Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich – hier setzt der Regierungsvorschlag gegen Schulschwänzen an.

Bild: Martin Kraft / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Schulschwänzen: Nach erfolglosen linken Maßnahmen setzt die neue Regierung auf die verantwortlichen Eltern

Schulschwänzen oder besser das systematische Fernbleiben vom Unterricht nahm insbesondere in den Landeshauptstädten in den letzten Jahren deutlich zu. Wie eine Studie schon vor einigen Jahren feststellte, gehen mindestens acht Prozent der Schüler ihrer Schulpflicht nicht nach. Der Großteil davon entstammt Migrantenfamilien, in denen Bildung einen geringen Stellenwert besitzt und „Karrieren“ als Sozialhilfeempfänger nichts Ablehnenswertes sind.

Der „5-Stufen-Plan“ gegen das Schulschwänzen der rot-schwarzen Regierung von 2012 setzte in linker Tradition auf Sozialarbeiter und Psychologengespräche mit den Schülern. Sie verschlangen viel Geld aber brachten im Ergebnis nichts. Weiterhin kommen etwa 500 bis 1.000 Schüler allein in Wien ihrer Schulpflicht nicht nach.

Die neue Regierung packt das Problem nun an

Die schwarz-blaue Regierung liefert nun eine neue Gesetzesvorlage, die am 12. Februar 2018 in die Begutachtung geht: Bleibt ein Schüler unentschuldigt vom Unterricht fern, erfolgt eine Verwarnung. Kommt der Schüler weiterhin seiner Schulpflicht nicht nach, wird eine Mindestgeldstrafe in der Höhe von 110 Euro für die Eltern fällig; in Wiederholungsfällen drohen bis zu 440 Euro Strafe. Das soll die Erziehungsberechtigten dazu bringen, das Schulschwänzen ihrer Kinder zu stoppen.

Das neue Modell wurde zusammen mit Pädagogen ausgearbeitet und setzt bei den verantwortlichen Eltern an. Das verspricht mehr Erfolg als das teure Gegenmodell der linken Regierung von 2012.

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