Der ORF verbreitet besonders beim Thema Südtirol gerne linke, heimatfeindliche Propaganda.

Bild: Thomas Stoerck / Wikimedia (CC-by-sa 3.0/de)
Linke ORF-Propaganda: „Vaterland“ und „Volkstum“ ist „Sprache der Vergangenheit“

Nach zahlreichen Skandalen um die linksideologische Ausrichtung des ORF lieferte der „Rotfunk“ unlängst einen weiteren Beweis, dass er mit seriösem Journalismus wenig am Hut hat. Es zeigte sich erneut, dass linke ORF-Journalisten ihre Position missbrauchen, um die Zuseher mit Propaganda für ihre private Weltsicht zu belästigen.

Der ORF berichtete in der Sendung Südtirol heute am 15. Februar über eine Denkschrift zur geplanten österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler. Verfasser der Denkschrift sind mehrere ehemalige Abgeordnete der Südtiroler Volkpartei (SVP), die sich darin für die Verleihung der althergebrachten Staatsbürgerschaft aussprechen.

„Zukunftspapier mit Tinte der Vergangenheit

Der ORF-Beitrag zu dieser Denkschrift war durchwegs in kritischem, ablehnendem Tonfall gehalten. Am Ende sagte Redakteur Patrick Rina folgende Worte über die Denkschrift:

Durch alle Seiten zieht sich die Sprache des 19. Jahrhunderts, von Vaterland, Volkstum und nationaler Identität ist die Rede. Es bleibt die Frage, ob ein Zukunftspapier mit der Tinte der Vergangenheit geschrieben werden kann.

SVP-Abgeordneter wehrt sich

Der ehemalige SVP-Abgeordnete Franz Pahl wollte sich diese Verunglimpfung der Begriffe Vaterland und Volkstum nicht gefallen lassen und verfasste eine Beschwerde. Diese richtet sich an Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher, den Tiroler Landesintendanten sowie den Chefredakteur von Südtirol heute. Darin heißt es:

[…] Die ganze Sendung trug wenig zur Information bei, sondern zielte auf linksideologische Beeinflussung. Begriffe wie „Vaterland“ usw. als „Sprache des 19. Jahrhunderts“ oder „Tinte der Vergangenheit“ abzuqualifizieren, was ebenfalls suggestiv auf eine Nähe zum Nationalsozialismus abzielt, ist schlicht Ausdruck eines unqualifizierten Journalismus und Herabsetzung von verdienten Politikern der SVP. […]

Chefredakteur spricht von „Interpretationsspielraum“

Der Chefredakteur der Sendung Südtirol heute, Siegfried Giuliani, verteidigte die Äußerungen seines Mitarbeiters in dem Beitrag. Das Südtiroler Nachrichtenportal salto.bz zitiert ihn mit folgenden Worten:

Ich halte die von meinem Redakteur im Bericht gebrauchten Formulierungen für absolut vertretbar und akzeptabel. […] Es muss so sein, dass man einem Journalisten einen gewissen Interpretationsspielraum zugestehen muss. […] Wenn wir das nicht mehr dürfen, dann können wir gleich als Werbetexter der Parteien arbeiten. […]

Von den anderen drei Adressaten der Beschwerde wurden bisher noch keine Reaktionen bekannt.

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