Achtung Gefahr: Bei 24-Stunden-Pflege bitte kein Bargeld zu Hause haben, es könnte gestohlen werden.

Foto: Bild: Europa credito urgente / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
24-Stunden-Pflege: Kroatische „Pflegerin“ stahl Wehrloser zehntausende Euro und verschwand

Ein besonders heimtückischer Kriminalfall ereignete sich im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege in der Steiermark. Zwei Pfleglinge wurden laut Medienberichten einfach unter dem Deckmantel der „Pflege“ bestohlen. Eine kroatische Pflegerin hatte Anfang Februar die Betreuung von zwei pflegebedürftigen und quasi wehrlosen Frauen übernommen. Am 9. Februar, also knapp eine Woche nach Dienstbeginn, reiste die Pflegerin überstürzt in ihre Heimat Kroatien ab. Als die beiden Frauen nach der plötzlichen Abreise der Frau Nachschau bei ihren Ersparnissen hielten, bemerkte eine der Seniorinnen, dass ihr mehrere zehntausend Euro fehlten.

Nach einer Anzeige bei der örtlichen Polizeidienstelle wurde eine internationale Fahndung nach der mutmaßlichen Diebin aus Kroatien eingeleitet. Schließlich konnte die Polizei an der Grenzstation Lendava zwischen Slowenien und Kroatien zuschlagen, und die Frau verhaften.

Gestohlenes Geld befand sich in Geheimfach der Handtasche

Das gestohlene Geld fand die ermittelnde slowenische Grenzpolizei in einem Geheimfach der Handtasche der Verdächtigen. Das Fluchtauto wurde von einem Kroaten gesteuert, die Diebin saß am Beifahrersitz. Hätten die beiden Pfleglinge nicht so geistesgegenwärtig gehandelt, dann wäre die mutmaßliche Täterin wohl unentdeckt entkommen. Jetzt wird es auf den kriminalistischen Spürsinn der ermittelnden Polizei ankommen, herauszufinden, ob noch mehrere solcher „Pflege“-Diebstähle auf das Konto der Kroatin gehen.

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