#Einzelfall: Täglicher Wiener Messer-Wahnsinn - drei Schwerverletzte, Afghane tatverdächtig

Der Praterstern in Wien-Leopoldstadt gilt auch nach der aufwendigen Sanierung 2008 als Brennpunkt für Gewalt, Drogen und Asoziale. Foto: Peter Gugerell / wikimedia.org (PD-self)
Der Praterstern in Wien-Leopoldstadt gilt auch nach der aufwendigen Sanierung 2008 als Brennpunkt für Gewalt, Drogen und Asoziale.
Foto: Peter Gugerell / wikimedia.org (PD-self)

In Wien-Leopoldstadt ist es am Mittwoch Abend zu einer blutigen Messerattacke mit drei Schwerverletzten gekommen. Ein Unbekannter hat auf der Praterstraße beim U-Bahn-Aufgang Nestroyplatz auf eine dreiköpfige Familie eingestochen und diese lebensgefährlich verletzt. Danach flüchtete der Messermann. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. Die Attacke ereignete sich um 19.45 Uhr vor einem japanischen Restaurant im Bereich Nestroyplatz beim Aufgang der U1. Bei den Schwerverletzten handelt es sich um eine österreichische Familie, neben den Eltern wurde auch deren erwachsene Tochter mit einem Klappmesser angegriffen. Unweit des ersten Tatorts kam es beim Praterstern zu einer weiteren Messerstecherei, bei der ein Mann verletzt wurde. Dabei handelte es sich um einen Streit zwischen zwei jungen Afghanen vor einem Imbissstand. Einer der Afghanen soll mittlerweile als Tatverdächtiger auch für die erste Messerattacke in Haft sein. mehr

Hier alle Einzelfälle vom März 2018.

Weitere Einzelfälle vom 7. März:

Wien: Afghanen stritten um 20 Euro - Prozess um lebensgefährliche Messerstecherei
Sie wollten feiern, um ihren tristen Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Doch die Nacht vom 21. September 2017 endete für vier junge Afghanen blutig statt berauscht. Der einzige Unbescholtene unter ihnen, Abed H. (19), war Hauptverdächtiger einer Messerstecherei in seiner Wohnung in Rudolfsheim-Fünfhaus. Er wurde am Dienstag freigesprochen. Der Kfz-Lehrling wurde beschuldigt, Landsmann Imran H. nach einem Streit um 20 Euro mit einem Küchenmesser in die Lunge gestochen und lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer überlebte. Ein weiterer Freund, Rahmet M., wurde mit einem anderen Messer am Oberarm verletzt. Weniger vorteilhaft präsentierte sich der ebenfalls Angeklagte Hazrat A. Der mehrfach vorbestrafte Drogenabhängige, der noch nie eine Schule besucht hat, gestand die Tat erst, um sie anschließend vor Gericht zu widerrufen. Er wurde wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu 15 Monaten unbedingt verurteilt - rechtskräftig... mehr

Wien: Bahnhof Wien-Mitte verkommt zum Drogen- und Dreck-Brennpunkt
Die Szene vor dem Bahnhof Wien Mitte wird zusehends schlimmer. Aber vor ­allem die Passage, die zur Raiffeisen-Zentrale führt, sorgt für Angst. „Wir trauen uns hier am Abend nicht mehr durch“, berichten Anrainer, die trotz Eiseskälte lieber Umwege machen. Der Grund: Der Durchgang wird zusehends zum Drogen- und Alkohol-Hotspot. Es sind aber nicht Obdachlose, die dort ein bisschen Wärme suchen. Es sind Jugendliche, die für Angst sorgen und immer wieder eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Weinflaschen, Bier­dosen und Drogenreste zeugen regelmäßig von wilden Partyabenden – begleitet von lauter Musik. Ist es wärmer, werden auch die angrenzenden Hauseingänge genützt... mehr

Mistelbach (NÖ): Irrer Afghane lief in blutigem Spitalskittel über Gleise, schlug mit Eisenstange um sich und rief "Allah, Allah"
Ein Katz-und-Maus-Spiel lieferte sich ein Afghane (28) mit der Polizei im Weinviertel: Aus dem Klinikum Mistelbach geflüchtet, spazierte er auf den S2-Gleisen Richtung Laa - lediglich bekleidet mit einem weißen, blutverschmierten Spitalskittel. In der Hand: eine Eisenstange, was einen Polizeieinsatz auslöste. Was folgte, war ein nicht ungefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit dem „Gleiswandler“: Ständig wechselte der vierfache Familienvater die Seiten des Bahndamms und schlug bedrohlich mit der langen Eisenstange um sich, begleitet von „Allah, Allah“-Rufen in Richtung der Beamten. Auch eine zweite Streife konnte die Situation nicht klären, erst Dorfbewohner mit langen Holzstangen halfen, die Schläge des Irren mit der Eisenstange abzuwehren und ihn zu bändigen... mehr

NÖ/OÖ/Wien: Polnische Diebsbande stahl 28 Autos um 162.000 Euro
162.000 Euro Schaden! Auf Volkswagen-Produkte älteren Baujahres hatte es eine Bande aus Polen abgesehen. Sie schlug in in Niederösterreich, Wien und Oberösterreich zu. Den Tätern werden 28 vollendete und 16 versuchte Kfz-Diebstähle angelastet. Vier Beschuldigte wurden bereits verurteilt, zwei befinden sich in Auslieferungshaft. Abgesehen hatten es die Männer der Polizei zufolge auf Modelle der VAG-Gruppe der Baujahre 2002 bis 2008. Es handelte sich um Audi A3 und A4, um VW Multivan sowie um VW Golf. Ein 42- und ein 44-Jähriger wurden laut Landespolizeidirektion am 20. Jänner am Landesgericht Korneuburg rechtskräftig zu drei Jahren Haft verurteilt. Für einen 28-Jährigen gab es am 29. Jänner rechtskräftig 20 Monate. Ein 21-Jähriger erhielt am 21. Dezember vergangenen Jahres 15 Monaten Freiheitsstrafe (drei Monate unbedingt)... mehr

Linz: Wieder einmal Schlägerei unter Migranten am Hauptbahnhof - ein Verletzter
Wie die Polizei mitteilte, kam es Dienstag Abend gegen 18.55 Uhr vor einem Fastfood-Lokal am Bahnhof zu einer Rauferei, an der insgesamt fünf Personen aus Afghanistan und dem Irak beteiligt waren, alle zwischen 15 und 21 Jahre alt. Dabei zog sich ein 15-Jähriger eine blutende Kopfverletzung zu. Mehrere Polizeistreifen rückten an. Die Polizei konnte einen 16-jährigen Verdächtigen ausforschen und befragen, der aber alles abstritt. Erst am vergangenen Freitag war es am Hauptbahnhof zu einem Raubüberfall gekommen. Zwei Männer, ein 20-jähriger Kirchdorfer und ein 21-jähriger aus Bad Hall, gaben an, sie seien am Bahnsteig von vier Tätern mit einem Messer bedroht und geschlagen worden. Beiden Opfern wurden die Telefone geraubt. Die Polizei konnte drei Asylwerber im Alter von 18, 19 und 20 Jahren fassen, die von den Opfern identifiziert worden... mehr

Bezirk Feldkirchen (Kärnten): Pakistani wollte Sex, Asyl-Betreuerin musste sich in Dienstzimmer einsperren
Ein 18-jähriger pakistanischer Asylwerber bedrohte am Montag in einem Flüchtlingsquartier im Bezirk Feldkirchen eine 26-jährige Sozialbetreuerin aus Klagenfurt. Dem nicht genug bedrängte er die Frau auch noch sexuell. "Der Pakistani schlug mit der Hand mehrmals gegen die Glasscheibe des Dienstzimmers, in dem sich die Sozialarbeiterin aufhielt und forderte sie verbal und mit eindeutigen Gesten vehement zum Sex auf“, schildert ein Polizist. Die Sozialbetreuerin sperrte sich daraufhin im Dienstzimmer ein und verständigte die Polizei. Der Schutzsuchende wird laut Polizei nach Abschluss der Erhebungen wegen gefährlicher Drohung und versuchter geschlechtlicher Nötigung von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt werden. Quelle: krone.at

Villach-Land (Kärnten): 17-jähriger Syrer drehte durch und verwüstete Zimmer in Asylquartier
In einer Betreuungseinrichtung im Bezirk Villach-Land ist es am Mittwoch zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein junger Syrer hatte in der Unterkunft randaliert. Wie die Polizei mitteilte, wurden sie gegen 1.50 Uhr zu einem Einsatz in einer Betreuungseinrichtung gerufen. Aus bisher unbekannter Ursache zuckte ein 17-jähriger Asylwerber komplett aus und randalierte in der Unterkunft. Der junge Syrer beschädigte dabei den Großteil der gesamten Zimmereinrichtung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist laut Polizei derzeit noch nicht bekannt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Jugendliche angezeigt. Quelle: heute.at

Innsbruck: Syrer wollte Bruder umbringen lassen, weil er ihm keinen Fernseher kaufte - Prozess
Wegen versuchter Bestimmung zum Mord musste ein Syrer am Innsbrucker Landesgericht vor den Geschworenen Platz nehmen. Der 28-Jährige soll nämlich einen Bekannten beauftragt haben, seinen Bruder umzubringen, weil ihm dieser keinen Fernseher kaufte. Doch wollte er ihn töten oder "nur" eine Abreibung verpassen? Im Prozess kam es bei den Übersetzungen der Dolmetscher deshalb auf jedes Wort an. Er wurde schließlich von den Geschworenen zu zehn Jahren Haft veruteilt (nicht rechtskräftig)... mehr

Österreich: Noch immer 100 IS-Kämpfer in Syrien und im Irak aktiv - sie sollen sich vor Gericht verantworten
100 Dschihadisten aus Österreich befinden sich noch immer in Syrien und im Irak. Insgesamt 300 Männer und Frauen haben sich seit 2011 auf den Weg dorthin gemacht, um sich dem Terrornetzwerk Islamischer Staat anzuschließen. Gerade einmal 50 von ihnen konnten davon abgehalten werden, im „Heiligen Krieg“ zu kämpfen. 100 Männer und Frauen seien freiwillig wieder zurückgekehrt und würden von den Sicherheitsbehörden beobachtet, 50 seien ums Leben gekommen, das verraten laut ORF jüngst Zahlen aus dem Innenministerium. Die Journalistin und Nahost-Expertin Petra Ramsauer plädierte dafür, die sich noch in der Region befindenden Dschihadisten nach Österreich zu holen. Diese Menschen sollten sich einem ordentlichen Prozess stellen. Auch der Politikwissenschafter Thomas Schmidinger sprach sich in der „ZiB“ dafür aus, dass „diese Leute in Österreich ein ordentliches Gerichtsverfahren“ erhalten sollten... mehr

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