Der blaue Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler wurde zu einem Spatenstich für eine Schule im eigenen Bezirk nicht eingeladen.

Foto: Bild: FPÖ-Wien
Blauen Simmeringer Bezirkschef nicht zu Spatenstich eingeladen? Rotes Wien schweigt

Es war letzte Woche der Aufreger in der Simmeringer Bezirkspolitik. Am 1. März erfolgte ein Spatenstich anlässlich der Erweiterung einer Schule am Enkplatz. Der offiziellen Medieneinladung konnte entnommen werden, dass Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky, Gemeinderätin Barbara Novak, Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Peter Kriz und Wien-Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak am Spatenstich teilnehmen werden.

Pikant daran, dass bis auf Oblak alle Teilnehmer eindeutig der SPÖ zuzurechnen waren. Warum allerdings der Bezirksvorsteher Paul Stadler nicht eingeladen wurde, verblüfft. Der “blaue Pauli”, wie er von Medien betitelt wurde, gilt als freiheitliches Urgestein. Das dürfte wohl der Grund sein, warum er über die Veranstaltung nicht informiert wurde.

SPÖ schmückt sich mit fremden Federn

Sonderbar ist dabei, dass Stadler 6,5 Millionen Euro jährlich über das Bezirksbudget für das Simmeringer Schulwesen bereitstellt. Der rote Bezirksvorsteher-Stellvertreter Kriz hätte auch gar keinen Auftrag der Bezirksvorstehung bekommen, Stadler beim Spatenstich zu vertreten. “Die SPÖ schmückt sich mit fremden Federn”, meinte die freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer.

Rote Mediensprecher sprechen nicht mit allen Medien

Warum wurde aber Stadler tatsächlich nicht eingeladen? Eine Medienanfrage von unzensuriert an Michaela Zlamal (Mediensprecherin von Jürgen Czernohorszky) und Lorena Schütti (Öffentlichkeitsarbeiterin MA 56 – Wiener Schulen) – beide wurden als Ansprechpartner für die Medieneinladung genannt – blieb bis dato unbeantwortet.

Die Fragen waren simpel:

Wurde Paul Stadler von der MA 56 über den Spatenstich informiert?

Wurde er auch eingeladen, daran teilzunehmen?

Wenn Nein, warum wurde der Bezirksvorsteher von der MA 56 nicht berücksichtigt?

Angesichts der nicht erfolgten Stellungnahme müssen sich sämtliche Damen- und Herrschaften den Vorwurf gefallen lassen, dass parteipolitisch gegen die FPÖ agiert wurde.

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