Jahre Haft. Bei der Strafbemessung wertete das Gericht die besondere Brutalität, das sinnlose Vorgehen und die Wehrlosigkeit des Opfers als erschwerend... mehr

Wien: Irrtum der Laienrichter - Mordprozess im Balkanmilieu muss wiederholt werden
Am Wiener Landesgericht muss sich heute, Donnerstag, jener Kosovare wegen Mordes verantworten, der am 16. April 2017 einen 26-jährigen Bosnier in Wien-Brigittenau auf offener Straße erschossen haben soll. In einem ersten Prozess wurde der Mann freigesprochen. Bei der Hauptverhandlung handelt es sich bereits um den zweiten Mordprozess gegen den 28-Jährigen. Im ersten Durchgang wurde der Angeklagte Ende November von den Geschworenen einstimmig freigesprochen. Die drei Berufsrichter setzten diesen Wahrspruch allerdings wegen Irrtums der Laienrichter aus. Nun muss die Schuldfrage von neuen Geschworenen beurteilt werden. Das Verfahren wird frühestens Anfang April zu Ende gehen... mehr

Wien: Serbe auf Freigang ging mit Freunden einbrechen - 126.000 Euro Schaden
Zwei Tatverdächtige (46, 42) sind am 23. Jänner von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) bei einem Einbruchsdiebstahl in Wien-Penzing auf frischer Tat ertappt worden. Dass die Polizei den zwei Serben auf die Spur kam, ist kein Zufall. Einen Tag zuvor wollten sie in eine andere Wohnung einbrechen, doch da erwischte sie der Mieter in flagranti. Die Männer räumten ihr Werkzeug und stürmten am Einbruchsopfer vorbei. Unbeeindruckt von der Situation rannte er ihnen hinterher und fotografierte das Kennzeichen. Als die Beamten das Fahrzeug am 23. Jänner ausforschten, unternahmen die notorischen Diebe schon den nächsten Einbruchsversuch. Im Zuge der Einvernahmen konnten die Ermittler des Landeskriminalamts Wien einen weiteren Mittäter (53) ausforschen. Dabei fiel den Beamten auf, dass sich dieser – ebenfalls Serbe – eigentlich in Strafhaft befindet, weshalb davon ausgegangen worden ist, dass er die Einbruchsdiebstähle während seiner Freigänge begangen hat... mehr

Wiener Neustadt (NÖ): Pärchen wollte Cannabis kaufen und wurde von Migranten-Jugendbande ausgeraubt
Wegen schweren Raubes musste eine Bande am Mittwoch im Schwurgerichtssaal in Wr. Neustadt Platz nehmen. Die vier Halbstarken waren Ende 2017 am Bahnhof Wr. Neustadt herumgelungert, ein 52-Jähriger und Freundin wollten von ihnen um 50 Euro Cannabis kaufen. Die Burschen lockten den 52-Jährigen zur Bahnunterführung, fielen über ihr Opfer her, ein Täter zog ein Springmesser und stach mit nicht ausgefahrener Klinge mehrmals auf den Mann ein. Neben den 50 Euro für den mutmaßlichen Drogenkauf raubten die Täter dem Opfer die Brieftasche (mit Bankomatkarte samt Code) und behoben 400 Euro, wurden aber geschnappt. Urteile (nicht rechtskräftig): 2,5 Jahre Haft für den fast volljährigen Türken, bedingte bzw. teilbedingte Strafen für einen Kosovaren (17) und einen Österreicher (17), das Verfahren gegen einen Türken (15) wurde ausgeschieden. Er hatte während der Ermittlungen gleich den nächsten Überfall begangen... mehr

Korneuburg (NÖ): Aggressive, aufdringliche Bettler nerven die Bürger
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu unangenehmen Vorfällen mit aufdringlichen Bettlern in Korneuburg. Bettler, die Menschen auf der Straße ansprechen, ihnen nachgehen oder sogar an der Haustür klingeln, sind ein Problem, das derzeit die Korneuburger Bürger nervt. Immer wieder kam es in den letzten Wochen zu Beschwerden aufgrund von Aggressivität und Aufdringlichkeit von in der City bettelnden Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren. "Sollte die bettelnde Person in irgendeiner Form aggressiv werden, empfiehlt es sich, andere Passanten auf die Situation aufmerksam zu machen und die Polizei unter der Nummer 133 zu rufen", rät die Exekutive. Weiters wird dazu geraten, Geschäfte zu betreten, da Bettler dorthin meist nicht folgen. Und auf keinen Fall ins Haus lassen... mehr

Neusiedl am See (Burgenland): Feiern auf Afghanisch -  zerstörte Toiletten und Attacken auf Polizisten
Insgesamt sechs Polizeistreifen sind nötig gewesen, um eine Party am Neusiedler See aufzulösen. Mit viel Alkohol intus und lauter Musik feierten sieben Afghanen und ein Iraner am Gelände des beliebten Strandbades. Ein Teilnehmer verwüstete eine Toilettenanlage und ging danach mit seinen Freunden auf die Beamten los. Völlig durchgedreht waren die Partygäste bei einem „Besuch“ von Freunden in Neusiedl am See. Zwei Afghanen und ein Iraner machten sich trotz Gebietsbeschränkung des Wiener Asylamts in das Burgenland auf, um dort mit ihren Kameraden zu feiern. Gegen 21.30 Uhr wurde aus Spaß plötzlich bitterer Ernst. Ein Asylant drehte durch, verwüstete eine Toilettenanlage und begann einen heftigen Streit mit den anderen Anwesenden. Die Besucher im nahe gelegenen Restaurant „Mole West“ riefen die Polizei. Die Exekutive rückte rasch mit sechs Streifenwagen an und versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Asylanten gingen jedoch auf die Beamten los, versuchten sogar mit Fußtritten diese zu verletzen. Selbst auf der Wachstube tobte ein Afghane weiter und musste schließlich mit Fußfesseln fixiert werden... mehr

Linz/Perg: Polen-Bande plünderte 400 Kirchen aus - Prozess
Insgesamt 400 Mal soll ein Pole (46) mit mehreren Komplicen in Kirchen im Großraum Linz und dem Bezirk Perg eingebrochen sein. Beute: 43.000 Euro. Im Zuge eines speziellen, mehrwöchigen Trainings hat sich die Bande laut Anklage die Methode des "Fischens" angeeignet. Mit einem präparierten Werkzeug räumten die Beschuldigten die Opferstöcke leer. Der Pole, der am Mittwoch vor Gericht stand, zeigte sich gleich zu Beginn geständig. Er soll bereits zuvor in Deutschland wegen ähnlicher Delikte in Haft gesessen haben. Wegen schweren, gewerbsmäßigen Diebstahsl, teils im Rahmen
einer kriminellen Vereinigung, wurde der Angeklagte nach nur einer Stunde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt (rechtskräftig)... mehr

Dornbirn (Vorarlberg): Asylwerber spielte mit 30-Zentimeter-Messer - Polizei rückte mit schwerem Gerät an
Stadt- und Bundespolizei verfolgten einen 18-Jährigen mit Helikopter und Hunden - weil der Asylwerber auf der Straße mit einer Klinge herumspielte. Gegen 9.30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Dornbirn von der Stadtpolizei verständigt, dass in der Riedgasse ein Mann ein Messer ständig aus der Messerscheide herausziehe und wieder hineinstecke. Er würde in Richtung Marktplatz gehen. Sie konnten den 18-jährigen Asylwerber knappe 10 Minuten später beim Bahnhof Dornbirn anhalten. Die Polizei beschlagnahmte das mitgeführte Küchenmesser (Länge 30 cm) und die Messerscheide... mehr

27. Februar 2018

Wien: Irrer Balkan-Raser konnte erst durch Rammen gestoppt werden und ging auf Polizei los
Am Sonntag gegen 22.20 Uhr bemerkte die Wiener Polizei auf der A23 Südosttangente in Fahrtrichtung Süden einen Raser. Mit einem Dienstauto, das mit einer Videoanlage zur Geschwindigkeitsmessung ausgestattet ist, nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Obwohl die Polizei Blaulicht und Folgetonhorn einsetzte, beschleunigte der Mann in der 80er-Zone auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 191 km/h. Über die A22 Richtung Stockerau nahm der vorerst unbekannte Lenker die Ausfahrt Kaisermühlen. Am Kaisermühlendamm schaltete er die Beleuchtung seines Wagens aus und raste mit 131 km/h durch eine 30er-Zone. Im Bereich der Schödlberggasse gelang es den Polizeibeamten schließlich, den Lenker zu stoppen, indem sie die linke hintere Seite seines Autos rammten. Der Raser, laut Österreich ein Österreicher mit jugoslawischen Wurzeln, verhielt sich bei seiner Festnahme äußerst aggressiv. Er versuchte mehrfach, in Richtung der Polizisten zu treten. Zudem stellte sich heraus, dass das hintere Kennzeichen gestohlen war und der Raser keinen Führerschein besitzt... mehr

Kirchdorf an der Krems (OÖ): Afghane verkaufte Cannabis an Minderjährige
Bei Suchtgifterhebungen im Containerdorf für Asylwerber in Kirchdorf an der Krems konnten Beamte der Polizei Kirchdorf einen mutmaßlichen Drogendealer ausforschen. Der 22-jährige Asylwerber aus Afghanistan ist verdächtig und teilweise auch geständig, im Zeitraum von Anfang des Jahres 2017 bis Ende August 2017, als er im Containerdorf gewohnt hat, bis zu 800 Gramm Cannabiskraut gewinnbringend verkauft zu haben. Bei den Abnehmern handelte es sich vor allem um Minderjährige aus dem Raum Kirchdorf. Der Beschuldigte wurde in Ebensee aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr festgenommen und in die Justizanstalt Garsten eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterreich

Bezirk Braunau (OÖ): Serben brachten 26 Kilo Marihuana in Umlauf
Drogenfahnder haben im Bezirk Braunau zwei Großdealer geschnappt, denen der Handel mit 26 Kilo Marihuana nachgewiesen wurde. Die beiden in Mattighofen lebenden Serben im Alter von 35 und 38 Jahren wurden festgenommen. Sie sollen das Rauschgift an Subverkäufer und an vorwiegend jugendliche Abnehmer weitergegeben haben. Insgesamt wurden 31 Personen angezeigt. Die Gewinne aus dem Geschäft nutzten die Serben, um Kredite zurückzuzahlen, einen Teil schickten sie auch heim nach Serbien... mehr

Salzburg: Kellereinbruchs-Serie endlich geklärt - Serbe ist geständig
In der Stadt Salzburg hat die Polizei eine Serie von Einbrüchen in Keller geklärt. Ein 27-jähriger Serbe soll der Täter sein. Er sei weitgehend geständig, sagen die Ermittler. Im vergangenen September soll der Mann seine Einbruchsserie in Keller und Kellerabteile in der Stadt Salzburg begonnen haben. Erbeutet hat er dabei unter anderem Lebensmittel, Werkzeuge und ein E-Bike. Letzteres haben Polizisten bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt. Der Gesamtschaden durch 18 vollendete und 34 versuchte Einbrüche liegt bei 20.000 Euro... mehr

Brenner (Tirol): Illegale Afrikaner bei minus 17 Grad auf Güterzug entdeckt
Bei minus 17 Grad sind in der Nacht auf Dienstag am Brenner zwei illegale Einwanderer auf einem Güterzug entdeckt worden. Soldaten des Bundesheeres hatten die beiden Männer aus Eritrea um 3.50 Uhr an der Kontrollstelle Seehof unter einem Lkw-Anhänger liegend auf einem Waggon entdeckt. Weil beide Männer nach der Fahrt im Freien offensichtlich unterkühlt waren, wurde die Rettung verständigt. Eine Person wurde ins Krankenhaus Hall gebracht, von wo sie am Dienstag wieder entlassen wurde. Der zweite Mann wurde ins Polizeibüro am Brenner gebracht... mehr

26. Februar 2018

Wien: Streit unter Afghanen - Schwangere in Bauch getreten, Angreifer Nase gebrochen
Brutale Szenen haben sich am späten Sonntag Abend in einer Asylunterkunft in der Vogelsanggasse im Wiener Bezirk Margareten abgespielt. Im Zuge eines Streits um die Internetnutzung bedrohte ein 23-jähriger Afghane zunächst einen 21 Jahre alten Landsmann mit einem Messer. Als dessen schwangere Freundin (27) dazwischenging, trat ihr der 23-Jährige mehrfach in den Bauch. Der Jüngere brach ihm daraufhin die Nase. Die Schwangere wurde mit Bauch- und Rückenschmerzen ins Spital gebracht, das Kind scheint aber keinen Schaden genommen zu haben. Der Angreifer wurde von der Polizei festgenommen und wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Drohung mit einem Messer angezeigt. Auch der Freund der Schwangeren erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung... mehr

Wien: Unerwünschter rumänischer Lokalgast stach Türsteher Messer in Hals
Ein Lokalgast und ein Türsteher haben sich am Sonntag Abend in Wien-Ottakring gegenseitig lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Der 36-jährige Türsteher erlitt mehrere Stichwunden an Hals und Bauch, der 27-jährige Gast trug eine stark blutende Schnittverletzung am Arm davon. Wer das Butterflymesser zuerst gezückt hatte, ist noch unklar. Beide Männer konnten noch nicht befragt werden. Ein rumänischer Staatsbürger soll gemeinsam mit seinen Freunden eine Kellnerin belästigt haben. Er wurde deshalb kurz vor Mitternacht aufgefordert, das Lokal am Lerchenfelder Gürtel zu verlassen. Daraufhin kam es zu einem Streit, der sich in weiterer Folge nach draußen verlagerte... mehr

St. Pölten: Russen räumten mit spezieller Software Bankomaten aus - Prozess
Der Russe Damir M. war mit zwei Komplizen im Vorjahr in Wien und Niederösterreich unterwegs, um Bankomaten zu plündern. Die Hände mussten sie sich dafür allerdings nicht schmutzig machen, es reichten Laptops und Mobiltelefone. Die Coups gingen jeweils ganz schnell über die Bühne: Mit einem speziellen Schlüssel wurden die Geldautomaten aufgesperrt und über eine Internetverbindung eine Software auf den Bankomaten gespielt. Und schon spuckten die Maschinen 50er- und 100er-Scheine aus. So erbeuteten die Russen mehr als 177.000 Euro. Montag wurde M. am Landesgericht St. Pölten der Prozess gemacht. Geht es nach dem Gericht, muss der Angeklagte die nächsten vier Jahre und drei Monate hinter Gittern verbringen. M. ist das zu viel, er meldete Berufung an. Das Urteil ist deshalb nicht rechtskräftig. Nach den Komplicen wird noch gefahndet... mehr

Kittsee (Burgenland): Gesuchter Rumäne bei der Einreise an Grenze gefasst
Am Vormittag des 23. Februar hielt die Polizei auf der Nordostautobahn A6 bei Kittsee im Zuge von Schwerpunktkontrollen bei der Einreise nach Österreich einen 29-jährigen rumänischen Staatsbürger als Lenker eines Pkw an. Bei der anschließend durchgeführten Personenkontrolle wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein aufrechter Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachtes auf Diebstahl und Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung besteht. Der 29-Jährige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. Quelle: LPD Burgenland

25. Februar 2018

Wien: Die nächste Messerstecherei - Jamaikaner stach Gambier nieder
Blutige Szenen in der Nacht auf Sonntag um 4.00 Uhr Früh in einem Fast-Food-Lokal am Wiener Gürtel: Ein 35-jähriger Jamaikaner war mit einem 33 Jahre alten Kontrahenten aus Gambia in einen heftigen Streit geraten, der zuvor bereits auf Facebook seinen Anfang genommen hatte. Der Ältere zückte plötzlich ein Messer und stach es seinem Gegenspieler in den Bauch. Nach der Tat ergriff der Verdächtige die Flucht, sein blutendes Opfer folgte ihm jedoch. In der Alser Straße konnte die Polizei, auch die WEGA war zur Unterstützung alarmiert worden, den Jamaikaner schließlich anhalten. Die Verletzungen des Gambiers sind nicht lebensgefährlich... mehr

Salzburg: "Südländer" raubt Mazedonier aus und flüchtete mit nur einem Schuh
In der Stadt Salzburg ist in der Nacht auf Sonntag ein 36-Jähriger überfallen worden. Der Unbekannte rempelte den 36-Jährigen aus Mazedonien am Giselakai zuerst an, danach verwickelte er ihn in ein Gespräch. Plötzlich attackierte der Täter den Mazedonier mit Faustschlägen. Das Opfer fiel zu Boden, daraufhin nahm der Räuber seine Brieftasche. Der Mazedonier versuchte, den Unbekannten noch am Hosenbein festzuhalten und konnte ihm dabei einen Schuh abnehmen. Der Täter flüchtete trotzdem mit nur einem Schuh Richtung Linzergasse. Laut Täterbeschreibung hatte der Räuber "südländisches" Erscheinungsbild... mehr

24. Februar 2018

Mittersill (Salzburg): Kein Mord - Iraker, der Pakistani totstach, wird in Anstalt eingewiesen
Jener Iraker, der in einer Asylunterkunft in Mittersill (Pinzgau) einen Pakistani erstochen und einen zweiten Mann schwer verletzt hat, muss nicht wegen Mordes vor Gericht. Er ist laut Gutachten nicht zurechnungsfähig. Der 37-jährige Iraker habe eine psychotische Störung, heißt es in dem Gutachten. Er habe Angstzustände, Wahnvorstellungen von Satan und Dschinns, das sind Dämonen oder Geister. Sie hätten ihm befohlen, die zwei Pakistani zu attackieren. Außerdem besagt das Gerichtsgutachten, dass der Iraker hoch gefährlich sei und es sei sehr wahrscheinlich, dass er in Zukunft wieder Menschen attackiere. Diese Diagnose erlaubt keine Mordanklage. Der Iraker soll in eine Anstalt für geistig abnorme, unzurechnungsfähige Rechtsbrecher eingewiesen werden... mehr

Salzburg: Tschetschene schlug Landsmann Faust ins Gesicht
Am späten Abend des 23. Februar schlug ein 38-jähriger russischer Staatsangehöriger (mutmaßlich Tschetschene) einem gleichaltrigen Mann auf einem Gehsteig in Salzburg-Schallmoos mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Der Auseinandersetzung war ein Streit im Familienkreis des Russen vorausgegangen. Der 38-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen Körperverletzung zur Anzeige gebracht. Quelle: LPD Salzburg

23. Februar 2018

Wien: Aghanische Nachwuchs-Kriminelle wollten mit Messer Zigaretten requirieren
Die Serie von gewalttätigen Übergriffen an öffentlichen Plätzen in Wien will einfach nicht abreißen: Diesmal waren es jugendliche Afghanen, die zwei andere Burschen mit einem Jagdmesser bedrohten! Zum Glück befanden sich Streifenpolizisten in der Nähe und konnten den Raubüberfall verhindern. Am Donnerstag Abend hielten sich ein Serbe (13) und sein um fünf Jahre älterer Freund aus Polen am Bahnhof Spittelau in Wien-Alsergrund auf, als ihnen zwei Afghanen (13, 16) entgegenkamen. Die beiden wollten, dass ihre Opfer Zigaretten herausrücken und drohten mit Gewalt. Als sich die Jugendlichen weigerten, zückten die Afghanen zur Einschüchterung ein Jagdmesser. Aufgrund der verstärkten Polizeipräsenz schritten jedoch sofort zwei zufällig dort patrouillierende Beamte ein. Der 16-Jährige wurde verhaftet, sein strafunmündiger Komplize in eine betreute Unterkunft für Jugendliche überstellt. Quelle: krone.at

Wien: Und schon wieder legt (Kurden-)Demo am Samstag die Innenstadt lahm
Am Wochenende steht die nächste Demonstration am Wiener Ring vor der Tür: Samstagnachmittag empfehlen die ÖAMTC-Experten, Ring, Schwarzenbergplatz und Prinz-Eugen-Straße zu meiden. Grund: Eine Demo gegen die Militärintervention der türkischen Regierung in Afrin, bei der bis zu 700 Teilnehmer erwartet werden. Ab ca. 14.30 Uhr wird der Demonstrationszug von der Oper über den Kärntnerring zum Schwarzenbergplatz und dann weiter bis zur Prinz-Eugen-Straße Höhe Plößlgasse marschieren (siehe Route). Zeitweise kann es zu Ring-Sperren kommen... mehr

Wien: Afrikanischer Straßendealer ging EGS-Zivilfahndern ins Netz
Zivilfahnder der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) beobachteten am 22. Februar gegen 19.30 Uhr in der Wimbergergasse in Wien-Neubau einen Drogenhandel und konnten den 17-jährigen mutmaßlichen Dealer kurze Zeit später anhalten und festnehmen. Insgesamt konnten bei dem Farikaner vier Säckchen Marihuana zu je rund zwei Gramm sichergestellt werden. Quelle: LPD Wien

St. Johann/Pongau (Salzburg): 14-jähriger Afghane wollte Betreuerin samt Familie umbringen
In einer Asylunterkunft für unbegleitete minderjährige Asylwerber in St. Johann im Pongau kam es am 22. Februar, abends, zu einem verbalen Streit zwischen einem 14-jährigen Afghanen und einer 46-jährigen Betreuerin. Dabei wurde die Betreuerin auf das Äußerste beschimpft und von dem Afghanen mit dem Umbringen sowie dem Töten ihrer Familie bedroht. Danach packte er die Frau an den Armen und drückte sie gegen die Bürotür. Ein Mitbewohner riss den 14-Jährigen schließlich von der Betreuerin weg. Der Afghane wurde festgenommen und ein Betretungsverbot verhängt... mehr

Kärnten: Rumänischer Serien-Einschleichdieb war auf Senioren spezialisiert
Von Anfang Oktober bis Ende November 2017 ereigneten sich in Klagenfurt am Wörthersee, Villach Stadt und Dellach an der Drau (Bezirk Spittal an der Drau) insgesamt neun Einschleichdiebstähle. Aufgrund der durchgeführten Spurensicherung und den weiter geführten Ermittlungen konnte ein 21-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ausgeforscht werden, der bewusst bei älteren und alleinstehenden Eigenheimbewohnern nach Arbeit fragte bzw. bettelte. Dabei kundschaftete er die Objekte aus und schlich sich unmittelbar nach Kontaktaufnahme in die Häuser ein oder wartete einen geeigneten Moment ab, wo er in die Häuser einbrach und daraus Geld, Wertgegenstände und materielle Erinnerungsstücke im Gesamtwert von mehr als € 10.000,- stahl. Der 21-jährige wurde festgenommen. Quelle: LPD Kärnten

Fieberbrunn (Tirol): Afghane drehte durch, wollte Zivildiener umbringen und attackierte Polizisten
Polizeieinsatz am Freitag Nachmittag in einer Betreuungseinrichtung in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel): Ein 26-jähriger Afghane drehte attackierte einen Zivildiener und drohte ihm mit dem Umbringen. Als die Beamten den Mann beruhigen wollten, attackierte er die Polizisten. Der Afghane beschimpfte und bespuckte die einschreitenden Beamten, worauf die Festnahme ausgesprochen wurde. Der Mann hatte darauf aber nicht wirklich Lust. Laut Polizei leistete massiven Widerstand und verletzte eine Polizisten an der rechten Hand. Der 26-Jährige wurde noch an Ort und Stelle festgenommen... mehr

22. Februar 2018

Wien: Streit in Asylheim endete blutig - Somalier stach Landsmann nieder
Ein Somalier (18) soll am Mittwoch Nachmittag in Wien-Brigittenau einen 21-jährigen Landsmann niedergestochen haben. Das Opfer erlitt zwei lebensgefährliche Verletzungen in Lunge und Hals. Die Rettung brachte den Mann ins Krankenhaus. Der Angreifer wurde festgenommen. Gegen 16.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte in eine Wohngemeinschaft für Asylwerber in die Gerhardusgasse gerufen. Die beiden Somalier dürften in einem Zimmer in Streit geraten sein. Die Polizei stellte die Tatwaffe - ein ungefähr 25 Zentimeter langes Messer - sicher. Warum die beiden Männer in Streit geraten waren, ist unklar, weil niemand, auch nicht der Täter, etwas gesehen haben will... mehr

Wien: Kosovaren auf offener Straße erschossen - Mordprozess wird wiederholt
Am Wiener Landesgericht für Strafsachen wird ab 1. März der Mordprozess gegen einen 28-jährigen Balkanesen wiederholt. Er soll am 16. April 2017 den Kosovaren Igor Z. (26) auf offener Straße vor dem Cafe "Blanco" in Wien-Brigittenau erschossen haben. In einem ersten Verfahren war der Angeklagte von den Geschworenen einstimmig freigesprochen worden. Die drei Berufsrichter setzten das Urteil wegen "Irrtums der Laienrichter" aber aus. Laut dem Gerichtsmediziner und einem Ballistikers kann sich die Tat nicht so abgespielt haben – der Schusswinkel passe nicht zu dieser Version. Außerdem wurden an den Händen und an der Jacke des des Verdächtigen kaum Schmauchspuren festgestellt. Ein Urteil in dem neuen Verfahren wird frühestens für den 4. April erwartet... mehr

Wien: Rumäne zerschnitt sich bei Geschäftseinbruch das Gesicht
Zeugen verständigten die Polizei, da sie am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr einen Mann bei einem Einbruch in ein Geschäft für Schneiderzubehör in der Meidlinger Hauptstraße beobachteten. Der Rumäne schlug die Glasscheibe der Eingangstür ein und fügte sich beim Durchklettern mehrere Schnittwunden im Gesichtsbereich zu. Im Geschäft angekommen, stopfte er sich die Taschen mit diversen Waren voll und flüchtete. Weit kam er nicht: Nach rund 200 Metern konnten ihm Polizisten im Bereich der Hilschergasse den Fluchtweg abschneiden. Die Schnittwunden im Gesicht überführten ihn ziemlich eindeutig als Täter, leugnen war zwecklos. Der Mann würde festgenommen. Quelle: heute.at

Hallein (Salzburg): Mann mit "südländischem" Akzent überfiel Würstelstand
Ein Unbekannter überfiel am 22. Februar um 1.20 Uhr die Besitzerin eines Würstelstandes in Hallein (Tennengau). Über eine unversperrte Tür gelangte der Mann in den Stand. Dort hielt er der Frau ein Messer vor und zwang sie so zur Herausgabe eines dreistelligen Geldbetrages. Dann flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte er entkommen. Die Frau wurde bei dem Überfall nicht verletzt. Sie konnte eine vage Täterbeschreibung abgeben: 18 bis 25 Jahre, maximal 170 groß, Jeans, weinrote Kapuzenjacke, Schal über dem Gesicht. Er sprach Deutsch mit "südländischem" Akzent. Quelle: LPD Salzburg

21. Februar 2018

Wien: Ausländer-Bande lockte Homosexuelle in Falle und raubte sie aus
Venusfalle in männlicher Form: Eine 16-köpfige Serben-Bande suchte sich ihre Opfer hauptsächlich in der homosexuellen Szene. Nachdem unter Decknamen Treffen in einem Park in Wien-Landstraße vereinbart worden waren, gingen die Verdächtigen mit ihren männlichen Kunden mit nach Hause. Was die Opfer nicht ahnten: Sie wurden von Komplicen des Prostituierten verfolgt. Kaum waren die Wohnungs- bzw. Haustüren geöffnet, schlugen die Komplicen zu. Die Opfer (Männer zwischen 45 und 80) wurden überwältigt, gefesselt und ausgeraubt. Und in der Folge damit bedroht, in der Arbeit bzw. der Familie ob ihrer Neigung bloßgestellt zu werden, sollten sie zur Polizei gehen. Nach langwierigen Ermittlungen wurde die seit April 2016 agierende Bande nach 19 Coups ausgeforscht. 14 Verdächtige gingen ins Netz, zwei sind noch auf der Flucht... mehr

Wien: Junger Türke wollte seinem Vater die Augen herausschneiden
Es war ein Angriff ohne Vorwarnung: Laut Polizei kam es Dienstag gegen 13.30 Uhr in der Wohnung am Friesenplatz in wien-Favoriten plötzlich zu einer Eskalation der Gewalt: Der junge Türke begann ohne erkennbaren Grund, seinen Vater wüst zu beschimpfen. Der probierte alles, um den Sohn zu beruhigen, doch ohne Erfolg. Doch es blieb nicht beim Schimpfen. Der 31-Jährige brüllte den 68-Jährigen an, er werde ihm die Augen herausreißen und stürzte sich auf sein Opfer. Dabei zückte der Angreifer plötzlich ein Messer und stach zu. Und zwar wirklich in Richtung der Augen des Vaters. Der Vater wurde verletzt, der Sohn ist in Haft... mehr

Klagenfurt-Land: Afghanin schlug hochschwangerer Landsfrau in den Bauch
Am 20. Februar gegen 13:00 Uhr kam es in einer Asylwerberunterkunft in Klagenfurt-Land zwischen einem 38-jährigen und einem 25-jährigen afghanischen Asylwerber zu Streitigkeiten, wobei beide Männer leicht verletzt wurden. Die hochschwangere 23-jährige Frau des 38-Jährigen wollte den Streit schlichten, worauf sich auch die 39-jährige Ehefrau des Zweitbeteiligten einmischte. Im Zuge des Streits versetzte die 39-Jährige der 23-Jährigen drei Faustschläge gegen den Bauch. Die Hochschwangere wurde daraufhin mit Schmerzen ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Sie wurde durch den Vorfall nicht verletzt. Gegen den 38.Jährigen wurden eine Wegweisung und ein Betretungsverbot ausgesprochen. Des Weiteren wurde eine Verlegung der gesamten Familie in eine andere Unterkunft veranlasst. Quelle: LPD Kärnten

Klagenfurt: Afrikaner beim Straßenhandel mit Heroin erwischt
Im Zuge einer kriminalpolizeilichen Schwerpunktaktion in Klagenfurt St. Ruprecht konnte am 12. Februar ein 26-jähriger Staatsangehöriger aus Sierra Leone wegen Verdacht des Drogenstraßenhandels festgenommen werden. Er verkaufte öffentlich einen "Ball" Heroin an einen bekannten Drogen-Konsumenten. Das Geschäft konnte von Beamten des LKA wahrgenommen und der Beschuldigte in weiterer Folge festgenommen werden. Er erklärte, er habe noch nie etwas mit Drogen zu tun gehabt... mehr

Brenner-Seehof (Tirol): Neuerlich 13 Illegale in Güterzug aus Italien entdeckt
Im Zuge der Sichtungskontrollen bei der Kontrollstelle Brenner-Seehof konnte am 21. Februar gegen 10:30 Uhr eine aufgeschnittene Plane eines Sattelanhängers erkannt werden. Der Güterzug wurde deshalb am Frachtenbahnhof Innsbruck ausgeleitet. Bei der Kontrolle konnten 13 illegal eingereiste Personen (10 Männer und 3 Frauen) festgestellt werden. Sie wurden festgenommen. Quelle: LPD Tirol

20. Februar 2018

Wien: Psychisch kranker Türke zum dritten Mal wegen Gewalt vor Gericht - erst jetzt Einweisung
Die Szenen, die sich am 13. November 2017 in einem Wettbüro in Meidling abspielten, ließen die anderen Lokalgäste vor Angst aus dem Lokal stürmen: Alpay K. (36) ging auf einen ahnungslosen Automatenspieler zu und schlug ohne Vorwarnung auf das Opfer Remzi R. ein. Als R. kaum noch stehen konnte, traktierte ihn der 36-Jährige mit seinen Knien, bis er sich auf dem Boden liegend krümmte und um Hilfe schrie. Schlussendlich schlug er wiederholt mit einer Holzlatte auf das Opfer ein. Angeblich hätte das Opfer ihm zuvor seinen Penis gezeigt. Weil der Beschuldigte als psychisch krank bekannt ist, galt er Dienstag vor Gericht als "Betroffener" und nicht als Angeklagter. Es war nicht seine erster Gewaltausbruch. Der gebürtige Türke stand bereits zwei Mal aus den selben Gründen vor Gericht. Weil er eine medikamentöse Therapie bis jetzt nicht ernst nahm, bekam er nun die Einweisung in eine Anstalt auf unbestimmte Zeit... mehr

Klagenfurt: Aufmerksame Zeugin vereitelte Juwelier-Raubüberfall durch zwei Serben
Eine aufmerksame Zeugin beobachtete am 15. Februar in der Klagenfurter Innenstadt zwei Männer bei Vorbereitungen zu einem möglichen Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft. Nach einer Observierung und nachfolgenden Fahndung konnten Beamte des Landeskriminalamtes zwei Verdächtige (beide serbische Staatsangehörige, 32 und 23) am 19. Februar in Klagenfurt festnehmen. Die Tatverdächtigen wollten zu diesem Zeitpunkt mit einem in Graz gestohlenen Pkw der Marke Audi flüchten. Im Fahrzeug wurden eine Spielzeugpistole, eine silber lackierte Axt und ein Pfefferspray sichergestellt. Die teilweise geständigen Verdächtigen wurden einvernommen und anschließend in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Quelle: LPD Kärnten

Feldkirch (Vorarlberg): Afghane stach Mitbewohner nieder - 18 Monate Haft
Ein 21-jähriger Afghane ist am Dienstag am Landesgericht Feldkirch wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Er soll einen Mitbewohner in einem Flüchtlingsheim mit einem Messer attackiert haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 21-Jährige vor rund einem halben Jahr in einer Flüchtlingsunterkunft in Bludenz einem Mitbewohner mit drei Messerstichen schwere Verletzungen zugefügt hat. Einen weiteren Bewohner versuchte er laut Gericht mit drei Hieben zu verletzen, dieser konnte die Angriffe aber abwehren. Das Urteil ist nicht rechtskräftig... mehr

19. Februar 2018

Wien: Illegales Fetzenlager in Naturschutzgebiet muss geräumt werden
Enormes Echo auf einen Bericht der Krone über ein illegales Zeltlager mit riesigen Müllbergen beim Marchfeldkanal in Stammersdorf im Norden Wiens. Die Menge an Unrat im Naturschutzgebiet (hunderte Flaschen, Dosen, Fetzen etc.) ist derart groß, dass die Reinigung bis Freitag dauern wird, erklärt das Büro für Sofortmaßnahmen. Das Gelände gehört nicht der Stadt, sondern einer Baufirma. Das Unternehmen hat nun bis zum Wochenende Zeit, die Schlafsäcke, Zeltplanen, Grillutensilien und Essensreste wegzuschaffen. Sonst muss der Magistrat Zwangsmaßnahmen ergreifen. Die Bewohner des Waldlagers dürften illegale Einwanderer oder Ost-Schwarzarbeiter gewesen sein. Warum die enorme Verunreinigung in einem Naturschutzgebiet (!) nicht schon früher jemandem aufgefallen ist, erscheint rätselhaft... mehr

Wien/München: Nafri wollte ohne Wissen der Mutter Buben in seine Heimat entführen
Ein Tunesier (34) ist am Samstag am Flughafen München festgenommen worden. Er wollte offenbar mit seinen beiden Söhnen ohne das Wissen seiner Ehefrau in Wien in sein Heimatland reisen. Aufgefallen war der Mann bei der Ausreisekontrolle in München vor dem Flug nach Monastir, als er für die angebliche Urlaubsreise mit den Kindern (7, 9) keine schriftliche Einverständniserklärung der Mutter vorweisen konnte. Seine Frau sei einverstanden, behauptete der 34-Jährige, der nach Angaben der Polizei äußerst nervös wirkte. Der wiederholten Aufforderung der Beamten, seine Frau anzurufen, kam er schließlich nach und erklärte nach dem Telefonat, dass alles in Ordnung sei. Das glaubten die Beamten aber nicht und riefen die Frau ihrerseits an - und siehe da, sie hatte weder etwas von der Reise gewusst, noch war sie einverstanden. Auf den Nafri wartet nun ein Verfahren wegen Kindesentziehung. Die Buben sind wieder daheim... mehr

Wien: Polizei sucht zwei Straßen-Räuber, die mit Messer Wiener überfielen
Die Polizei sucht ein unbekanntes Räuber-Duo mit "südländischem" Erscheinungsbild. Zwei Verdächtige sollen schon am 21. November gegen 20.30 Uhr einen Mann in Wien-Leopoldstadt überfallen haben. Die Kriminellen verfolgten das Opfer in der Oberen Augartenstraße und bedrohten es mit einem Klappmesser. Danach forderten sie Telefon und Wertsachen. Der eingeschüchterte Wiener gab den Männern, was sie verlangten. Danach flüchtete das Duo, das Opfer blieb unverletzt. Die Polizei hat mittlerweile Fotos aus einer Überwachungskamera zur Verfügung... mehr mit Fotos

Arnoldstein (Kärnten): 13 illegale Afrikaner wollten mit fünf Kilo Cannabis im Bus aus Italien einreisen
Bei der Kontrolle eines tschechischen Reisebusses in Arnoldstein hat die Polizei 13 illegal eingereiste Personen aus Nigeria sowie mehrere Kilogramm Cannabiskraut entdeckt. Die Polizei stoppte den Reisebus aus Tschechien um 0.30 Uhr bei der Kontrollstelle auf der Südautobahn in Arnoldstein. Laut Polizei war der Bus gerade von Italien eingereist. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten schließlich 13 Nigerianer, die illegal nach Österreich einreisen wollten. Die Afrikaner wurden zur weiteren Feststellung des Sachverhaltes vorläufig festgenommen. Als die Polizei schließlich die Gepäckstücke im Bus kontrollierten, fanden sie in einem der Gepäckstücke rund fünf bis sechs Kilogramm Cannabiskraut... mehr

Hard (Vorarlberg): Zigarette Ursache für Brand in Asylheim - Polizei ermittelt gegen Caritas
Doch keine Brandstiftung: Eine Zigarette dürfte der Auslöser des Brandes in einer Flüchtlingsunterkunft am Freitag in Hard (Bezirk Bregenz) sein. Bei dem Vorfall erlitten drei Personen Rauchgasvergiftungen, mehr als 50 Bewohner mussten evakuiert werden. Die anscheinend achtlos weggeworfene Zigarette setzte einen Sessel, einen Koffer und Holzlatten im Keller des Heimes in Brand. Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst. Ermittelt wird auch gegen die Caritas, die das Heim betreut. Hier müsse man abklären, ob eventuell die Aufsichtspflicht verletzt wurde. Wann das Heim wieder benutzt werden kann, ist noch nicht klar... mehr

18. Februar 2018

Wien/NÖ: Balkanesen-Drogenbande hatte Serieneinbrüche als zweites Standbein
Der Polizei ist eine Drogenbande ins Netz gegangen, die außerdem Einbrüche mit einem Gesamtschaden von rund 100.000 Euro verübt haben dürfte. Die drei Haupttäter aus Serbien und Albanien sowie ein Syrer sitzen seit Jänner in U-Haft. Das Quartett wurde gefasst, als es einen Tresor, gefüllt mit 41.000 Euro, in der Leopoldstadt stehlen wollte. Bei fünf Hausdurchsuchungen wurden daraufhin rund 1,3 Kilogramm Cannabis und 63 Gramm Kokain, zwei Schreckschuss-Pistolen, Einbruchswerkzeug, Funkgeräte sowie rund 8.300 Euro in bar beschlagnahmt. Insgesamt wird die Bande für elf Einbruchsdiebstähle in Apotheken, Gaststätten und Geschäftslokalen verantwortlich gemacht. Drei Taten wurden in Schwechat, Bad Vöslau und Berndorf in Niederösterreich verübt, die übrigen in Wien... mehr

Wien: EGS-Drogenfahnder schnappten hintereinander fünf Dealer aus Nigeria und Afghanistan
Erfolg für die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS): Am Abend des 17. Februar führten die Zivilpolizisten eine Suchtgiftstreife durch und konnten dabei vier mutmaßliche Drogendealer aus dem Verkehr ziehen. Der erste Zugriff erfolgte am Bahnhof Wien-Mitte (Landstraße). Ein 23-jähriger Nigerianer wurde um 17.45 Uhr beim Verkauf von drei Portionskugeln Kokain beobachtet. Der Verdächtige wehrte sich gegen die Festnahme. Gegen 18.20 Uhr schnappten die Polizisten einen weiteren Nigerianer (31) in der Ungargasse (Landstraße). Dieser hatte gerade zwei Portionskugeln Heroin sowie fünf Portionskugeln Kokain verkauft. Auch in der Leopoldstadt waren die Zivilbeamten erfolgreich: Um 19:05 Uhr wurden am Mexikoplatz zwei Afghanen (18, 22) festgenommen, die beim Drogenhandel beobachtet worden waren. Um 23:35 Uhr wurde in der Unteren Augartenstraße (Leopoldstadt) ein 36-Jähriger aus Nigeria festgenommen, der beim Verkauf einer Kugel Kokain beobachtet worden war. .. mehr

17. Februar 2018

Völkermarkt (Kärnten): Besoffener Afghane fuhr schwarz und schlug Schaffner ins Gesicht
Weil ein 17-jähriger Asylwerber in einem Zug, der von Klagenfurt nach Wolfsberg fuhr, keinen Fahrschein hatte, wollte ihn ein Schaffner im Bezirk Völkermarkt aus dem Zug weisen. Der angetrunkene Afghane kam der Weisung jedoch alles andere als nach: Er schlug dem Zugbegleiter ins Gesicht und bedrohte diesen sogar mit dem Umbringen. Er versetzte dem Schaffner einen derartig heftigen Faustschlag mitten ins Gesicht, dass sogar die Brille des Opfers beschädigt wurde... mehr

16. Februar 2018

Wien: Pech für afghanischen Schwesternmörder - Gutachten sagt, er ist älter als 21
Jener vorgeblich 18-jährige Afghane, der am 18. September 2017 im Wiener Bezirk Favoriten seine jüngere Schwester erstochen haben soll, ist in Wahrheit älter als 21. Das hat ein von der Staatsanwaltschaft Wien zwecks Altersfeststellung des Tatverdächtigen in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben, wie am Freitag bekannt wurde. Damit droht dem Tatverdächtigen, der bis zuletzt seine Altersfeststellung zu verhindern versucht hatte, die volle Härte des Gesetzes. Gegen ihn wird wegen Mordes an seiner Schwester ermittelt. Sollte er in diese Richtung angeklagt werden - die Entscheidung darüber dürfte in einigen Wochen fallen -, kämen nicht mehr die günstigeren Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) für junge Erwachsene (Personen zwischen 18 und 21) zur Anwendung. Bei Erwachsenen sieht das Strafgesetzbuch für Mord einen Strafrahmen von zehn bis 20 Jahren oder lebenslange Haft vor... mehr

Wien: Drei Georgier als Serien-Ladendiebe entlarvt
Die drei Männer (21, 28, 28) wurden in Wien-Leopoldstadt auf frischer Tat ertappt. Wie sich herausstellte, handelt es sich um fleißige Serientäter. Am Donnerstag gegen 14 Uhr konnte die Polizei die drei Georgier direkt nach einem Ladendiebstahl am Praterstern festnehmen. Im Zuge der Aufarbeitung der Straftat durch die Polizei stellte sich heraus, dass es sich bei den Festgenommenen um Serientäter handeln dürfte. Den Georgiern werden derzeit nicht weniger als 15 Fälle von gewerbsmäßigem Diebstahl in diversen Drogeriemärkten zur Last gelegt. Gesamtschaden: 6.000 Euro... mehr

Oberalm (Salzburg): Spürhund fand Drogenbunker in Asylwerber-Quartier
In einer Asylunterkunft in Oberalm (Tennengau) hat ein Spürhund der Polizei insgesamt 150 Gramm Marihuana gefunden. Die Drogen waren laut Ermittlern in einem alten Backofen versteckt. Das Marihuana habe bisher keiner Person zugeordnet werden können, teilt die Polizei mit. Beamte setzen die Befragungen von ingesamt elf Bewohnern der Asylunterkunft fort... mehr

15. Februar 2018

St. Pölten: Nächster Terror-Prozess - Tschetschene wegen IS-Unterstützung verurteilt
Kaum sind drei Terror-Unterstützer verurteilt, läuft schon der nächste Prozess gegen potentielle IS-Unterstützer. Und wieder sind Tschetschenen unter den Angeklagten. Sieben Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren haben sich Donnerstag wegen Mitgliedschaft an einer terroristischen Vereinigung und krimineller Organisation an Landesgericht verantworten müssen. Zwei der Beschuldigten, darunter ein Tschetschene, wurden zu je zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt. Die Schöffenverhandlung gegen die fünf weiteren Angeklagten wurde vertagt und soll am 13. März fortgesetzt werden.Der Vorwurf gegen die Männer: Sie sollen geplant haben, 2017 nach Syrien zu seien und für den Islamischen Staat zu kämpfen... mehr

St. Pölten: Polizei zerschlug zwei internationale Drogenbanden
Die heimischen Beamten kämpfen an der internationalen Anti-Drogen-Front mehr als erfolgreich mit: Zum einen wurde eine Niederlande-Connection zerschlagen, zum anderen wurden acht Verdächtige in Bulgarien gefasst, die auf Kommando aus Wien illegale Rauchwaren in Lkw nach Österreich chauffierten. Die Spezialeinheit Cobra hatte im April im niederösterreichischen Vösendorf einen Wagen gestoppt. Am Steuer war ein Slowene (53), im Wagen versteckt und eingebaut vier Kilogramm Kokain, drei Kilo Heroin und Streckmittel. Straßenverkaufswert: 1,7 Millionen Euro. Erfolg auch an der Anti-Marihuana-Front: Eine Bulgaren-Bande baute in der Heimat im großen Stil Cannabis an, schmuggelte dieses mit einem Klein-Lkw nach Österreich und versorgte hier die Szene. Nebenbei" wurde auch mit Amphetaminen gehandelt... mehr

Krems: Landsmann fast totgeschlagen - je 13 Jahre Haft für rumänische Multikriminelle
Mit drei - nicht rechtskräftigen - Verurteilungen hat am Donnerstag gegen 2.00 Uhr (!) ein Geschworenenprozess um eine brutale Schlägerei vor einem Bordell in Krems geendet, bei der das Opfer, ein rumänischer Staatsbürger, nur mit viel Glück überlebte. Die Angeklagten, ebenfalls Rumänen im Alter von 31 und 48 Jahren, fassten jeweils 13 Jahre Haft wegen Mordversuchs aus. Ein 35-Jähriger bekam zwei Jahre Zusatzstrafe wegen absichtlich schwerer Körperverletzung. Das Trio ist kein unbeschriebenes Blatt - erst im Jänner war es wegen wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch im Rahmen einer kriminellen Vereinigung vor dem Kad gestanden. Dem Prügel-Opfer wurden 10.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen... mehr

14. Februar 2018

Wien: Drei Schuldsprüche im Terror-Prozess - Einweisung für Tschetschenen
Mit Schuldsprüchen ist am Wiener Landesgericht der Prozess gegen drei Männer zu Ende gegangen, die im Sommer 2015 eine Splittergruppe der Terrormiliz Islamischer Staat gebildet und einen Mordanschlag auf eine Polizeistation in St. Pölten geplant hatten. Zwei mittlerweile 19-jährige und ein 22 Jahre alter Bursch wurden anklagekonform verurteilt. Nach Ansicht eines Schöffensenats erfüllte das Trio die Tatbestände der terroristischen Vereinigung, des verbrecherischen Komplotts und der Bildung einer kriminellen Organisation. Der 2002 22-Jährige Tschetschene fasste nach einer vorangegangenen 33-monatigen Haftstrafe für drei Raubüberfälle eine Zusatzstrafe von sechs Monaten unbedingt aus und wurde zusätzlich in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Ein aus Wien-Simmering stammender konvertierter Schüler, der bis zu seiner Festnahme im April 2017 über soziale Medien Propaganda für den IS betrieben hatte, erhielt 26 Monate unbedingt. Ein gebürtiger Tschetschene, der sich seit 2005 in Österreich befindet, bekam 15 Monate, davon fünf unbedingt... mehr

Wien: Iraner mit mehr als drei Kilo Roh-Opium am Westbahnhof bei Übergabe festgenommen
Ermittler im Burgenland erhielten einen Hinweis aus einer Asylunterkunft, dass ein 36-jähriger Iraner Anfang Februar in Wien mehrere Kilogramm Rohopium aus Deutschland erhalten soll. Die österreichischen Beamten informierten daraufhin die deutschen Kollegen, die in Hamburg einen 37-jährigen Iraner ausforschen konnten. Oberösterreichische Fahnder sichteten den Mann dann am Montag in einem Fernzug von Hamburg nach Wien. Als der mutmaßliche Kurier am Wiener Hauptbahnhof ankam, folgten ihm Ermittler zum Westbahnhof, wo die Drogen gegen 18.00 Uhr übergeben werden sollten. Während exakt 3.102 Gramm hochwertiges Rohopium den Besitzer wechselten, schlug die Polizei zu und nahm beide Männer fest. Außer dem Suchtgift wurden Geld und mehrere Mobiltelefone gefunden. Das Opium hat einen Wert von rund 30.000 Euro... mehr

Groß-Radischen (NÖ): Jäger hatte gute Nase und führte Polizei auf Spur eines Serien-Einbrechers
Beobachtungen eines Jägers im Wald in Groß-Radischen (Bezirk Gmünd) haben laut zur Verhaftung eines Serieneinbrechers geführt. Der Jäger meldete der Polizei am vergangenen Donnerstag eine Person, die „nicht in die Gegend passt“. Diese wurde hellhörig, da es in letzter Zeit einige Einbrüche im Bezirk Gmünd gegeben hatte. Als jener Verdächtige den Wald verlassen wollte, war die Polizei vor Ort und kontrollierte ihn. Dabei fand sie Einbruchswerkzeug. Der Mann soll einen großen Teil seines Lebens in Tschechien im Gefängnis verbracht haben. Im Bezirk Gmünd dürfte er über einen längeren Zeitraum mehrere Einbrüche in Häuser verübt haben... mehr

Schladming (Steiermark): Bosnier lieferten vier Kilo reinsten "Schnee" ins Wintersportparadies
Traumpisten, Luxushotels, noble Bars und Discos: Von all dem hat Schladming (Bezirk Liezen) genug. Aber auch andere Bedürfnisse der Urlauber sollten abgedeckt sein - deshalb schmuggelten drei bosnisch-stämmige Deutsche vor Beginn der Wintersaison vier Kilogramm reinstes Kokain in den steirischen Skiort. Die Bande wurde verhaftet. Eine gut gekleidete Frau, zwei sportlich wirkende Männer - im Dezember 2017, wenige Tage vor Weihnachten, trafen sie in Schladming ein. Mit einer bombastischen "Schneelieferung" im Gepäck. 160.000 Euro, so war mit heimischen Dealern ausgemacht, sollten die  Deutschen für die Ware, die nach Streckung 1,4 Millionen Euro Straßenverkaufswert gehabt hätte, bekommen... mehr

Klagenfurt: Nigerianer wegen Kokainhandels vor Gericht - Zeugen ließen Richter warten
Ein Prozess am Landesgericht gegen einen 33 Jahre alten Nigerianer, der wegen Suchtmittelhandels angeklagt ist, ist am Mittwoch vertagt worden. Nicht alle geladenen Zeugen waren erschienen, einer davon verstrickte sich in widersprüchliche Aussagen. Ein sichtlich vom Drogenkonsum gekennzeichneter Zeuge verwickelte sich in Widersprüche. Bei der Vernehmung durch die Polizei sprach er noch von rund einem halben Kilogramm Kokain, das er dem Dealer abgekauft haben soll. Am Mittwoch wurden daraus höchstens 20 bis 25 Gramm. Das ist der springende Punkt, denn 500 Gramm würden eine -zigfache Überschreitung der Grenzmenge bedeuten... mehr

13. Februar 2018

Wien: Polizei sucht Unbekannte, die zu viert Nachtschwärmer überfielen und ausraubten
Brutaler Überfall auf einen Nachtschwärmer in der Wiener Innenstadt. Vier Männer raubten einem Mann im Bermudadreieck das Telefon. Das geschockte Opfer wurde dabei krankenhausreif geprügelt. Der Vorfall ereignete sich bereits am 3. Dezember des Vorjahres. Die vier "Helden" hatten am Rabensteig einen Nachtschwärmer im Visier, der gegen 4.00 Uhr ein Lokal verließ. Das Quartett forderte sein Mobiltelefon. Da er sich weigerte, schlugen die mutmaßlichen Täter mit den Fäusten auf ihr Opfer ein. Der Mann erlitt eine Rissquetschwunde über dem linken Auge sowie mehrere Hämatome. Anschließend ergriffen die Schläger, mutmaßlich mit "Migrationshintergrund", mit dem Mobiltelefon die Flucht... mehr mit Fahndungsfotos

Wien: Tschetschenen planten im Namen des IS ein Blutbad in St. Pölten - Prozess
Zwei 19-Jährige und ein 22-Jähriger müssen sich am Mittwoch in einem Terrorprozess am Wiener Landesgericht verantworten. Sie sollen sich zu einer IS-Splittergruppe zwecks Errichtung eines Kalifats in Österreich zusammengeschlossen und einen Anschlag auf eine Polizeiinspektion in St. Pölten geplant haben. Im Sommer 2015 soll ein Tschetschene Namens Abu Nuuh den Angeklagten, zwei Tschetschenen und ein zum Islam konvertierter Wiener, schließlich den Auftrag, im Namen des IS, auf den sie einen Treueschwur ablegten, in einer österreichischen Stadt, die kleiner als Wien sein sollte, Polizisten zu ermorden. Das hat einer der Beschuldigten (19) im Ermittlungsverfahren gestanden.Die drei beabsichtigten laut Anklage zunächst, einen Waffenhändler in St. Pölten zu überfallen. Mit den erbeuteten Waffen wollten sie dann ein Blutbad in einer Polizeiinspektion anrichten. Dabei nahmen sie bewusst in Kauf, erschossen zu werden, um den "Märtyrertod" zu sterben... mehr

Wien: Parfüms, Schmuck, Uhren - serbisches Einbrecherpaar richtete 160.000 Euro Schaden an
Ein serbisches Ehepaar ist vergangene Woche nach 15 Einbrüchen gefasst worden. Dem 31-Jährigen und der 37-Jährigen konnten die Ermittler 13 Einbrüche in Favoriten und zwei in Donaustadt nachweisen. Bei ihren Einbrüchen haben sie es neben Bargeld auf luxuriöse Artikel wie etwa Parfüme, Schmuck und Uhren abgesehen, Gesamtschaden: 160.000 Euro. In der gemeinsamen Wohnung und Auto wurden Einbruchswerkzeug und 400 Stück Neun-Millimeter-Munition sichergestellt... mehr

Wien: Afghane stach Tschetschenen nieder, weil er glaubte, das sei in Österreich erlaubt
Prozess um eine lebensgefährliche Messerstecherei bei der U1-Station Keplerplatz in Favoriten. Am 30. Mai sollen vier Afghanen zuerst einen Mann wegen eines Leiberls mit kyrillischer Aufschrift angepöbelt haben. Ein Streit war die Folge, nach dem Aussteigen eskalierte die Situation dann am Keplerplatz: Als sich ein Mann (26) einmischte, um die Situation zu beruhigen, wurde es blutig. Der Hauptangeklagte (19) ließ sich von einem Komplicen ein Messer aus der nahen Unterkunft bringen und soll damit einen Tschetschenen niedergestochen haben. Kurios: Der Überbringer des Messers will nicht gewusst haben, das es in Österreich verboten ist, jemanden mit einem Messer zu attackieren, bei daheim sei das erlaubt... mehr

Salzburg: Bei AGM-Kontrollen gingen zwei gerichtlich gesuchte Rumänen ins Netz
Am 12. Februar um 10.00 Uhr führten AGM-Streifen Schwerpunktkontrollen im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen am Salzburger Hauptbahnhof durch. Im Zuge dieser Kontrollen wurden drei rumänische Staatsangehörige kontrolliert. Bei dieser Kontrolle wurde ersichtlich, dass gegen zwei Personen im Alter von 34 und 36 Jahren, aufrechte Festnahmeanordnungen wegen Verbrechens der Staatsanwaltschaft Salzburg bestehen. Aufgrund dieser Tatsache wurden die beiden Personen festgenommen und auf die Dienststelle verbracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg wurde die Verbringung in die JA Puch/Urstein angeordnet. Quelle: LPD Salzburg

Salzburg: Türke verkaufte Urlaubsreisen und verspielte das Geld der Kunden
Seit November 2017 nahm ein 22-jähriger türkischer Staatsangehöriger in seinem Reisebüro in Salzburg Elisabeth-Vorstadt Reisebuchungen von Kunden entgegen. Das Bargeld für die Buchungen führte der 22-Jährige jedoch nicht bei den Fluggesellschaften bzw. Reiseveranstaltern ab. Die Polizei ermittelte und forschte den Verdächtigen aus. Er ist geständig, die Beträge seiner Kundschaften nicht abgeführt zu haben. Er gibt an, dass er das Geld für seine Spielsucht benötigte. Durch die Tat ist ein Schaden im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich entstanden. Im Zeitraum von November 2017 bis März 2018 wurden unzählige Kunden um ihr bezahltes Geld betrogen. Quelle: LPD Salzburg

Klagenfurt: Schubhäftling zündete Zelle an - Rauchgasvergiftung
Am heutigen Dienstag, dem 13. Februar, schrillten um 16.15 Uhr im Polizeianhaltezentrum in Klagenfurt am Wörthersee die Alarmglocken – Feuer! Ein 20-jähriger Schubhäftling aus Pakistan dürfte in seiner Zelle im ersten Stock des Gebäudes eine Matratze in Brand gesetzt haben. Der Schubhäftling wurde sofort aus seiner verrauchten Zelle gebracht, wobei er und eine 45-jährige Bedienstete des Polizeianhaltezentrums eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten haben dürften... mehr

Klagenfurt: Rumäne trat Opfer noch, als es am Boden lag und verletzte es schwer - nur drei Monate Haft
Wegen absichtlich schwerer Körperverletzung hat sich am Dienstag ein  rumänischer Staatsbürger (28) am Landesgericht vor einem Schöffensenat verantworten müssen.Er schlug und trat sein Opfer auch noch, als es bereits am Boden lag. Der Vorfall ereignete sich im September 2016 vor einem Lokal in Feldkirchen Das Opfer, ein 41 Jahre alter Feldkirchner, erlitt schwere Gesichts- und Kopfverletzungen. Das milde Urteil: 21 Monate Haft, nur drei davon unbedingt... mehr

12. Februar 2018

Wien: Neuerlich Wickel bei Kurden-Demo - Polizisten zwischen den Fronten
Erneut kam es bei einer Kurden-Demo in Wien zu gewalttätigen Ausschreitungen: Am Sonntag gingen rund 550 Menschen auf die Straße, um für die Freilassung des in der Türkei  inhaftierten Kurdenführers Abdullah Öcalan zu demonstrieren - obwohl das die Österreicher eigentlich überhaupt nichts angeht. Dabei gerieten, wie zu erwarten war, die Teilnehmer mit Türken aneinander. Gegen 14.30 Uhr versammelten sich die Demo-Teilnehmer auf der Linzer Straße - anschließend marschierten sie über die Schlossallee zur Mariahilfer Straße bis zum Platz der Menschenrechte. Friedlich ging es dabei von Anfang an nicht zu: Wie die Polizei berichtet, provozierte bereits auf der Linzer Straße eine Gruppe türkischer Jugendlicher die Demonstranten. Dutzende Teilnehmer versuchten daraufhin, auf die Türken loszugehen. Polizisten mussten dazwischengehen - und wurden dabei von den Demonstranten beschimpft und mit Fußtritten sowie Faustschlägen massiv attackiert. Berittene Polizisten würden sich hier wohl leichter tun... mehr

Wien: Fünf betrunkene Serben raubten Prostituierte aus - dann kam die Polizei
Der Streit zwischen der 19-jährigen Prostituierten und dem 33-jährigen Freier ereignete sich am 11. Februar gegen 3.00 Uhr auf der Brunner Straße in Wien-Liesing. Laut Polizei zahlte der Serbe für eine Dienstleistung von zehn Minuten. Weil ihm das aber nicht ausreichte, wollte er weitere zehn Minuten, jedoch nicht dafür zahlen. Die Frau hatte die Überzeugungsversuche des Zahlungsunwilligen satt und zog sich in ihren Kleinbus zurück – der umkreiste mit seinen vier Kumpanen das Fahrzeug, schnappte sich die Handtasche der Sexarbeiterin, zogen die Frau weg und nahm ihre Wertsachen an sich. Da kam zufällig ein Streifenwagen der Polizei vorbei... mehr

Korneuburg (NÖ): Syrische Schlepper schleusten 29 "Cousins" Richtung Malta - Prozess
Drei Schlepper sind am Montag im Landesgericht Korneuburg zu Haftstrafen zwischen 15 (bedingt) und 18 Monaten (unbedingt für den Haupttäter) verurteilt worden. Die Syrer sollen 29 Landsleuten (angeblich alles "Cousins") geholfen haben, von Wien nach Malta zu reisen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Die Aussagen im Prozess gewähren tiefe Einblicke in das Geschäftsmodell der Schlepperorganisationen mit Beginn der Flüchtlingsbewegung im Jahr 2015: Syrer, die sich zum Teil seit Jahren in Griechenland aufgehalten hatten, reisten zuerst nach Wien, bekamen dort gefälschte Dokumente und flogen dann über Malta weiter nach Schweden. Ein Ermittler des Bundeskriminalamtes sprach von einer Ausweichroute, wodurch die geschleppten Personen gehofft hatten, weniger streng kontrolliert zu werden... mehr

Judenburg (Steiermark): Altes Ehepaar daheim überfallen - Polen liefert zweiten Täter aus
Die steirische Polizei hat einen Überfall auf ein betagtes Ehepaar in dessen Wohnhaus im obersteirischen Judenburg geklärt. Der 84-jährige Honig-Verkäufer und seine 86 Jahre alte Ehefrau waren am Abend des 11. September überfallen worden: Zwei Unbekannte waren am Nachmittag am Gartentor erschienen und erklärten, Honig kaufen zu wollen. Sie gaben vor, kein Bargeld bei sich zu haben und kündigten einen weiteren Besuch am Abend an. Als die beiden am Abend wiederkamen, drängten sie den Pensionisten ins Haus und begannen, ihn und seine Frau zu würgen, durchsuchten das Haus und stahlen Geld. Ein 45-jähriger Pole war deshalb bereits im Oktober festgenommen worden und ist mittlerweile verurteilt, sein Komplice hatte sich nach der Tat nach Polen abgesetzt und wurde dort nun aufgrund eines EU-Haftbefehls festgenommen. Er wurde in der Vorwoche nach Österreich ausgeliefert... mehr

11. Februar 2018

Wals (Salzburg): Balkanesen schlagen sich vor Augen der Polizei
In den frühen Morgenstunden des 11. Februar 2018 entwickelte sich im Eingangsbereich eines Clublokales in Wals ein Raufhandel mit mehreren Beteiligten. Dem vorausgegangen war eine verbale Auseinandersetzung. Den eintreffenden Polizeistreifen gelang es, nach ihrem Eintreffen am Tatort vier der Beteiligten anzuhalten. Bei den Männern handelte es sich um einen 22-jährigen Bosnier, einen 21-jährigen Serben, einen 18-jährigen Kroaten und einen 18-jährigen Deutschen. Als die Beamten die Identitäten abklärten, sprang der 18-jährige Kroate unvermittelt auf den 22-jährigen Bosnier zu und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Kroate wurde vorläufig festgenommen. Er wird auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Die Identitäten der weiteren Beteiligten sind, ebenso wie die Ursachen des Raufhandels, noch unbekannt.. Quelle: LPD Salzburg

Innsbruck: Somalier schlugen Landsmann und raubten ihn aus
Samstag, kurz nach 18.00 Uhr, versuchte ein zunächst Unbekannter, einem 31-jährigen Somalier bei einer Bushaltestelle in der König-Laurin-Straße sein Mobiltelefon aus der Hand zu reißen. Als sich das Opfer wehrte, versetzte ihm ein zweiter Mann einen Faustschlag ins Gesicht und verletzt ihn. Der Somalier konnte sich in einen Bus retten und erstattete Anzeige. Ihm wurde auch Geld aus der Jacke gestohlen. Laut Polizei identifizierte das Opfer zwei der Täter als Landsleute im Alter von 25 und 30 Jahren. Nach dem dritten Mann wird gefahndet. Quelle: LPD Tirol

10. Februar 2018

Wien: Flüchtlinge "spielten" mit Laser Autofahrer-Blenden - Unfälle nur knapp vermieden
Zu einem Einsatz am Höchstädtplatz in der Brigittenau wurde Donnerstag Abend die Polizei gerufen. Mehrere Pkw-Lenker hatten sich ganz aufgeregt gemeldet, dass sie von einem grünen Laser-Strahl geblendet worden waren, dass einige stark bremsen oder sogar anhalten mussten, um einen Unfall, etwa auf der Dresdnerstraße, zu verhindern. Mit Hilfe eines Telefonvideos eines Zeugen konnten die Ermittler die Übeltäter schnell ausforschen – es handelt sich um zwei Afghanen (17 und 16) und einen Syrer (16) die in einer Asyl-Unterkunft in der ehemaligen KPÖ-Zentrale am Höchstädtplatz leben und im 7. Stock des bekannten Gebäudes mit einem YL-Laser 303 mit 500 Milliwatt „spielten“. Das zirka 30 Euro teure Gerät (ein sogenannter Chinese Green Laser) wurde sichergestellt, die drei mutmaßlichen Täter wegen „Gefährdung der körperlichen Sicherheit“ auf freiem Fuß angezeigt... mehr

Leobersdorf (NÖ): Slowakischen Seriendieb in flagranti erwischt
Die Polizei hat einen 39-jährigen Slowaken festgenommen, der für 15 Einbrüche beziehungsweise Einbruchsversuche im Nordburgenland und in Niederösterreich verantwortlich sein soll. Die Einbrüche wurden im Zeitraum zwischen Ende August des Vorjahres und Ende Jänner verübt. Als er in der Nacht zum 31. Jänner bei einer Firma in Leobersdorf (Bezirk Baden) erneut zur Tat schritt, wurde er von Polizeibeamten festgenommen. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Slowake zu den Einbrüchen im Burgenland geständig. Auch neun ähnlich gelagerte Einbrüche in Niederösterreich wurden dem Mann nachgewiesen. Der Verdächtige befindet sich in Haft... mehr

Weyer (OÖ): Nächstes Oper der Türken-Mafia - falsche Polizisten knöpften 90-Jähriger 20.000 Euro ab
Eine 90-jährige Pensionistin aus Weyer (Bezirk Steyr-Land) ist Betrügern der sogenannten türkischen Callcenter-Mafia auf den Leim gegangen und hat dabei ihre gesamten Ersparnisse verloren. Ein Mann hatte die Pensionistin angerufen, sich als Polizist ausgegeben und ihr geraten, ihr Geld bei der Bank abzuheben. Die 90-Jährige befolgte die Anweisungen, ohne Verdacht zu schöpfen und brachte ihre gesamten Ersparnisse, in Summe 20.000 Euro, in bar nach Hause. Am Abend stand ein angeblicher Ermittler der Kriminalpolizei vor ihrer Haustüre und sagte der Pensionistin, er müsse die 20.000 Euro beschlagnahmen, weil es Falschgeld sei. Der Mann stellte der Frau noch eine Quittung aus und verschwand... mehr

Neumarkt/Salzburg: Rumäne biss Afghanen nach Faustschlag, Tunesier schlug Freundin bewusstlos
Die Polizei sucht einen Rumänen, der Freitag in Neumarkt (Flachgau) einem Afghanen in die Hand gebissen haben soll. Zuvor soll ihn dieser angegriffen haben. Und ein Tunesier hat laut Ermittlern in Salzburg seine deutsche Freundin bewusstlos geschlagen. Ausgangspunkt für den Zwischenfall mit dem Biss sei der Streit einer 19-jährigen Rumänin mit einem 20-jährigen Asylwerber auf Afghanistan gewesen, teilt die Polizei mit. Die Frau sei in Begleitung ihres Freundes aus Rumänien gewesen. Der Afghane habe diesem zuerst einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. In einem Salzburger Lokal soll Freitagabend ein 22-jähriger Tunesier seiner 18-jährigen Freundin aus Deutschland einen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Die junge Frau verlor laut Ermittlern kurz das Bewusstsein und wurde verletzt... mehr

Salzburg/Bayern: Bis zu 1.500 Illegale pro Monat - Grenzkontrollen bleiben
An der österreichisch-bayerischen Grenze sind 2017 noch immer 14.630 Migranten von der Polizei aufgegriffen worden, die laut Ermittlern illegal unterwegs waren. Allein das rechtfertige die Grenzkontrollen noch immer, heißt es bei Behörden. Deutsche Politik und Polizei bleiben dabei. Bei der Einreise nach Bayern ist an allen Grenzübergängen weiterhin mit Kontrollen zu rechnen - an Bundesstraßen etwa wie in Salzburg zu Freilassing stichprobenartig, an Autobahnen wie auf dem Salzburger Walserberg oder bei Kufstein-Kiefersfelden ständig. 1.600 Beamte in Uniform und Zivilfahnder entdecken dabei pro Monat entlang der deutsch-österreichischen Grenze von Oberösterreich über Salzburg bis Tirol bis zu 1.500 Einwanderer, die illegal unterwegs sind - und bis zu 30 Schlepper. Daneben auch viele Kriminelle. Bis mindestens Mai bleiben die Kontrollen aufrecht, danach ist eine neuerliche Verlängerung möglich... mehr

9. Februar 2018

Wien: Junge "Dunkelhäutige" warfen von Nordbrücke Eisbrocken auf fahrende Autos
"Junge, dunkelhäutige Männer", wie auch Polizei-Pressesprecher Patrick Maierhofer bestätigte, hatten am Donnerstag Abend zwar keine Steine, jedoch Eisbrocken von der Nordbrücke (Wien-Brigittenau) auf fahrende Autos geschmissen. Sie trafen zwei Autos, eines davon, das mit etwa 80 Stundenkilometern unterwegs war, direkt auf die Windschutzscheibe. Wie durch ein Wunder passierte kein Unfall. Als die Polizei kam, hatten die "dunkelhäutigen" Spaßvögel schon das Weite gesucht... mehr

Wien: Serben-Dealer versteckten halbes Kilo Heroin in Schutthaufen
Die Polizei hat über Umwege und schrittweise Recherchen bei Kunden und Sub-Händlern zwei mutmaßliche Drogendealer, beides Serben, festgenommen. Bei dem Einsatz fanden die Beamten an mehreren Orten in der Stadt mehr als ein halbes Kilo Heroin. Im Hof einer Bunkerwohnung in Fünfhaus war eine große Menge Suchtgift etwa in einem Schutthaufen versteckt... mehr

Graz: Oberlandesgericht weist Einspruch ab - Hassprediger muss für 20 Jahre ins Häfen
Der Islamprediger Mirsad O. wandert für 20 Jahre ins Gefängnis. Das Oberlandesgericht (OLG) hat die Strafhöhe bestätigt. Der Serbe Mirsad O. wurde im Juni 2016 in Graz wegen der Bildung einer "terroristischen Organisation" und einer "kriminellen Vereinigung" sowie als Bestimmungstäter für "Mord und schwere Nötigung" zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt. Der Mitangeklagte Muchbarek T. fasste zehn Jahre Gefängnis aus. Die Berufungsverhandlung am Freitag vor dem Oberlandesgericht Graz kam zu dem Ergebnis, dass die Strafhöhe für O. angemessen sei. Er hatte sich gegen das Urteil zur Wehr setzen wollen. Doch das Gericht ging nicht auf die Argumentation des Verteidigers ein, dass die Predigten "Verirrungen" gewesen seien... mehr

Graz: Migranten-Jugendbande schlug Grazer fast tot, weil er keine Zigaretten hergab
Etliche Knochenbrüche am Schädel und weitere lebensbedrohliche Verletzungen erlitt im Vorjahr ein 27-Jähriger bei einem Discobesuch in Graz-Straßgang. Mehrere junge Männer - alle mit "Migrationshintergrund" - hatten aus nichtigem Grund - er gab ihnen keine Zigaretten - auf ihn eingeschlagen. Ein Syrer (17) sprang dem Mann, als er bereits am Boden lag, noch mit beiden Beinen auf den Kopf! Die Verdächtigen konnten nun von der Polizei ausgeforscht werden – sie sind Teil einer Jugendbande, die auch schon wegen anderer Delikte aufgefallen war. Neun der Verdächtigen aus Österreich, der Türkei, Serbien, Montenegro, Afghanistan, Syrien und Russland sitzen in U-Haft und sind teilweise vorbestraft, zwei weitere wurden auf freiem Fuß angezeigt. Sie zeigen sich zum Teil geständig... mehr

Pörtschach (Kärnten): Einschleichdiebin stahl aus Handtasche mehrere tausend Euro und entkam
Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr bemerkte eine 47-jährige Frau aus Pörtschach (Bezirk Klagenfurt-Land), dass sich eine ihr unbekannte Frau auf ihrem Grundstück befand. Sie stellte die Unbekannte daraufhin zur Rede. Diese öffnete wortlos ihre leere Tasche und gab in einer fremden Sprache an, dass sie nichts gestohlen habe. Da die Tasche leer war, ließ die 47-Jährige die fremde Frau weitergehen. Kurze Zeit später bemerkte die Pörtschacherin, dass aus ihrer Handtasche, die sie im Vorhaus ihres Einfamilienhauses aufbewahrte, mehrere tausend Euro fehlten... mehr

Villach: Rumänische Autoreifen-Diebe kamen nicht weit - Polizei stellte sie kurz nach der Grenze
Jene zunächst unbekannten Täter, die am Freitag gegen 4.00 Uhr bei drei Autos, welche auf einem Areal eines Fahrzeughändlers in Villach abgestellt waren, alle Räder abmontiert und gestohlen hatten, konnten ausgeforscht werden. Es handelt sich dabei um zwei rumänische Staatsangehörige (37 und 24 Jahre). Unter Einbeziehung der Beamten des Polizeikooperationszentrums in Thörl-Maglern, dem Landeskriminalamt Kärnten und der slowenischen Polizei konnten die beiden Männer von Beamten der slowenischen Polizei im Zuge einer Verkehrskontrolle in Krajn (Slowenien), kurz nach der Grenze, angehalten und kontrolliert werden... mehr

Klagenfurt: Zeuge nicht erschienen - Prozess gegen "Nikolaus-Räuber" erneut vertagt
Am Freitag ist ein weiterer Prozess gegen den „Nikolausräuber“ erneut vertagt worden, ein wichtiger Zeuge war abermals nicht erschienen. Dem 39 Jahre alten Angeklagten werden zwei Raubüberfälle vorgeworfen. Der Slowene wurde aus der Untersuchungshaft in den Verhandlungssaal geführt. Der Prozess wurde da fortgesetzt, wo er am 6. Dezember endete, mit der Befragung von Alibizeugen. Die Verteidigung will mit zwei Zeugen beweisen, dass der Angeklagte nicht für den Überfall auf ein Klagenfurter Schnitzelimbisslokal und eine Libro-Filiale wenige Tage später verantwortlich sein könne... mehr

Vorarlberg: Polizei warnt vor diebischen Bettlerinnen
Die Polizei warnt vor Bettlerinnen, die vergangene Woche mehrere Hausbewohner in Hard und Lustenau bestohlen haben sollen. In einem Fall betrug der Schaden rund 300 Euro. Die Vorgehensweise war laut Polizei immer die gleiche: Die beiden Frauen im Alter von etwa 50 Jahren läuteten zunächst an den Wohnungstüren und bettelten um Geld oder Lebensmittel. Wurden sie ins Haus gelassen, stahlen sie in einem unbeachteten Moment Geld oder Wertgegenstände. Fünf Vorfälle dieser Art seien in der letzten Woche registriert worden... mehr

8. Februar 2018

Wien: Freundin fünfmal in Kopf gestochen - lebenslange Haft für Afghanen bestätigt
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die lebenslange Haftstrafe über einen 28-jährigen Afghanen bestätigt. Der Mann hatte im Juli 2016 seiner Ex-Freundin, die das Kopftuch und ihren Freund ablegen wollte, in Währing aufgelauert und ihr fünfmal mit einem Klappmesser in den Kopf gestochen. Die 22-Jährige überlebte die Attacke wie durch ein Wunder, ist aber seither halbseitig gelähmt und ein Pflegefall. Die gegen die Verurteilung vorgebrachte Nichtigkeitsbeschwerde wies der OGH vor Kurzem in nicht öffentlicher Sitzung als nicht berechtigt zurück. Ob es bei lebenslang bleibt, ist noch offen - die Entscheidung über die Strafberufung wurde dem Wiener Oberlandesgericht (OLG) zugewiesen... mehr

Wien: Drei ausländische Drogenhändler am Praterstern erwischt
Insgesamt konnten am 7. Februar drei Beschuldigte im Bereich des Pratersterns festgenommen werden. Gegen 14.00 Uhr beobachteten die Beamten einen Drogenverkauf zwischen einem 22- und 16-Jährigen. Nach kurzer Flucht konnte der Verkäufer angehalten und festgenommen werden. Cannabiskraut wurde sichergestellt. Der Käufer (16) wurde angezeigt. Gegen 16.30 Uhr führten die Polizisten eine Personenkontrolle durch. Auch hier flüchtete der Angehaltene (16) plötzlich und konnte nach kurzer Verfolgung angehalten werden. Bei dem Mann wurden fünf Säckchen Cannabiskraut aufgefunden. Um 17.45 Uhr konnte erneut ein Drogenhandel beobachtet werden. Beide Personen (18, 24) wurden angehalten. Bei dem 18-Jährigen fanden die Beamten 16 Säckchen Cannabiskraut. Auch hier erfolgte die Festnahme. Alle Verkäufer sind Ausländer. Quelle: LPD Wien

Wien: Besoffener Serbe ohne Führerschein fuhr am Gürtel in die falsche Richtung
Schwer angetrunken, ohne Führerschein, dafür aber mit einem gefälschten Ausweis ist ein 27 Jahre alter Serbe in der Nacht auf Mittwoch am Mariahilfer Gürtel von der Polizei angehalten worden, nachdem er zum "Geisterfahrer" mutiert war. Der Wagen, mit dem der Verdächtige gemeinsam mit vier weiteren Freunden unterwegs war, war ebenfalls nicht auf ihn zugelassen, der eigentliche Besitzer konnte vorerst nicht ausfindig gemacht werden. Der 27-Jährige wurde festgenommen... mehr

Straden (Steiermark): Afghanen schlugen sich gegenseitig nieder - ein Schwerverletzter
Vermutlich aus religiösen Gründen gerieten Mittwoch Früh in Straden (Bezirk Südoststeiermark) zwei afghanische Staatsbürger in Streit. Beim folgenden Handgemenge wurde ein 40-Jähriger schwer und sein 31 Jahre alter Kontrahent leicht verletzt. Der 40-Jährige erlitt eine doppelte Fraktur des Nasenbeines, welche im LKH Feldbach ambulant behandelt wurde. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Bereich der Lippe und an der linken Hand, nahm aber keine ärztliche Hilfe in Anspruch. Die beiden Schläger werden angezeigt. Quelle: LPD Steiermark

Salzburg: "Freigang" dauerte 381 Tage - flüchtiger Bosnier gefasst
Ein Häftling der Justizanstalt Innsbruck ist von seinem Freigang vor mehr als einem Jahr nicht mehr in das Gefängnis zurückkehrt. Nach exakt 381 Tagen in illegaler Freiheit wurde der 29-jährige Bosnier am Mittwoch in der Wohnung einer Bekannten in der Stadt Salzburg festgenommen. Der per EU-Haftbefehl gesuchte Strafgefangene hatte dort als U-Boot gelebt. Die Fahnder konnten sich dem Freigänger zuvor schon des Öfteren nähern, doch dem durchtrainierten Bosnier war es gelungen, sich immer wieder abzusetzen. Nun muss er noch ein Jahr absitzen... mehr

7. Februar 2018

Wien: Aufmerksame Nachbarn halfen Polizei, drei georgische Einbrecher festzunehmen
Eine Frau beobachtete in der Blumengasse in Währing drei Männer, die gerade bei einer Wohnungstür einen Türbeschlag abschraubten und den Zylinder des Schlosses abrissen. Die alarmierte Polizei erwischte einen der Einbrecher beim Haustor, als er gerade flüchten wollte. Zwei Komplizen liefen das Stiegenhaus hinauf, auch sie wurden festgenommen. Einbruchswerkzeug wie ein Gabelschlüssel sowie Handschuhe wurden sichergestellt. Die Georgier im Alter von 29, 31 und 44 Jahren werden verdächtigt, weitere Einbrüche begangen zu haben... mehr

Wien: Randalierer schlug Schaufenster ein - und entpuppte sich als gesuchter Ausländer
Beamte der Wiener Polizei haben Dienstag in Favoriten einen aggressiven Randalierer festgenommen. Der 38-Jährige, der sich auch gegenüber den einschreitenden Polizisten aggressiv verhielt, hatte zuvor ohne ersichtlichen Grund gegen ein Fahrzeug getreten und die Scheibe einer Auslage eingeschlagen – um 5.15 Uhr konnte in der Columbusgasse verhaftet werden. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, bestand gegen den Randalierer bereits ein aufrechter Festnahmeauftrag vom Bundesamt für Fremdenwesen- und Asyl. Wie üblich, verrät die Wiener Polizei die Nationalität des Bereicherers nicht - aber Ausländer wird er wohl sein... Quelle: heute.at

Lilienfeld (NÖ): Rumänischer Einbrecher-Clan stahl alles, sogar einen Heiligen Florian
Als sich eine 27-Jährige rumänische Staatsangehörige, wohnhaft im Bezirk Lilienfeld, in die Karenz verabschiedete, nutzte sie diese nicht nur, um sich um ihre Zwillinge zu kümmern. Die Rumänin war vor allem auch damit beschäftigt, einen Einbrecher-Clan zu führen. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, ihrem Cousin (21), Bruder (17) und dessen 19-jähriger Freundin begab sie sich auf ausgedehnte Einbruchstouren durch die Bezirke Lilienfeld, St. Pölten und Bruck-Mürzzuschlag (Mariazell). Die mutmaßlichen Täter hatten es dabei vor allem auf Wohnhäuser abgesehen, aus denen sie unter anderem Porzellan, Besteck, Bilder, historische Foto-Alben aber auch Bargeld und Maschinen stahlen. In einem Fall gelangten sie sogar an eine Statue des Heiligen Florian. Schaden: rund 70.000 Euro... mehr

Steyr (OÖ): Syrer und Kosovare überfielen 13-Jährigen mit Messer und raubten ihn aus
Wegen schweren Raubes und Nötigung sind am Landesgericht Steyr zwei Jugendliche zu teilbedingten Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen einen 13-Jährigen ausgeraubt, bedroht und erniedrigt haben. Die beiden Angeklagten, ein 17-jähriger Schüler aus Syrien, der seit 2015 in Österreich ist, sowie ein 18-jähriger Lehrling mit kosovarischen Wurzeln, standen wegen schweren Raubes und Nötigung vor dem Richter. Die beiden Burschen waren angeklagt, weil sie im Vorjahr einen 13-jährigen österreichischen Schüler bei einer Tankstelle in Steyr überfallen haben sollen. Den 13-Jährigen sollen sie bedroht, ein Messer an die Kehle gehalten und ihn ausgeraubt haben. Der Kosovare drohte dem Opfer dann noch, ihn in die Enns zu werfen, wenn er zur Polizei gehe. Urteil: 15 Monate Haft (davon vier unbedingt) für den Syrer, 18 Monate (davon sechs unbedingt) für den Balkanesen... mehr

Graz: Polizei zerschlug 18-köpfige nigerianische Drogenhändlerbande
Mächtiger Schlag gegen den Drogenhandel in Graz: Beamte des Stadtpolizeikommandos nahmen nach umfangreichen Ermittlungen insgesamt 18 Drogendealer fest, die alleine vergangenes Jahr im Grazer Stadtgebiet 85 Kilogramm Marihuana mit einem Verkaufswert von 850.000 Euro unters Volk gebracht haben. Bei der Gruppe, 15 Männer und drei Frauen (alle zwischen 23 und 48 Jahren alt) aus Nigeria, brachte eine erste Festnahme im Juli den Fall so richtig ins Rollen. Da wurde eine Frau festgenommen, die das 21 Kilo Gras als Kurier bei sechs Busfahrten über Italien nach Graz gebracht hat... mehr

Graz: Zehn Jahre Haft für Georgier, der Dorotheum um Schmuck im Wert von 60.000 Euro erleichterte
Ein 39-jähriger Georgier ist am Mittwoch im Grazer Straflandesgericht wegen schweren Raubes zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im Juni des Vorjahres im Dorotheum eine Verkäuferin mit einem Messer bedroht und gezwungen haben, ihm die Schmuckvitrinen zu öffnen. Der Wert der Beute betrug rund 60.000 Euro. Der Beschuldigte war umfassend geständig, zwei Mitangeklagte wurden freigesprochen... mehr

St. Johann/Pongau (Salzburg): Rätsel um durchgedrehten Afghanen, der nur mit Waffengewalt gestoppt werden konnte
Nachdem Montag ein Jugendlicher in einem Asylheim in St. Johann (Pongau) nur mit Waffengewalt überwältigt werden konnte, sollen nun Hintergründe aufgeklärt werden. Der Afghane soll Polizisten mit einem Messer bedroht haben. Am Montag wendete sich der Jugendliche an einen Betreuer, es gehe ihm nicht gut. Als dieser ihm ein Glas Wasser holen wollte, soll der 17-jährige ein Jausenmesser genommen und gedroht haben, sich selbst zu verletzen. Die alarmierten Polizisten übernahmen in der Krisensituation und schickten die Betreuer aus dem Raum. Die Lage dürfte dann eskaliert sein. Als der Afghane die Beamten bedrohte, setzten diese Pfefferspray ein - allerdings vergeblich. Ein Polizist gab schließlich einen Schuss ab... mehr

Piesendorf (Salzburg): 15-jähriger Türke lauerte 16-Jährigem mehrmals mit Messer auf - Festnahme
In Piesendorf (Pinzgau) haben Polizisten einen 15-Jährigen festgenommen. Der türkische Jugendliche soll einem 16-Jährigen mehrmals aufgelauert und ihn mit einem Messer bedroht haben. Der Türke attackierte den deutschen Staatsbürger jeweils in der Dorfstraße in Piesendorf. Am Dienstag konnte der Messerheld auf Grund einer rasch eingeleiteten Fahndung im Ortsgebiet von Piesendorf angehalten und festgenommen werden. Er wurde über Auftrag der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt eingeliefert. Quelle: ORF.at

St. Kanzian/Klopeiner See (Kärnten): Besoffener Bangladescher ging auf Freundin und Polizisten los
Alkoholisiert ging ein 36-jähriger Bangladescher (und mit ziemlicher Sicherheit Moslem!) in St. Kanzian am Klopeiner See (Bezirk Völkermnarkt) auf seine Freundin und deren Familie los. In der Nacht auf Mittwoch gegen 3.00 Uhr attackierte und bedrohte er seine 33-jährige Freundin, deren 57-jährigen Vater und den 29-jährigen Bruder. Die beiden Männer bleiben unverletzt, die 33-Jährige erlitt durch die Attacken aber leichte Verletzungen. Beim Einschreiten der Polizei verhielt sich der 36-Jährige vorerst ruhig. Kurz vor dem Eingang zur Polizeiinspektion in St. Kanzian riss er sich aber plötzlich los und flüchtete. Schon nach kurzer Verfolgung holten ihn die Polizeibeamten un und nahmen ihn fest. Dabei schlug und trat er gegen die Polizisten... mehr

Seehof am Brenner (Tirol): Neuerlich zehn illegale Afrikaner in Güterzug aus Italien
Bei einer Überprüfung an der Kontrollstelle Seehof am Brenner wurde am Mittwoch gegen 14.00 Uhr Verdächtiges entdeckt: Eine aufgeschnittene Plane flatterte im Wind, weshalb der Güterzug daraufhin im Innsbrucker Frachtenbahnhof gestoppt wurde. Bei der darauffolgenden Kontrolle wurden insgesamt zehn illegale Einwanderer, großteils aus Nigeria, entdeckt, die sich in dem Sattelanhänger versteckt hatten. Sie wurden festgenommen und werden wohl nach Italien zurückgeschoben. Quelle: LPD Tirol

6. Februar 2018

Wien: International gesuchte Gewalttäter aus Serbien gefasst
Zwei international gesuchte Männer sind am Montag unabhängig voneinander in Wiener Wohnungen festgenommen worden. Die beiden sollen an Serbien ausgeliefert werden, wo sie auch die Taten begangen haben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei einem der Festgenommenen handelt es sich um einen 32-jährigen Serben, der noch vier Monate Gefängnisstrafe wegen schwerer Körperverletzung abzusitzen hat. Begangen wurde die Tat im Jahr 2007. Der andere Mann, ein 59-Jähriger, war von Interpol Belgrad zur Fahndung ausgeschrieben. Er hat eine offene Haftvollstreckung von zwei Jahren und elf Monaten wegen Vergewaltigung, fortgesetzter Gewaltausübung und Körperverletzung, begangen im Jahr 2001, zu verbüßen. Quelle: kurier.at

Wien: Gesuchte bulgarische Profi-Taschendiebinnen verhaftet - fast 20.000 Euro Schaden
Die zwei jungen Frauen (19, 23) zeigten am 5. Februar gegen 15.15 Uhr besonderes Interesse an den Wartenden an einer Straßenbahnhaltestelle in der Thaliastraße (Ottakring). Das erregte die Aufmerksamkeit der Polizisten, die die Frauen anhielten, um ihre Identität zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass es bei den Verdächtigten um zwei Bulgarinnen handelt, die bereits wegen mehrfachen Taschendiebstahls gesucht wurden. Konkret werden sie verdächtigt, in zumindest sechs Fällen einen Schaden von rund 19.000 Euro verursacht zu haben... mehr

Schärding (OÖ): Serbischer Häftling prügelte sich selbst ins Spital, um von dort zu fliehen
Nach der spektakulären Flucht eines 43-jährigen Häftlings aus dem Krankenhaus Schärding steht fest: Der Verdächtige hätte anstatt einer kriminellen Karriere durchaus auch die eines Schauspielers einschlagen können. Der Serbe saß wegen Betrugs in der Justizanstalt Suben (Bezirk Schärding) ein, das vom Staat geplante Haftende wäre im Dezember 2019. Das wollte er offenbar vorziehen: Der Serbe inszenierte in der Nacht auf Samstag eine Rauferei mit seinen drei Zellenkollegen, wurde dabei verletzt. Das Trio gibt mittlerweile an, er habe sich die Verletzungen selbst zugefügt. Am Samstag kam er jedenfalls in die Inquisitenabteilung des LKH Schärding, am Sonntag bekam er dort familiären Besuch. Sein Sohn (26) dürfte ihm dabei ein Telefon übergeben haben, mit dem die Fluchtdetails ausgemacht wurden... mehr

Graz: Rumänen-Paar überfiel im Beisein ihres Kindes 85-Jährigen und raubte ihn aus
Geldnot trieb ein rumänisches Paar samt seiner erst sieben Jahre alten Tochter mehrmals nach Graz, um zu betteln. Die 33-jährige Frau und ihr gleichaltriger Partner läuteten an Türen, so auch an jene eines 85-Jährigen. Doch statt zu betteln, überfielen sie ihn aber im Beisein ihres Kindes und raubten ihm 300 Euro. Tags darauf klickten die Handschellen. Das Paar dürfte auch für weitere Fälle infrage kommen... mehr

Graz: Innenminister ließ mutmaßlichen Islamisten nach Bosnien abschieben
Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) setzt bei Abschiebungen weiter auf Tempo. In einer Blitzaktion wurde am Wochenende jener mutmaßliche Islamist zurück nach Bosnien gebracht, der im Dezember einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Graz geplant hatte. Der renommierte Anwalt des 26-Jährigen will nun dagegen vorgehen - wer den bezahlt, ist nicht bekannt, denn der Scharia-Bekenner lebte vor seiner Inhaftierung in einem Obdachlosenheim... mehr

St. Johann/Pongau (Salzburg): Polizei-Warnschuss stoppte durchgedrehten Afghanen mit Messer
Wilde Szenen spielten sich am Montag Abend in einem Wohnheim für junge Asylwerber in St. Johann im Pongau ab: Ein Jugendlicher aus Afghanistan (17) bedrohte erst andere Mitbewohner und Betreuer mit einem Messer. Als die alarmierte Polizei eingetroffen war, hatte sich der Afghane selbst mit der Klinge mehrfach in den Bauch gestochen. Mit der Waffe in der Hand ging er trotz eines Pfefferspray-Einsatzes unbeirrt auf die Beamten zu, ein Polizist gab einen Schuss in Richtung Oberschenkel aus der Dienstpistole ab. Daraufhin ließ der Afghane, der nicht getroffen wurde, das Messer fallen und sackte zusammen... mehr

Ferlach (Kärnten): Zwei Verletzte nach Massenschlägerei unter Asylwerbern
Massenschlägerei im Asylheim: Insgesamt zehn Afghanen im Alter von 13 bis 20 Jahren gingen am Montag in ihrer Unterkunft in Ferlach (Bezirk Klagenfurt-Land) aufeinander los. Sie konnten erst durch einschreitende Polizisten getrennt werden. Zwei Verletzte wurden ins Klinikum gebracht. Der Grund für die Rauferei ist noch unklar... mehr

Innsbruck: Brutaler Raubüberfall vom Dezember geklärt - vier Somalier in Haft
Am 3. Dezember gegen 3.00 Uhr ist ein 36-Jähriger am Südtiroler Platz von mehreren vorerst unbekannten Männern attackiert und ausgeraubt worden. Die Täter warfen ihn zunächst zu Boden, schlugen ihm dann mit einer Glasflasche ins Gesicht und raubten seine Geldbörse mit mehreren hundert Euro. Der Mann musste ins Spital. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen der Polizei konnten nun alle Verdächtigen ausgeforscht werden. Es handelt sich dabei um sechs Somalier im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Vier von ihnen wurden festgenommen. Sie stehen im dringenden Verdacht, die Tat gemeinsam begangen zu haben. Der 20-jährige Somalier, der mit der Glasflasche auf das Opfer eingeschlagen haben soll, ist noch flüchtig... mehr

5. Februar 2018

Wien: "Südländer" verfolgten 82-Jährige bis ins Stiegenhaus und beraubten sie brutal
Äußerst brutal agierten zwei "südländisch" aussehende Männer bei ihrem Coup Ende Jänner in der Favoritenstraße. Das Duo verfolgte eine wehrlose Pensionistin (82), nachdem es sie beim Geldabheben in einer Bank beobachtet hatte, über die weite Strecke bis in ihr Wohnhaus im Bezirk Alsergrund. Als die Frau das Stiegenhaus betrat, fiel einer der Männer über sie her, riss sie zu Boden und zerrte sie über den Gang. Erst als der Riemen der Handtasche des Opfers riss, ließ der Täter von ihm ab. Das Duo - zwischen 25 und 30 Jahren alt - ergriff die Flucht... mehr mit Fahndungsfoto

Wien: Neuerlich vier Polizisten im Einsatz von aggressiven Tätern verletzt
Erneut sind bei Einsätzen in Wien Polizisten von aggressiven Angreifern verletzt worden. Gleich drei Beamte erlitten Verletzungen, als sie in der Nacht auf Sonntag einen 41-Jährigen festnehmen wollten, der zuvor Autofahrer mit einer Taschenlampe geblendet hatte. Bei einem weiteren Angriff eines pöbelnden 43-Jährigen, der auch versuchte, auf Passanten einzuschlagen, trugen ein Securitymitarbeiter und ein Uniformierter Verletzungen davon (wie üblich gibt die Polizei Wien keine Nationalitäten der Täter bekannt). Erst Samstag Früh war in Bundeshauptstadt ein 24-jähriger Serbe auf einen Polizisten losgegangen. Der Uniformierte wurde mit Prellungen und Abschürfungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht... mehr

Pinkafeld (Burgenland): Georgische Seriendiebe waren in drei Bundesländern aktiv
Nachdem die Polizei in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) zwei Männer festgenommen hat, konnten Ladendiebstähle in drei Bundesländern geklärt werden. Einer der Männer soll in Wien, Nieder- und Oberösterreich hochpreisige Parfums im Gesamtwert von mindestens 6.000 Euro gestohlen haben. Dem Verdächtigen wurden Diebstähle in Amstetten, Neulengbach, Böheimkirchen, Ybbs, Gablitz, Pressbaum und Melk sowie in Wien-Favoriten und Linz nachgewiesen, hieß es von der Polizei. Für die beiden Georgier - 25 und 31 Jahre alt - klickten am vergangenen Dienstag in einem Geschäft die Handschellen... mehr

Stadt Salzburg: Acht Tatorte in nur einer Nacht - Polizei warnt bundesweit vor Dämmerungseinbrechern
Auch wenn die Tage länger werden, sei die Zeit der Dämmerungseinbrüche noch nicht vorbei. Mindestens noch bis Ende Februar sei verstärkt mit Vorfällen zu rechnen, warnt das Bundeskriminalamt. Ausgespäht, aufgebrochen, ausgeräumt: Alleine in der Stadt Salzburg verzeichnete die Polizei jüngst acht Tatorte in einer Nacht, Anzeigen gibt es aber beinahe täglich in allen Bezirken. Betroffen sind Wohnungen, Einfamilienhäuser, Mehrparteienhäuser, Reihenhäuser, Gasthäuser, Pfarrämter und auch Keller. Im Pongau sind bislang Unbekannte sogar in ein Gemeindeamt eingestiegen, um den Tresor auszuräumen. Die Täter sind in der Regel Ausländer, etwa aus Georgien (Wien), Moldawien (NÖ) oder Rumänien... mehr

Klagenfurt: Rumänische "Chanel-Bande" erbeutete  bei Blitzeinbrüchen Parfüm um 200.000 Euro
Sie nannten sie die „Chanel-Bande“, nach dem berühmtesten Parfum der Welt. Ein rumänisches Quartett hat in vier Bundesländern mindestens 36 Einbruchsdiebstähle begangen und kostbares Parfum um mehr als 200.000 Euro erbeutet. Drei von ihnen gingen der Polizei in Klagenfurt ins Netz, einer der Täter ist noch auf der Flucht. Die „Chanel-Bande“ bestand aus professionellen Blitzeinbrechern. Ihre Coups – vornehmlich in Drogeriefachmärkten – dauerten nur wenige Minuten. Die mit Sturmhauben vermummten Täter brachen die Eingangstüren auf, verstauten die Parfumflaschen in mitgebrachten Taschen und verschwanden wieder. Alle drei Verdächtigen sind in mehreren europäischen Ländern einschlägig wegen Eigentumsdelikten vorbestraft... mehr

4. Februar 2018

Wien: Rabiater Serbe verletzte Polizisten, der Streit schlichten wollte
Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seiner Freundin ist ein aggressiver 24 Jahre alter Serbe Samstag Früh in Wien im Zuge seiner Festnahme auf einen der Beamten losgegangen und hat diesen verletzt. Der Uniformierte wurde mit Prellungen und Abschürfungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Bisher ist unklar, woran sich der Streit des Pärchens in einem Studentenheim in der Vorgartenstraße im Bezirk Leopoldstadt entzündet hatte. Fest steht, dass die Auseinandersetzung eine derartige Lautstärke erreichte, dass die Polizei gerufen wurde. Als die Uniformierten gegen 6.30 Uhr eintrafen, zeigte sich der verdächtige 24-Jährige weiterhin von seiner aggressiven Seite und ließ sich nicht beruhigen... mehr

Wien: Fünf Verletzte nach Massenschlägerei unter Türken
Samstag gegen 22.30 Uhr gerieten in einem Lokal auf der Landstraße mehrere Gäste aneinander. Nachdem es handgreiflich wurde, verlagerte sich der Streit auf die Straße.Anstatt sich zu beruhigen, wurde es dort aber noch rabiater: Die Personen begannen wie wild, aufeinander einzuprügeln. Ein Zeuge beobachtete die Schlägerei und verständigte daraufhin die Polizei. Erst nach dem Eintreffen der Beamten konnten die Streithähne voneinander getrennt werden. Insgesamt fünf Verletzte (18, 24, 27, 40, 41) mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei den Beteiligten handelt es sich um drei Türken sowie zwei Österreicher türkischer Abstammung. Die Männer erlitten unter anderem einen Kieferbruch, Frakturen, Prellungen und Rissquetschwunden. Der Grund des Streits ist unbekannt. Quelle: heute.at

Salzburg: Rumänen schlugen Tunesier spitalsreif
Ein 22-jähriger Tunesier ist Sonntag Früh gegen 5.00 Uhr in der Salzburger Innenstadt von vier anderen Ausländern verprügelt worden. Eine Aussage der Freundin des Opfers solle den Angriff provoziert haben. Ein 17- und ein 24-jähriger Rumäne konnten von den Beamten gefasst werden. Die beiden anderen Angreifer entkamen laut Polizei vorerst unerkannt. Der Verletzte wurde in das Landeskrankenhaus eingeliefert. Die beiden jungen Schläger wurden angezeigt... mehr

3. Februar 2018

St. Veit/Glan (Kärnten): Somalier drohten mit Mord, weil ihnen Asylheim nicht gefiel
Am Freitag Abend wurden ein Ehepaar aus Somalia verhaftet, nachdem es im Zuge der Forderung nach einer besseren Unterkunft komplett durchgedreht hatte. Der 31-Jährige und seine ein Jahr ältere Ehefrau hatten in einer Betreuungsstelle im Bezirk St. Veit/Glan randaliert und eine bessere Unterkunft eingefordert. Die Asylwerberin drohte in Folge auch, jemanden umzubringen, falls keine annehmbares Quartier zur Verfügung gestellt werde. Zur Verstärkung der Drohung hob ihr Mann einen Sessel hoch und donnerte diesen auf den Boden. Das Bundesamt für Fremde und Asyl/Regionaldirektion Kärnten verhängte zur Vorbereitung der Abschiebung die Schubhaft über das Ehepaar. Sie wurden in das Polizeiliche Anhaltezentrum Klagenfurt überstellt. Quelle: heute.at

Dornbirn: Schlägerei unter Asylwerbern nach mutmaßlichem Drogengeschäft
Am Freitag ist es in einem Dornbirner Wettlokal zu einer Schlägerei zwischen zwei Asylwerbern gekommen. Die Polizei setzte zur Trennung der Männer Pfefferspray ein. Ursache des Streits dürfte ein Drogengeschäft gewesen sein. Zu der tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem 22-jährigen Iraker und dem 27-jährigen Syrer kam es nach Angaben der Polizei am Freitag gegen 17.00 Uhr. Die beiden Kontrahenten gingen mit Schlägen aufeinander los und verletzten sich gegenseitig unbestimmten Grades... mehr

2. Februar 2018

Graz: Richter entließen terrorverdächtigen Bosnier einfach aus U-Haft
Justiz-Aufreger im Fall eines Anschlagsplans auf den Grazer Weihnachtsmarkt: Obwohl selbst für das Oberlandesgericht "Gefahr besteht", wurde der Bosnier enthaftet. Der Scharia-Bekenner, der in einem Obdachlosenheim lebte, hatte im Dezember des vergangenen Jahres offensichtlich eine Amokfahrt über einen Weihnachtsmarkt in Graz geplant – ähnlich dem blutigen Attentat im Dezember 2016 in Berlin. Der mittlerweile 26-jährige Verdächtige wurde rechtzeitig inhaftiert und wartete in Untersuchungshaft auf seinen Prozess. Die Beweislast gegen den mutmaßlichen Terroristen ist dabei mehr als erdrückend: So stellten die Ermittler auf dem Handy des Beschuldigten 488 Fotos von Waffen sowie 221 Fotos mit Polizeibezug sicher. Das alles reichte aber nicht aus, um die Untersuchungshaft zu verlängern. Das Oberlandesgericht Graz gab einer Beschwerde des Anwalts des Beschuldigten Folge, und ordnete die sofortige Entlassung an... mehr

Wien: Sieben Jahre Haft für Rumänen, der zwölfjährige Tochter seines Quartiergebers vergewaltigte
Nachdem er im vergangenen Sommer zumindest zweimal eine Zwölfjährige in der elterlichen Wohnung des Mädchens in Wien-Hernals missbraucht hatte, ist ein 46 Jahre alter rumänischer Staatsangehöriger am Freitag am Landesgericht zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig, der Kinderschänder akzeptierte die Strafe ebenso wie der Staatsanwalt. Der Vater des Mädchens, ebenfalls Rumäne, hatte dem zeitweise in Wien arbeitenden Landsmann in seiner Wohnung Quartier angeboten. Der dankte es, indem er über die Tochter seines Quartiergebers herfiel. Dem Staatsanwalt zufolge drohte er, ihr die Kehle durchzuschneiden und ihre zwei jüngeren Bruder umzubringen, sollte sie sich nicht fügen. Das Mädchen ließ darauf gemäß den rechtskräftigen gerichtlichen Feststellungen innerhalb von drei Tagen zweimal Geschlechtsverkehr am Küchenboden über sich ergehen. Einmal filmte der Täter das Geschehen mit einem Camcorder mit und speicherte danach Screenshots auf seinem Handy ab. "Sie hat sich enorm gefürchtet", betonte der Staatsanwalt... mehr

Wien: "Kinder-Mörder" - neuerlich Kurden-Proteste gegen Erdogans Krieg in Nordsyrien
Dutzende Kurden protestierten am Freitag Nachmittag vor dem Wiener Stephansdom gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. Dieser wurde auf den Transparenten auch als "Kinder-Mörder" bezeichnet. "Wer schweigt, stimmt zu", ist etwa auf den Plakaten zu lesen. "Wir verurteilen die unmenschlichen Vergehen in Afrin." Dazu wurden zahlreiche Fahnden mit dem Stern der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) geschwenkt – siehe Diashow oben. Diesmal gab es keine Zwischenfälle mit türkischen Demo-Gegnern. Das kann aber noch werden, denn auch am morgigen Samstag wird in Wien wieder gegen Erdogan protestiert. Durch den Demonstrationsmarsch durch die Innenstadt droht erneut ein Verkehrschaos... mehr

Wien: Schutzsuchender bedrohte Mitbewohner wegen 40 Euro mit dem Messer
Mittwoch Abend (31. Jänner) wurde die Wiener Polizei in die Bundesasylunterkunft in der Erdbergstraße alarmiert: Es hatte einen bewaffneten Raubüberfall gegeben. Gegen 19:45 Uhr hatte ein 30-Jähriger ein Küchenmesser gezückt und es einem ebenfalls 30-jährigen Mann an die Kehle gehalten. Der mutmaßliche Räuber bedrohte ihn mit dem Tod, sollte er ihm sein Wochentaschengeld in Höhe von 40 Euro nicht geben. Doch das Opfer blieb stur und kam dieser Aufforderung nicht nach – daraufhin flüchtete der Tatverdächtige und entledigte sich des Messers... mehr

Oberösterreich: Polizei warnt vor türkischer Telefon-Mafia, die Leuten Geld abknöpft
Das Landeskriminalamt warnt vor einer neuen Masche von Trickbetrügern. Mitglieder einer sogenannten türkischen Callcenter Mafia geben sich am Telefon als Polizisten einer Geheimabteilung aus und erklären, dass Kriminelle es auf das Vermögen der Angerufenen abgesehen hätten. Daher sollten diese ihr Bargeld abheben und auf ein "sicheres Konto" in die Türkei überweisen. Und es finden sich stets ein paar Naive, die tatsächlich namhafte Beträge überweisen. Eine misstrauische 80-Jährige Welserin habe am Mittwoch der Polizei einen vertraulichen Hinweis geben. Tags zuvor sei sie von einem "Geheimpolizisten" angerufen worden. Er verwickelte die Pensionistin in ein Gespräch und begann, sie auch über ihr Vermögen auszufragen... mehr

Bezirk Graz-Umgebung: Tschetschene überfiel Steirer sechs Mal und raubt ihm Bargeld
Zahlreiche Raubüberfälle, die meisten davon auf körperlich unterlegene Drogensüchtige, gehen auf das Konto von zwei Tschetschenen und drei Obersteirern, die nun gefasst wurden. Ein 22-jähriger Obersteirer ist jetzt wohl erleichtert, dass ein gleichaltriger Asylwerber "sitzt". Der 22-jährige Tschetschene war für ihn zum Albtraum geworden. Er überfiel den ihm körperlich unterlegenen Arbeiter sechsmal und raubte Bargeld. Egal, ob sich der Mann in Leoben oder Kapfenberg aufhielt, zu Monatsbeginn war sein "Albtraum" da. Der Tschetschene soll zudem einen Afghanen verprügelt haben, weil er von ihm kein Geld bekam... mehr

1. Februar 2018

Wien: Zwölf Jahre Haft für Nafri, der Gefängniszelle anzündete
Zu zwölf Jahren Haft ist am Donnerstag am Wiener Landesgericht für Strafsachen jener 34-jährige Algerier verurteilt worden, der am 16. Oktober 2016 seine Zelle in der Justizanstalt Josefstadt angezündet hatte. Der Angeklagte wurde in diesem Zusammenhang wegen Brandstiftung, schwerer Körperverletzung und Nötigung schuldig erkannt. Dagegen verwarfen die Geschworenen den inkriminierten versuchten Mord. Lediglich vier der acht Laienrichter nahmen an, dass der Mann bewusst den Tod seiner drei Zellengenossen mit in Kauf genommen hatte, als er seine Matratze anzündete und mit gezücktem Buttermesser die Mitgefangenen am Betätigen des im Haftraum angebrachten Alarmknopfs hinderte. Bei Stimmengleichheit war zugunsten des Angeklagten davon auszugehen, dass kein Tötungsvorsatz gegeben war... mehr

Wien: Syrer wollte im Schafbergbad Oralsex von 15-Jährigem - Prozess
Ein 29-jähriger Syrer ist am Donnerstag am Wiener Landesgericht wegen versuchter Vergewaltigung eines 15 Jahre alten Burschen im Schafbergbad zu 18 Monaten teilbedingter Haft - vier davon unbedingt - verurteilt worden. Ein Schöffensenat erachtete es als erwiesen, dass der Asylwerber am 26. August 2017 den Burschen nach dem Duschen aus sexuellen Beweggründen auf die nahe gelegene Toilette zerren wollte... mehr

Prinzendorf (NÖ): Einbruch in Nitsch-Schloss - Rumänen nach fünf Jahren ausgeforscht
Fast fünf Jahre nach einem Einbruch in das Weinviertler Schloss Prinzendorf (Bezrik Gänserndorf) von Künstler Hermann Nitsch sind nun zwei Verdächtige in Rumänien festgenommen worden. Durch DNS-Treffer konnten die beiden ausgeforscht werden. Der Coup ereignete sich am 2. März 2013, damals waren Unbekannte in das Schloss im Bezirk Gänserndorf eingedrungen. Erbeutet wurden Schmuck und Bargeld im Wert von mehr als einer Million Euro... mehr

Wiener Neustadt (NÖ): Bauchstich für 15-Jährigen - sechs Jahre Haft für Afghanen
Am Mittwoch Abend wurde am Landesgericht Wiener Neustadt ein 19-Jähriger wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte einen 15-Jährigen durch einen Messerstich in den Bauch lebensgefährlich verletzt. In dem für zwei Tage anberaumten Prozess war es um einen Streit unter jungen Asylwerbern gegangen. Der 19-jährige Afghane wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt (bei einem Strafrahmen von 15 Jahren für junge Erwachsene). Der Mitangeklagte, ein 18-jähriger iranischer Staatsbürger, wurde im Zweifel freigesprochen. Beide Urteile des Geschworenensenats sind nicht rechtskräftig... mehr

Vorchdorf (OÖ): Ausländer überfiel Einheimische auf Wanderweg und ließ sie bewusstlos liegen
Er schlich sich von hinten an und schlug auf sein Opfer ein: Mittwoch Früh wurde auf einem beliebten Jogger-Weg bei Vorchdorf (Bezirk Gmunden) eine 44-Jährige, die mit ihrem kleinen Hund spazieren ging, von einem Räuber überfallen. Er verlangte Geld und Telefon, ließ sein Opfer dann bewusstlos liegen. Der Vierbeiner bellte Hilfe herbei. Passiert ist der brutale Überfall am Mittwoch zwischen 7.45 und 9.00 Uhr. Da war eine 44-Jährige aus Vorchdorf mit ihrem Hund in ihrer Heimatgemeinde am Wanderweg im Theuerwanger Forst unterwegs. Wie sie später der Polizei sagte, sei sie plötzlich von hinten von einem Mann gepackt und gegen einen Baum gedrückt worden: "Er hat auf Deutsch mit ausländischem Akzent Geld und Handy gefordert, hat auf mich eingeschlagen." Weil das Opfer aber nichts bei sich hatte, drohte der Räuber: "Dreh dich nicht um, sonst bring' ich dich um!" Dann lief er davon... mehr

Dietach (OÖ): Schuldeneintreibung auf Tschetschenisch - Afghanen mit Klappmesser attackiert
Mit einem 13 Zentimeter langen Klappmesser wollte im Asylwerberquartier in Dietach (Bezirk Steyr-Land) ein Tschetschene (61) bei einem 21-jährigen Afghanen Schulden eintreiben. Kurz vor 14.00 Uhr bezahlte am Mittwoch die Betreuerin das Verpflegsgeld an die Asylwerber aus. Der Tschetschene griff nach den Scheinen, die für den Afghanen gedacht waren, wollte einen Teil davon "abgreifen". Motiv: Der 21-Jährige habe bei ihm Schulden. Da mischte sich die Betreuerin ein, wollte dem Jüngeren beistehen. Das ließ sich der Tschetschene nicht gefallen, holte sein Klappmesser aus der Tasche und stach auf den Afghanen ein. Mehrmals soll er gezielt auf den Bauch hingestochen haben, durch Ausweichen und Abwehr konnte der Angegriffene tiefe Wunden vermeiden. Außerdem kamen ihm andere Asylwerber zu Hilfe, die den 61-Jährigen wegrissen, die Hand mit dem Messer fixierten... mehr

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