Das Lassa-Virus breitet sich vor allem in Nigeria – Bild: „Golden Plaza“ in der Hauptstadt Lagos – rasant aus.

Bild: Ulf Ryttgens / wikimedia.org (CC-BY-SA-1.0)
Lassa-Fieber: Weltgesundheitsorganisation warnt vor gefährlicher Seuche in Westafrika

In Nigeria ist das gefährliche Lassa-Fieber ausgebrochen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, ist man über die Ausbreitung der Seuche besorgt. In nur fünf Wochen wurden bereits 450 Krankheitsfälle und 43 Todesfälle im 100-Millionen-Einwohner-Staat registriert. Wie WHO-Experten mitteilen, sei das eine ungewöhnlich hohe Zahl von Erkrankungen für diese Jahreszeit.

Wie beim Dengue-Fieber und bei Ebola ist die Sterblichkeitsrate bei Lassa-Kranken sehr hoch. Nun sollen von der WHO internationale Ärzteteams nach Nigeria gebracht werden, um die Seuche noch rechtzeitig zu stoppen, bevor sie sich ausbreiten kann.

Lassa-Fieber: Auch andere Staaten betroffen

Neben Nigeria sind von der Ausbreitung des Lassa-Fiebers auch andere Staaten betroffen. So wurden in den letzten Wochen Erkrankungs- und Todesfälle auch in Benin, Liberia und Sierra Leone registriert. Allein in Benin wurden 77 Erkrankungen und 21 Todesfälle von den Gesundheitsbehörden dokumentiert. In dieser Region in Schwarzafrika wütete vor wenigen Jahren auch das Ebola-Virus, das rund 11.000 Personen das Leben gekostet hat.

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