Die polizeiliche Fahndung nach dem Überfall läuft auf Hochtouren.

Bild: Plani / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
#Einzelfall: Landwirts-Ehepaar in Orth an der Donau überfallen und misshandelt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden ein Landwirt und seine Ehefrau im idyllischen niederösterreichischen Dorf Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens.

Ehepaar nach Überfall stundenlang in Keller gesperrt

Laut Polizei drangen gegen 0:30 Uhr mindestens fünf Täter in den Bauernhof, der sich in unmittelbarer Nähe zum örtlichen Friedhof und nicht weit von der nächsten Polizeidienststelle befindet, ein und misshandelten das Ehepaar. Danach wurden die Opfer in den Keller gesperrt. Erst Stunden später, gegen 05:00 Uhr, konnte sich das Ehepaar aus ihrem Kerker befreien und einen telefonischen Notruf absetzen. Die Fahndung nach den Verbrechern, die Bargeld in unbestimmter Höhe und eine wertvolle Uhr stahlen, läuft auf Hochtouren, brachte bisher jedoch keinen Erfolg.

Mindestens fünf Täter mit ausländischem Akzent

Der Schock in der rund 2000-Einwohner-Gemeinde sitzt tief, die Menschen sind verängstigt und fürchten, ebenfalls Opfer eines solchen Verbrechens zu werden. Die Polizei fahndet nach Männern mit ausländischem Akzent und bittet um Hinweise an das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub, unter der Telefonnummer 059133-30-3333.

Hier alle Einzelfälle vom März 2018.

Weitere Einzelfälle vom 5. März:

Wien: EGS schnappte bei Schwerpunktaktion fünf ausländische Drogenhändler
Im Zuge einer Schwerpunktaktion im Großraum Wien konnten Beamte der EGS (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität) in der Nacht von 3. auf 4. März insgesamt fünf Personen beim Handel mit Drogen auf frischer Tat betreten. Die Tatverdächtigen im Alter von 20 bis 31 Jahren wurden vorläufig festgenommen.Geringe Mengen Cannabis und Bargeld wurden sichergestellt. Details zu den Nationalitäten Krimineller gibt die Polizei Wien leider konsequent nicht bekannt, wie unzensuriert aber aus einschlägigen Recherchen weiß, ist der Drogenhandel in Wien/Österreich – egal mit welchen Substanzen – fest in ausländischer Hand, dominierend dabei sind Afrikaner. Quelle: LPD Wien

Steyr: Polizei deckte Drogenhändler-Netz von Asylwerbern auf
Die Polizei Steyr konnte nach mehrmonatigen Ermittlungen Strukturen des Drogenhandels am Bahnhof erkennen und erste Festnahmen verzeichnen. Eine Gruppe von Asylwerbern aus Afghanistan hatte sich auf den Handel mit Cannabis spezialisiert. Die Cannabisblüten kamen mit Lieferanten aus Wien nach Steyr, wo sie über Subverteiler an die überwiegend österreichischen Abnehmer am Bahnhof in Steyr weitergegeben wurden. Bis jetzt konnte der Handel mit zumindest fünf Kilo Cannabis nachgewiesen werden. Zwei Täter, ein 19-jähriger Afghane und ein 20-Jähriger syrischer Abstammung, wurden festgenommen, zahlreiche Abnehmer konnten ausgeforscht werden und werden angezeigt. Cannabisblüten im Wert von 5.000 Euro wurden sichergestellt. Quelle: LPD Oberösterreich

Bad Schallerbach (OÖ): Scheidung auf Balkanesisch – Kroate erstach Noch-Ehefrau
Die bevorstehende Scheidung war offensichtlich ihr Todesurteil: Ein Geständnis hat jener Kroate (44) abgelegt, der im dringenden Verdacht steht, seine Ehefrau Montag Früh in deren Wohnung in Bad Schallerbach (Bezirk Grießkirchen) mit einem Messer erstochen zu haben. Die 46-Jährige hatte sich von dem Mann trennen wollen – es kam zum Wortgefecht, das schlussendlich eskalierte und für die Frau tödlich endete. Diese lebte seit vergangenem Dezember allein in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Für die Nacht auf Montag hatte sich der 44-Jährige zu Besuch angekündigt. Kurz vor 6.00 Uhr hörten Nachbarn Hilferufe der Frau und alarmierten die Polizei. Als eintraf, öffnete der Ehemann bereitwillig die Tür, seine Ehefrau lag tot in den Räumlichkeiten… mehr

Salzburg: 16-jähriger türkischer Nachwuchskrimineller vor Gericht
Ein jugendlicher Türke ist Montag Nachmittag am Landesgericht wegen absichtlich schwerer Körperverletzung, gefährlicher Drohung und schwerer Sachbeschädigung zu 15 Monaten Haft verurteilt worden, davon fünf unbedingt. Diese hat er schon in der U-Haft abgesessen und durfte nach der Verhandlung heimgehen. Angeklagt war er unter anderem deshalb, weil er während einer Auseinandersetzung mit anderen ein Messer einsetzte. Ebenso stellte er “zur Abschreckung” ein Video ins Netz, in dem er eine Schreckschuss-Pistole abfeuerte… mehr

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