Eine Broschüre zur sexuellen Vielfalt für Kita-Erzieher soll laut Senatsverwaltung für Bildung in Berlin an Kindertagesstätten ausgegeben werden.

Foto: Bild: moshehar / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Frühsexualisierung: „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heisst jetzt Ben“

Für Aufregung sorgt derzeit eine Broschüre zur Erziehung von Kindern zur „sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“ mit „Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“ in Berlin. „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“, heißt das Heft, welches in Kindertagesstätten verteilt werden soll, um bereits Kindern im Alter bis zu sechs Jahren die Vorzüge der Homoerotik und neuer Formen des Zusammenlebens außerhalb althergebrachter Familienstrukturen näherzubringen.

Kinder sollen sich ihr „echtes“ Geschlecht aussuchen

Ähnlich wie in Schweden, wo die Kleinsten statt „han (er)“ oder „hon (sie)“ jetzt „hen“ (man könnte es mit „ersie“ übersetzen) im Gespräch untereinander verwenden sollen, will man den Kindern in Berlin ebenfalls die Möglichkeit bieten, sich sein „wirkliches Geschlecht“ auszusuchen. Es gilt, die angeborene sexuelle Identität tunlichst in Zweifel zu ziehen. So liest man auf Seite 74 der Broschüre:

Daher ist es sinnvoll, sich jedes Mal, wenn über ein „auffälliges“ Kind gesprochen oder nachgedacht wird, auch die Frage zu stellen, wie es seine Geschlechtsidentität erlebt. (.) Auch wenn das Kind vor Schreck erst einmal diese Frage vehement abwehrt, hat es ein Signal bekommen, dass ein solches Empfinden denkbar, sprechbar sein könnte.

Und Kinder, die sich in dieser Richtung bereits erfolgreich „geoutet“ haben, sollen dem unentschlossenen, quasi zwischen zwei Geschlechtern hin- und hergerissenen Kind bei der Entscheidungsfindung auf die Sprünge helfen. Das liest sich dann auf Seite 50 so:

Als ich 4 Jahre alt war, wollte ich mir den Penis abschneiden und habe ihn immer versteckt. Ich bin schon immer ein Mädchen, da ist nur der Penis falsch. Den will ich nicht haben.

Die Instrumentalisierung des pädagogischen Personals der Berliner Kindertagesstätten wird dabei nicht nur in Kauf genommen, sondern forciert:

Irgendwann hat meine Mama gegoogelt ´Junge möchte ein Mädchen sein` und hat dann herausgefunden, dass das Trans heißt. In der Kita haben meine Eltern mit den Erzieherinnen gesprochen und einen Brief an die Eltern geschrieben. Dann habe ich es mit der Erzieherin den Kindern erzählt, also dass ich ein Mädchen bin.

Und damit die Eltern der statistisch 98 Prozent nicht homosexuell veranlagten Kinder ja nicht auf „dumme“ Gedanken kommen, wird geschickt verpackt auf Seite 75 gedroht:

Wenn Eltern (.) sich über das nicht geschlechtsrollenkonforme Verhalten eines Kindes ablehnend, negierend, korrigieren wollend oder restriktiv verhalten und dazu keine Gesprächsbereitschaft zeigen, sollte die Situation auch unter dem Blickwinkel einer möglichen Kindeswohlgefährdung betrachtet werden.

Und wie so eine „Kindeswohlgefährdung“ dann in der Praxis aussehen kann, musste ein Vater in Nordrhein-Westfalen erfahren, der sein Kind einer ähnlich perverseren Pädagogik nicht ausliefern wollte und seinen Sohn nicht mehr am Unterricht teilnehmen ließ. Der Zehnjährige wurde zur Teilnahme am Sexualunterricht in die Schule gezwungen, berichtete Epoch Times 2015 über einen solchen Fall. Dem Vater, der das Kind aus der Schule holen wollte, wurde dort von der Polizei mit Festnahme und einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gedroht.

Frühsexualisierung soll herkömmliche Familienstrukturen zerstören

Dass zum Umbau unserer Gesellschaft herkömmliche Familienstrukturen zu zerstören sind, ist schon seit Jahrzehnten Agenda kulturmarxistischer Ideologen und deren Erfüllungsgehilfen. So wurde bereits 1919 in Ungarn während des bolschewistischen Regimes von Bela Kuhn der Sexualunterricht eingeführt, was sein damaliger stellvertretender Volkskommissar für Unterrichtswesen, Georg Lukács, organisierte. Als politischer Kommissar der 5. Division der ungarischen Roten Armee war Lukács an allen Fronten an Einsätzen beteiligt und gilt heute als maßgeblicher Vordenker der Ideologie der „Frankfurter Schule“, welche wiederum das gebar, was man heute unter „Gender Mainstreaming“ versteht. Und so schließt sich der Kreis.

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