Die Kärntnerin Eva Glawischnig legt unmittelbar vor den Kärntner Landtagswahlen die Moral der Grünen offen.

Bild: NFZ
Ex-Grünen-Chefin Glawischnig verlässt ihre Partei und wird lieber Novomatic-Managerin

Grünen-Bundessprecher Werner Kogler teilte mit, dass Eva Glawischnig „ihre Mitgliedschaft bei den Grünen zurücklegt.“ Wie unzensuriert berichtete, hat die ehemalige Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen nun bei Novomatic, dem Glücksspielkonzern, dem sie vor nicht einmal einem Jahr noch Gesetzeskauf vorgeworfen hatte, angeheuert.

Dass dies ausgerechnet zwei Tage vor der Landtagswahl in Kärnten bekannt wird, wo die Grünen seit jeher schwächeln, lässt die Vermutung aufkommen, dass es sich um einen kleinen Racheakt der aus Kärnten stammenden Frontfrau der Grünen gegen ihre Partei handelt. Immerhin war sie fast ein ganzes Jahrzehnt deren Galionsfigur. Dabei mussten die Kärntner Grünen erst vor ein paar Tagen den Abgang ihrer Klubobfrau Barbara Lesjak hinnehmen, wie unzensuriert berichtete – ein Debakel jagt das nächste.

„Pecunia non olet“

„Geld stinkt nicht“, wusste schon der römische Kaiser Vespasian. Deshalb sorgte Glawischnigs Wechsel zu Novomatic bei den Grünen für helle Empörung. „Das ist ungefähr so, wie wenn man Bio-Beauftragter bei Monsanto wird. Ich bin persönlich maßlos enttäuscht. Das geht überhaupt nicht“, zeigte sich der Salzburger Landtagsabgeordnete der Grünen, Simon Heilig-Hofbauer, entsetzt.

„Wir haben uns in der Vergangenheit immer mit der Glücksspiel-Branche und den dazugehörigen Konzernen angelegt – und vor allem bei Novomatic völlig zu Recht. Und wir werden die Machenschaften dieses Konzerns auch weiterhin kritisieren und gegebenenfalls bekämpfen“, so Kogler. Ein weiterer gemeinsamer politischer Weg mit Glawischnig als Novomatic-Mitarbeiterin war damit undenkbar, ein Ausschluss aus der Partei bereits von manchem gefordert – diesem Schritt kam die Ex-Grünen-Chefin nun zuvor und legte selbst ihre Mitgliedschaft zurück.

Pilz und Glawischnig: Nachhaltiger Schaden für die Grünen

Für die Grünen ist Glawischnigs Job als „Nachhaltigkeitsmanagerin“ tatsächlich nachhaltig: Sie offenbart den Bürgern, dass die Moral predigenden Grünen für sich selbst gerne das Motto „Wasser predigen, Wein trinken“ in Anspruch nehmen. Dies zeigte sich schon beim Möchtegern-Saubermann Peter Pilz. In mindestens 40 Fällen war ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen worden, was ihn nicht daran hinderte, sich wie ein Heiliger in den Medien zu generieren. Ständig forderten die Grünen neue Normen, Gebote und Verbote, um die Bürger des Landes zu zwingen, sich so zu verhalten und zu sein, wie es die Grünen wünschen. Doch für sie selbst scheint das nicht zu gelten.

Pilz und Glawischnig sind nur zwei Beispiele für die eigentliche Moral der grünen Moralapostel.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link