GroKo-Parteien Union und SPD schmieren in Wählergunst weiter ab

Die neue Volkspartei AfD könnte die roten Genossen in Umfragen bald überholen. Foto: Oxfordian Kissuth / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Die neue Volkspartei AfD könnte die roten Genossen in Umfragen bald überholen.
Foto: Oxfordian Kissuth / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
14. Februar 2018 - 12:37

Das Anti-Deutschland-Regierungsprogramm und der Postenschacher rund um die Bildung der neuen Bundesregierung haben bei den Wählern ihre Spuren hinterlassen. Immer mehr Menschen wenden sich von Union und SPD ab.

SPD im freien Fall, AfD legt zu

Nur noch 16,5 Prozent der Wähler würden der SPD ihre Stimme geben. Dies geht aus der neuesten von der Bild beauftragten Meinungsumfrage des INSA-Institutes hervor. Damit hat sich der Abwärtstrend der orientierungslosen und tief zerstrittenen Partei weiter fortgesetzt. Profitieren davon kann die patriotische Alternative für Deutschland (AfD), die bereits auf 15 Prozent kommen könnte und sich anschickt, zur zweitstärksten Kraft im Land zu werden.

Auch CDU/CSU verlieren

Doch nicht nur für die SPD, sondern auch für die Unionsparteien CDU/CSD verdüstert sich die Lage zusehends. Sie rutschten mit gemeinsam 29,5 Prozent unter die 30 Prozent Marke und würden mit den roten Genossen nur noch auf 46 Prozent der Stimmen kommen. Damit würden sie im Bundestag die absolute Mehrheit bereits klar verfehlen.

AfD profitiert von "GroKo"-Chaos

Noch bevor „100 Prozent Martin“ (Schulz) von allen Ämtern zurückgetreten wurde und auch Angela Merkel in innerparteiliche Turbulenzen geraten war, hatte das AfD-Bundesvorstandsmitglied Beatrix von Storch, schon beinahe belustigt, am 8.Februar auf Facebook das Regierungsübereinkommen der designierten Großkoalitionäre kommentiert.

Die Bürger haben CDU, CSU und SPD die schlechtesten Wahlergebnisse seit 1949 beschert. Da haben sich Merkel, Schulz und Seehofer dann gedacht, machen wir doch einfach weiter so wie bisher. Nach dem Motto: Wenn Du vor dem Abgrund stehst, ist es Zeit für einen großen Schritt nach vorne! Diese Haltung der hier regierenden Menschen sollten Sie vielleicht bei Ihrer nächsten Wahlentscheidung berücksichtigen - gegebenenfalls ja schon sehr bald.

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