Mit unglaublicher Brutalität raubten vier Rumänen einem Österreicher sein Auto – nun setzte es zehn Jahre Haft.

Foto: Bild: Greg Scales / flickr.com (CC BY 2.0)
#Einzelfall: „Carjacker“ stoppten Autofahrer, schlugen ihn bewusstlos und raubten sein Auto

Rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt hat ein Schwurgericht in Wien einen Rumänen. Er soll an einem brutalen Fall von „Carjacking“ beteiligt gewesen sein, bei dem ein Wiener bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt wurde. Es war der 12. Oktober 2016, als ein 53-jähriger Wiener mit seinem Auto in die Arbeit fuhr. Plötzlich überholten ihn die Täter, vier Rumänen, mit ihrem Auto und brachten es quer vor dem Wiener Auto zum Stillstand. Der Wiener bremste, die Rumänen liefen auf sein Auto zu, rissen die Türen auf und zerrten den Mann aus dem Wagen.“Einen solchen Fall würde man eher in Rio de Janeiro erwarten, nicht in Wien“, stellte der Vorsitzende Norbert Gerstberger in der Urteilsbegründung fest. Er verhängte über den Angeklagten bei einem Strafrahmen von bis zu 15 Jahren wegen versuchten Raubmordes zehn Jahre Haft. Bei der Strafbemessung wertete das Gericht die besondere Brutalität, das sinnlose Vorgehen und die Wehrlosigkeit des Opfers als erschwerend… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Februar 2018.

Weitere Einzelfälle vom 28. Februar:

Wien: Irrtum der Laienrichter – Mordprozess im Balkanmilieu muss wiederholt werden
Am Wiener Landesgericht muss sich heute, Donnerstag, jener Kosovare wegen Mordes verantworten, der am 16. April 2017 einen 26-jährigen Bosnier in Wien-Brigittenau auf offener Straße erschossen haben soll. In einem ersten Prozess wurde der Mann freigesprochen. Bei der Hauptverhandlung handelt es sich bereits um den zweiten Mordprozess gegen den 28-Jährigen. Im ersten Durchgang wurde der Angeklagte Ende November von den Geschworenen einstimmig freigesprochen. Die drei Berufsrichter setzten diesen Wahrspruch allerdings wegen Irrtums der Laienrichter aus. Nun muss die Schuldfrage von neuen Geschworenen beurteilt werden. Das Verfahren wird frühestens Anfang April zu Ende gehen… mehr

Wien: Serbe auf Freigang ging mit Freunden einbrechen – 126.000 Euro Schaden
Zwei Tatverdächtige (46, 42) sind am 23. Jänner von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) bei einem Einbruchsdiebstahl in Wien-Penzing auf frischer Tat ertappt worden. Dass die Polizei den zwei Serben auf die Spur kam, ist kein Zufall. Einen Tag zuvor wollten sie in eine andere Wohnung einbrechen, doch da erwischte sie der Mieter in flagranti. Die Männer räumten ihr Werkzeug und stürmten am Einbruchsopfer vorbei. Unbeeindruckt von der Situation rannte er ihnen hinterher und fotografierte das Kennzeichen. Als die Beamten das Fahrzeug am 23. Jänner ausforschten, unternahmen die notorischen Diebe schon den nächsten Einbruchsversuch. Im Zuge der Einvernahmen konnten die Ermittler des Landeskriminalamts Wien einen weiteren Mittäter (53) ausforschen. Dabei fiel den Beamten auf, dass sich dieser – ebenfalls Serbe – eigentlich in Strafhaft befindet, weshalb davon ausgegangen worden ist, dass er die Einbruchsdiebstähle während seiner Freigänge begangen hat… mehr

Wiener Neustadt (NÖ): Pärchen wollte Cannabis kaufen und wurde von Migranten-Jugendbande ausgeraubt
Wegen schweren Raubes musste eine Bande am Mittwoch im Schwurgerichtssaal in Wr. Neustadt Platz nehmen. Die vier Halbstarken waren Ende 2017 am Bahnhof Wr. Neustadt herumgelungert, ein 52-Jähriger und Freundin wollten von ihnen um 50 Euro Cannabis kaufen. Die Burschen lockten den 52-Jährigen zur Bahnunterführung, fielen über ihr Opfer her, ein Täter zog ein Springmesser und stach mit nicht ausgefahrener Klinge mehrmals auf den Mann ein. Neben den 50 Euro für den mutmaßlichen Drogenkauf raubten die Täter dem Opfer die Brieftasche (mit Bankomatkarte samt Code) und behoben 400 Euro, wurden aber geschnappt. Urteile (nicht rechtskräftig): 2,5 Jahre Haft für den fast volljährigen Türken, bedingte bzw. teilbedingte Strafen für einen Kosovaren (17) und einen Österreicher (17), das Verfahren gegen einen Türken (15) wurde ausgeschieden. Er hatte während der Ermittlungen gleich den nächsten Überfall begangen… mehr

Korneuburg (NÖ): Aggressive, aufdringliche Bettler nerven die Bürger
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu unangenehmen Vorfällen mit aufdringlichen Bettlern in Korneuburg. Bettler, die Menschen auf der Straße ansprechen, ihnen nachgehen oder sogar an der Haustür klingeln, sind ein Problem, das derzeit die Korneuburger Bürger nervt. Immer wieder kam es in den letzten Wochen zu Beschwerden aufgrund von Aggressivität und Aufdringlichkeit von in der City bettelnden Menschen, die ein Nein nicht akzeptieren. „Sollte die bettelnde Person in irgendeiner Form aggressiv werden, empfiehlt es sich, andere Passanten auf die Situation aufmerksam zu machen und die Polizei unter der Nummer 133 zu rufen“, rät die Exekutive. Weiters wird dazu geraten, Geschäfte zu betreten, da Bettler dorthin meist nicht folgen. Und auf keinen Fall ins Haus lassen… mehr

Neusiedl am See (Burgenland): Feiern auf Afghanisch –  zerstörte Toiletten und Attacken auf Polizisten
Insgesamt sechs Polizeistreifen sind nötig gewesen, um eine Party am Neusiedler See aufzulösen. Mit viel Alkohol intus und lauter Musik feierten sieben Afghanen und ein Iraner am Gelände des beliebten Strandbades. Ein Teilnehmer verwüstete eine Toilettenanlage und ging danach mit seinen Freunden auf die Beamten los. Völlig durchgedreht waren die Partygäste bei einem „Besuch“ von Freunden in Neusiedl am See. Zwei Afghanen und ein Iraner machten sich trotz Gebietsbeschränkung des Wiener Asylamts in das Burgenland auf, um dort mit ihren Kameraden zu feiern. Gegen 21.30 Uhr wurde aus Spaß plötzlich bitterer Ernst. Ein Asylant drehte durch, verwüstete eine Toilettenanlage und begann einen heftigen Streit mit den anderen Anwesenden. Die Besucher im nahe gelegenen Restaurant „Mole West“ riefen die Polizei. Die Exekutive rückte rasch mit sechs Streifenwagen an und versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Asylanten gingen jedoch auf die Beamten los, versuchten sogar mit Fußtritten diese zu verletzen. Selbst auf der Wachstube tobte ein Afghane weiter und musste schließlich mit Fußfesseln fixiert werden… mehr

Linz/Perg: Polen-Bande plünderte 400 Kirchen aus – Prozess
Insgesamt 400 Mal soll ein Pole (46) mit mehreren Komplicen in Kirchen im Großraum Linz und dem Bezirk Perg eingebrochen sein. Beute: 43.000 Euro. Im Zuge eines speziellen, mehrwöchigen Trainings hat sich die Bande laut Anklage die Methode des „Fischens“ angeeignet. Mit einem präparierten Werkzeug räumten die Beschuldigten die Opferstöcke leer. Der Pole, der am Mittwoch vor Gericht stand, zeigte sich gleich zu Beginn geständig. Er soll bereits zuvor in Deutschland wegen ähnlicher Delikte in Haft gesessen haben. Wegen schweren, gewerbsmäßigen Diebstahsl, teils im Rahmen
einer kriminellen Vereinigung, wurde der Angeklagte nach nur einer Stunde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt (rechtskräftig)… mehr

Dornbirn (Vorarlberg): Asylwerber spielte mit 30-Zentimeter-Messer – Polizei rückte mit schwerem Gerät an
Stadt- und Bundespolizei verfolgten einen 18-Jährigen mit Helikopter und Hunden – weil der Asylwerber auf der Straße mit einer Klinge herumspielte. Gegen 9.30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Dornbirn von der Stadtpolizei verständigt, dass in der Riedgasse ein Mann ein Messer ständig aus der Messerscheide herausziehe und wieder hineinstecke. Er würde in Richtung Marktplatz gehen. Sie konnten den 18-jährigen Asylwerber knappe 10 Minuten später beim Bahnhof Dornbirn anhalten. Die Polizei beschlagnahmte das mitgeführte Küchenmesser (Länge 30 cm) und die Messerscheide… mehr

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