Ein Besuch deutscher Abgeordneter in Sewastopol führt zur Strafverfolgung durch die Ukraine.

Bild: Kabelleger / David Gubler / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Krim-Besuch: Ukraine droht deutschen Abgeordneten mit Strafverfolgung

Es findet wieder eine neue Kraft-Meierei des ukrainischen Regimes gegenüber Besuchern der Krim statt. Weil Landtagsabgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD) die Halbinsel mit einer Delegation besucht haben, hat die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen die deutschen Volksvertreter eingeleitet. Die Abgeordneten stammen aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg. Konkret wirft das Regime in Kiew den Deutschen einen Verstoß gegen die Ordnung der Einreise in das vorläufig okkupierte Gebiet der Krim vor.

Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, der als besonderer Scharfmacher gilt, hat den Abgeordneten massive Konsequenzen angedroht. In der Vergangenheit wurden auch politische Vertreter und Wirtschaftsdelegationen aus anderen EU-Staaten, wie etwa Frankreich mit Strafverfolgung und Repressionen bedroht.

Ukraine übt Sabotage und Terror gegen die Krim

Dass die Ukraine seit dem Jahre 2014 nicht zimperlich mit Reaktionen in Bezug auf die Unabhängigkeit der Krim ist, beweisen immer wieder massive Übergriffe von eingesickerten Geheimagenten auf der Halbinsel. In den letzten dreieinhalb Jahren kam es immer wieder zu Sabotage und Terror von ukrainischen Verbänden, sogenannten „Schläferzellen“ auf der Krim.

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