Sieben Angeklagten wird in St. Pölten vorgeworfen, einen Einsatz im syrischen Bürgerkrieg geplant zu haben (Bild: russischer Schützenpanzer).

Bild: ???????????? ??????? ?????????? ????????? / Wikimedia (CC-BY-4.0)
#Einzelfall: Nächster Terror-Prozess – Tschetschene wegen IS-Unterstützung verurteilt

Kaum sind drei Terror-Unterstützer in Wien verurteilt, läuft schon der nächste Prozess gegen potentielle IS-Unterstützer, diesmal in St. Pölten. Und wieder sind Tschetschenen unter den Angeklagten. Sieben Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren haben sich Donnerstag wegen Mitgliedschaft an einer terroristischen Vereinigung und krimineller Organisation an Landesgericht verantworten müssen. Zwei der Beschuldigten, darunter ein Tschetschene, wurden zu je zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt. Die Schöffenverhandlung gegen die fünf weiteren Angeklagten wurde vertagt und soll am 13. März fortgesetzt werden.Der Vorwurf gegen die Männer: Sie sollen geplant haben, 2017 nach Syrien zu seien und für den Islamischen Staat zu kämpfen… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Februar 2018.

Weitere Einzelfälle vom 15. Februar:

St. Pölten: Polizei zerschlug zwei internationale Drogenbanden
Die heimischen Beamten kämpfen an der internationalen Anti-Drogen-Front mehr als erfolgreich mit: Zum einen wurde eine Niederlande-Connection zerschlagen, zum anderen wurden acht Verdächtige in Bulgarien gefasst, die auf Kommando aus Wien illegale Rauchwaren in Lkw nach Österreich chauffierten. Die Spezialeinheit Cobra hatte im April im niederösterreichischen Vösendorf einen Wagen gestoppt. Am Steuer war ein Slowene (53), im Wagen versteckt und eingebaut vier Kilogramm Kokain, drei Kilo Heroin und Streckmittel. Straßenverkaufswert: 1,7 Millionen Euro. Erfolg auch an der Anti-Marihuana-Front: Eine Bulgaren-Bande baute in der Heimat im großen Stil Cannabis an, schmuggelte dieses mit einem Klein-Lkw nach Österreich und versorgte hier die Szene. Nebenbei“ wurde auch mit Amphetaminen gehandelt… mehr

Krems: Landsmann fast totgeschlagen – je 13 Jahre Haft für rumänische Multikriminelle
Mit drei – nicht rechtskräftigen – Verurteilungen hat am Donnerstag gegen 2.00 Uhr (!) ein Geschworenenprozess um eine brutale Schlägerei vor einem Bordell in Krems geendet, bei der das Opfer, ein rumänischer Staatsbürger, nur mit viel Glück überlebte. Die Angeklagten, ebenfalls Rumänen im Alter von 31 und 48 Jahren, fassten jeweils 13 Jahre Haft wegen Mordversuchs aus. Ein 35-Jähriger bekam zwei Jahre Zusatzstrafe wegen absichtlich schwerer Körperverletzung. Das Trio ist kein unbeschriebenes Blatt – erst im Jänner war es wegen wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch im Rahmen einer kriminellen Vereinigung vor dem Kad gestanden. Dem Prügel-Opfer wurden 10.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen… mehr

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