#Einzelfall: Messer-Afghane fängt Schlägerei mit Justizwache an und kommt in Psychiatrie – Unzensuriert

Nachdem er auch in der U-Haft extrem aggressiv auftrat, kam der mutmaßliche Messerattentäter Jafar S. in die Psychiatrie am Steinhof (Bild).

Foto: Bild: Thomas Ledl / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
#Einzelfall: Messer-Afghane fängt Schlägerei mit Justizwache an und kommt in Psychiatrie

Auch in Haft kann jener Afghane (23), der am Mittwoch der Vorwoche wie von Sinnen vier Menschen auf offener Straße in Wien niedergestochen hat, offensichtlich seine gewalttätigen Ausbrüche nicht zügeln. So attackierte Jafar S. – er sitzt seit Sonntag in U-Haft – einen Justizwachebeamten und verletzte ihn schwer. Dabei brach er dem Beamten sogar einen Finger. Daraufhin wurde der 23-Jährige medikamentös ruhiggestellt und zur Behandlung in die Psychiatrie des Sozialmedizinischen Zentrums auf der Baumgartner Höhe überstellt. Dort hat man umgehend die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht und dem privaten Sicherheitsdienst Justizwachebeamte zur Seite gestellt… mehr

Hier alle Einzelfälle vom März 2018.

Weitere Einzelfälle vom 15. März 2018:

Wien: Wegen Pass-Einzuges – Türke attackierte Wachmann im türkischen Konsulat
Schon wieder kam es zu einem Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter. In der türkischen Konsularabteilung in Hietzing drehte ein Mann durch. Mittwoch kurz vor 12.00 Uhr wollte ein 37-Jähriger in der türkischen Konsularabteilung in der Hietzinger Hauptstraße seinen Reisepass verlängern lassen. Die Mitarbeiter informierten den Mann darüber, dass sein alter Reisepass eingezogen wird. Diesem passte das gar nicht, er versuchte den Pass wieder an sich zu reißen und mit dem Dokument aus der Botschaft zu stürmen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes stellte sich ihm in den Weg, zwischen den Männern kommt es zu einem Kräftemessen, wobei der Wachmann leicht verletzt wurde. Erst ein Polizist konnte den Randalierer stoppen… mehr

Wien: Erschossener Soldaten-Attentäter soll “tickende Zeitbombe” gewesen sein
Nach Mohamed E.s Messerattentat auf einen Wachsoldaten der iranischen Botschafter-Villa in Wien verdichten sich nun die Hinweise, dass der Täter schon lange eine “tickende Zeitbombe” war. “Er wurde mit der Zeit aggressiver und fanatischer”, berichtet ein ehemaliger Freund des 26-Jährigen der “Krone”. Bereits von seiner Jugend an soll Mohamed E. Haschisch geraucht haben. “Wenn er berauscht war”, so Ammar S. (Name geändert), “begann er, mich und andere zu beschimpfen.” Die beiden jungen Männer hatten bis vor etwa drei Jahren Kontakt: “Wir trafen uns oft in Parks.” Langsam sei Mohamed E. radikal-religiöser geworden, “bei unserem letzten Gespräch sagte er, dass er nach Ägypten geht. Danach hörte ich nie wieder von ihm”… mehr

Wien: Terroristen bedrohen in Internet-Kampfaufruf Polizisten und Gerichte
Sie wollen den “Krieg aus Syrien auf Europas Straßen tragen” und “Polizei und Gerichte” angreifen: Im Internet kursiert seit drei Tagen ein Kampfaufruf von Extremisten gegen die Europäer. Erst jetzt, einen Tag nach der blutigen Messerattacke vor der iranischen Residenz in Wien, warnte das Landesamt für Terrorismusbekämpfung (LVT) alle Polizisten in einem vertraulichen Mail vor dieser Gefahr – fast zeitgleich passierte der nächste Angriff auf einen Polizeibeamten vor den Parlamentsbüros am Heldenplatz… mehr

Wien: Abzuschiebender Nafri versteckte sich in Keller – Hausmieter riefen die Polizei
Am 14. März um 10.30 Uhr wurden Polizisten des Stadtpolizeikommandos Leopoldstadt zu einem Einsatz in die Blumauergasse gerufen. Die Hausbewohner meldeten, dass sich ein Fremder im Keller des Gebäudes aufhielt. Am Einsatzort konnten die Beamten einen 32-jährigen Algerier antreffen. Der gestand sofort, im Keller zu schlafen, weil er sonst keinen Schlafplatz hätte. Aufgrund eines fremdenrechtlichen Festnahmeauftrags des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wurde der Mann festgenommen und umgehend zur weiteren Amtshandlung in die Polizeiinspektion Tempelgasse überstellt. Gegen den Algerier besteht laut Polizei ein Einreise- und Aufenthaltsverbot… mehr

Wien: Anzeige nützte nichts – Serbe brach bei Ex-Freundin ein und verprügelte sie
Bereits am Dienstag zu Mittag bedrohte der 33-Jährige offensichtlich seine ehemalige Lebensgefährtin (30). Die Österreicherin mit serbischen Wurzeln zeigte ihren Ex daraufhin in einer Polizeiinspektion an. Doch der Serbe ließ sich davon nicht abschrecken: Um 17.10 Uhr brach der Mann laut Aussage seiner Ex-Freundin ein Fenster auf, stieg in die Wohnung in Favoriten ein und versetzte ihr einen Schlag auf den Kopf. In Panik rief das Opfer die Polizei. Der 33-Jährige wurde daraufhin festgenommen… mehr

Laakirchen: Posträuber kam im eigenen Auto – Kosovare über Kennzeichen ausgeforscht
Toller Erfolg für die Raubgruppe im Landeskriminalamt Oberösterreich: Nur Minuten nach dem Überfall auf die Postbank in Laakirchen (Bez. Gmunden) konnte der mutmaßliche Täter geschnappt werden: ein 40-jähriger Kosovare. Allerdings muss man auch sagen, dass sich der Verdächtige nicht sonderlich klug verhalten hat. Denn: Als Fluchtauto für den Überfall nutzte er seinen eigenen Wagen, einen Mazda 626 mit Gmundner Kennzeichen. Als der mit einer grauen Sturmhaube maskierte und mit einer Pistole bewaffnete Täter aus der Bank lief und in den Wagen sprang, wurde er von einem Zeugen beobachtet – der sich auch das Kennzeichen des Autos merkte und an die Polizei weitergab… mehr

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