Nachdem der Veranstaltungsort Schloss Aistersheim von der Polizei geschützt wurde, attakierten die Gegendemonstranten das „info-DIREKT“-Büro.

Bild: Info Direkt
Trotz linker Gewalttaten: Gute Stimmung beim Kongress „Verteidiger Europas“

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten nicht nur alternative Medien den Kongress beworben. Die Werbetrommel rührten auch die Systemmedien Standard, Heute, OÖN und der ORF. Sie alle hatten Uwe Sailers Geschichte nachgeplappert, wonach der bauliche Zustand des Veranstaltungsgebäudes so schlecht sei, dass der Kongress nicht stattfinden könne. Für den Veranstalter war damit jedoch eine Breitenwahrnehmung verbunden, die sich bezahlt machte, denn viele hundert Teilnehmer bei der Veranstaltung zeigen das rege Interesse an den Themen.

Maue Gegendemonstrationen

Der örtliche Bürgermeister Rudolf Riener (ÖVP) steht dem Kongress reserviert gegenüber und nahm die ihm geschenkte Eintrittskarte nicht an: „Natürlich wären mir andere Veranstaltungen im Schloss lieber.“ Womit er wohl auch die angekündigten Gegendemonstrationen des nach eigenen Angaben von 60 Organisationen unterstützten Bündnisses „Linz gegen Rechts“ meinte, deren Teilnehmer zu gewalttätigen Ausschreitungen neigen, wenn es gilt, gegen andere Meinungen vorzugehen.

Allen Verhinderungsversuchen zum Trotz ist der Kongress „Verteidiger Europas“ in Aistersheim mit mehr als 600 Teilnehmern ein voller Erfolg, während die Gegendemonstrationen eine maue Sache sind: Wenn 60 Organisationen dazu aufriefen, hätte man mehrere tausend Demonstranten erwarten dürfen – gekommen sind keine 200. Und das, obwohl das Wetter endlich freundlicher geworden war und die Demonstranten aus dem gesamten Bundesland und Wien mit Bussen herangekarrt wurden.

Allerdings schrecken die wenigen Gegner der Veranstaltung vor Gewalt nicht zurück: Einige wollten in den Veranstaltungsbereich eindringen, was von der Polizei verhindert wurde, andere bewarfen in Linz das Büro von info-DIREKT mit Farbbeuteln. Die Grüne Landessprecherin Maria Buchmayr hatte am 2. März über die Kongressteilnehmer geurteilt: „Österreich und Oberösterreich brauchen und wollen euch nicht.“ Was Österreich wirklich nicht braucht, ist Intoleranz und Gewalt gegenüber anderen Meinungen!

Mainstream-Medien verlieren an Bedeutung

Getragen wird der Kongress von zahlreichen alternativen Medien – darunter unzensuriert.at und Info-DIREKT als offizielle Medienpartner. Diese sind aufgrund guter Recherche, der richtigen Themenwahl und der schonungslosen Berichterstattung dem Mainstream ein Dorn im Auge. Bezeichnend, dass gerade am Vortag der Veranstaltung der ORF in seinem Radiosender Ö1 eine Sendung mit dem Titel „Die Angst der Medien vor ihren Fehlern!“ ausstrahlte. Doch wer glaubt, dass die mit Steuergeldern im Rahmen der Presseförderung gefütterten Systemmedien zur Einsicht kommen, dass ihre ideologisch motivierte Berichterstattung und permanenten Erziehungsversuche, gerne auch mit „Fake News“ bestückt, der Bevölkerung Grund für den Verlust an politischer Bedeutung sind, liegt falsch: Die Systemmedien feiern sich selbst und beklagen den Bedeutungsgewinn der alternativen Medien, die sie allesamt ablehnen – jedoch in klassisch linker Manier: ohne inhaltliche Auseinandersetzung sondern mittels missionarisch vorgetragenen Verunglimpfungen.

Dass die Bevölkerung den Systemmedien und ihrer politischen Agitation nicht mehr aufsitzt, zeigt nicht zuletzt der Kongress in Aistersheim in seinem Verhältnis von medienkritischen Teilnehmern zur mageren linken Gegendemonstration.

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