In Hamburg erfreut sich die Salafisten-Szene immer größeren Zulaufes, nicht zuletzt, da der Zustrom an „Schutzsuchenden“ unvermindert anhält. (Symbolfoto)

Foto: Bild: Blogotron / Wikimedia gemeinfrei
#Einzelfall: AfD-Anfrage bringt extrem hohe Steigerungsrate bei Dschihadisten zu Tage

Der AfD-Abgeordnete Jörn Kruse hatte in seiner schriftlichen Kleinen Anfrage verschiedene Informationen zur Salafisten-Szene in Hamburg eingefordert. Eine Senatsantwort bringt jetzt Beunruhigendes zu Tage: Die Salafisten-Szene wächst weiter – und zwar rasant, wie die Hamburger Morgenpost berichtet. Zwei Extremisten wurden bereits wegen einschlägiger Aktivitäten verurteilt, gegen weitere Verdächtige laufen Verfahren.

Enormer Anstieg von Salafisten

Während der Verfassungsschutz im Jahr 2016 noch 670 Salafisten in der Hansestadt meldete, stieg deren Zahl auf aktuell 781 dieser „Strenggläubigen“. Mehr als die Hälfte der gelisteten Personen verfügte über einen deutschen Pass. Die am stärksten gewachsene Gruppe innerhalb der Szene sind die Schutzsuchenden aus Afghanistan. Es erhebt sich die Frage, ob die ihre Potenziale nicht besser daheim, unter ihren Glaubensbrüdern, vor denen sie vorgaben geflohen zu sein, entfalten könnten.

Zahl der Dschihadisten explodiert geradezu

Es ist nicht nur der Sprenggläubige, der sich gelegentlich in die Luft jagt, auch die Anzahl der Dschihadisten scheint bei uns geradezu zu explodieren. Waren es 2016 noch „bescheidene“ 29 Leute, so ist die Anzahl dieser Gottesfürchtigen auf 231 (!) angestiegen. Darunter sind 178 „Deutsche“, von denen mehr als die Hälfte noch eine zweite Staatsbürgerschaft besitzt. Die zweitgrößte Gruppe unter den Extremisten machen 54 Afghanen aus, die restlichen Schutzsuchenden stammen unter anderem aus Syrien, Somalia, der Türkei oder Marokko.

Kampfgebiet scheint sich von Syrien weg zu verlagern

Inzwischen mehren sich im Internet die Kampfaufrufe, hier den Dschihad endlich ordentlich anzukurbeln. Wenn es jedoch darum geht, den „heiligen Krieg“ auf syrischem Boden weiter auszufechten, ist die Bereitschaft innerhalb der Szene allerdings verhalten. Seit Oktober sind gerade einmal zwei bekannte Salafisten ausgereist, vier Personen aus dem islamistischen Spektrum seien durch Passentzug an der Ausreise nach Syrien gehindert worden. „Das ist schon gut, das ist schon recht, wär`s umgekehrt, wär`s auch nicht schlecht“ möchte man am liebsten darauf reimen. Verantwortungsloser Weise geht im Moment die „Willkommenskultur“ noch vor. Gegen jegliche Vernunft und gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung.

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