SPÖ-Klubobmann Christian Kern und Tarek Leitner vom ORF waren gemeinsam auf Urlaub. Wollen sie nun im Tandem der FPÖ etwas ans Zeug flicken?

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Zach-Kiesling / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
„Das weiß ich jetzt aber nicht“: Ahnungsloser ORF versucht aus BVT-Affäre FPÖ-Skandal zu machen

Moderator Tarek Leitner stotterte in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ peinlich herum:

 .in dem Bericht haben wir auf ein pikantes Detail hingewiesen, dass der Leiter dieser Einsatztruppe, die die Hausdurchsuchung vorgenommen hat, FPÖ-Funktionär sei. Äh, ist er auch. Leitet sich daraus etwas ab, was diese Vermutung begründen könnte, Frau Graber (Renate Graber ist Standard-Redakteurin, Anm. d. Redaktion), die Sie geäußert haben, dass auf ganz spezielle Daten abgesehen wurde.

Und später:

 .ja, aber ist es verdächtig, für einen Journalisten, wenn, wie Sie beide (Renate Graber, Standard, und Michael Nikbakhsh, profil, Anm. d. Redaktion), die so intensiv in diese Materie jetzt eingearbeitet sind, wenn die Auswahl der Gruppe von Sicherheitsbeamten, also von Polizisten, in Absprache mit dem Generaldirektor im Innenministerium geschieht und der dann darauf drängt, das weiß ich jetzt aber nicht, ob er da hingewirkt hat, dass jene spezielle Truppe dann letztlich da war.

ORF und SPÖ im Tandem

Am Vorabend der Sondersitzung des Nationalrates, in der SPÖ-Klubobmann Christian Kern eine „Dringliche Anfrage“ an FPÖ-Innenminister Herbert Kickl  zur Causa „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)“ stellte, versuchte der ORF also wieder einmal, den Freiheitlichen etwas ans Zeug zu flicken. „Zufällig“ in der Person von Tarek Leitner, der bekanntlich mit Herrn Kern einen gemeinsamen Urlaub verbrachte.

Kickl: „Verschwörungstheorien zur Seite legen“

Am Montag gab Innenminister Herbert Kickl im Nationalrat dann die richtige Antwort auf diese merkwürdigen Vorgänge, die offenbar im Tandem zwischen ORF und SPÖ passieren. Kickl  meinte nach den Ausführungen von Kern, jetzt sei Zeit, Verschwörungstheorien zur Seite zu legen und zu den Fakten zu kommen.

Dass was Sie (Kickl meinte Kern, Anm. d. Redaktion) und einige andere als BVT-Skandal bezeichnen oder so nennen, wo es Ihnen offenbar darum geht, mir um jeden Preis irgendetwas ans Zeug flicken zu wollen, und dafür schlagen Sie immer neue Windungen und dafür machen Sie immer neue Kurven, dafür ziehen Sie immer neue Theorien aus dem Hut, das ist in Wahrheit ein rechtstaatlich korrekt abgelaufenes Verfahren. Und noch viel mehr: Es ist nämlich ein solches, wo alle maßgeblichen Entscheidungen von der zuständigen Justiz getroffen worden sind.

Rosenkranz: „SPÖ wird sich auf die Knochen blamieren“

Es schaut fast so aus, als würde FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz recht behalten, der in der Sondersitzung des Nationalrates meinte, am Ende dieser Diskussion über das BVT würde sich die SPÖ auf die Knochen blamieren.

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