Die Bundeswehr steckt in einer tiefen Krise: Neben Biodieselproblemen mangelt es an jeglicher Ausrüstung.

Bild: Peter Spieß / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Deutsche Luftwaffe sitzt am Boden fest: Zu viel Biodiesel im Kerosin

Während der höchst umstrittene Journalist Deniz Yücel, im Besitz einer illegalen Doppelstaatsbürgerschaft, mit einem Regierungsticket aus seiner Haftstrafe in der Türkei ausgeflogen wurde, sitzen die Bundeswehrsoldaten in Mali immer noch fest. Eine Panne beim benötigten Flugzeug sorgt für ein ungewolltes Ausharren der deutschen Truppe im Ausland.

Wenig erstaunlich, sieht man sich den aktuellen Zustand des Militärs an. Auch die Luftwaffen-Tornados auf dem Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein dürfen nämlich seit einer Woche nicht mehr fliegen. Eine Routineüberprüfung ergab tatsächlich, dass das Kerosin zu viel Biodiesel enthielt.

Grenzwerte überschritten

Zwar würden die Flugzeuge „nicht vom Himmel fallen“, äußerte sich Oberst Kristof Conrath vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ gegenüber den Medien, man wolle jedoch die Schadstoffgrenzwerte einhalten.

Aus Sicherheitsgründen müssen nun alle Tanks erst gespült werden, bevor die Tornados wieder einsatzfähig sind. Und das, obwohl ohnehin schon ein Verzug bei der Ausbildung der Piloten bestehe. Doch nicht nur dieser Umstand sorgt momentan für Unmut innerhalb der Bundeswehr. Es fehle nämlich nicht nur an geeignetem Treibstoff, sondern auch an Panzern, Winterbekleidung und Zelten. Im Ernstfall bestimmt ein heiterer Augenblick für gegnerische Truppen.

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