Youtubevideo: Profil-Journalisten blamieren ihre gesamte Berufsgruppe | Unzensuriert.at

Youtubevideo: Profil-Journalisten blamieren ihre gesamte Berufsgruppe

Symbolbild: Das Wochenmagazin Profil versuchte in einem Videobeitrag alternative Medien schlecht zu machen. Der Schuss ging nach hinten los. Foto: Nicholas Boos / flickr (CC BY-ND 2.0)
Symbolbild: Das Wochenmagazin Profil versuchte in einem Videobeitrag alternative Medien schlecht zu machen. Der Schuss ging nach hinten los.
Foto: Nicholas Boos / flickr (CC BY-ND 2.0)
7. April 2018 - 12:57

Die Zuseher ließen sich an zwei Händen abzählen, die Likes für den angeblich investigativen Videobeitrag liegen bei glatten Null und der Inhalt spricht für sich. Oder eben gegen sich, wie es der Kritiker Friedrich Langberg auf den Punkt bringt. Die Rede ist von einem Videobeitrag des Wochenmagazins Profil, das sich darin ausschließlich mit alternativen Medien beschäftigt und sich mit allen denkbaren Mitteln gegen sie einschießt. Ein Schuss, der allerdings nach hinten losging und ein Folgevideo von Langberg provozierte, in dem mit den Systemmedien wie Profil ordentlich ins Gericht gegangen wird.

Parteilichkeit nicht versteckt

Schon zu Beginn des Aufdeckerbeitrags wird klar, dass es dem SPÖ-nahen Profil lediglich um das Abwerten von konkurrierenden Medien geht. Als größte Gefahr dürfte die Redaktion und die entgeisterten Journalisten vor der Kamera unser Onlineportal unzensuriert.at sehen. In mehr als 15 Minuten geben die gespielt schockierten „Reporter“ Tatsachen über unser Medium zum Besten, die seit jeher der Allgemeinheit bekannt sind und auch nicht verheimlicht werden.

So etwa, dass wir selbstverständlich bewusst Fakten erwähnen, die vom Mainstream ausgespart werden und, wie im Impressum nachzulesen ist, unsere grundlegende Richtung demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich ist. Dass das ausgerechnet das rotgefärbte Profil kritisiert, ist für Langberg "mutig":

„Ok, das ist ein relativ mutiger Anfang gerade vom Profil. Bis er vor zwei Jahren in Pension gegangen ist, war euer Innenpolitikchef Herbert Lackner. Seine Laufbahn hat 1975 begonnen. Und zwar in der SPÖ-Parteizentral. Ab 1980 hat er dann für das offizielle Parteiorgan der SPÖ geschrieben. Nämlich für die inzwischen von der Bildfläche verschwundene weil in Konkurs gegangene Arbeiterzeitung. Die ist 1991 Bankrott gegangen und ab 1992 war er dann – was für ein Zufall – bei euch im Profil […] Und weil bekanntlich jeder Fisch vom Kopf zu stinken beginnt, ist auch der Chefredakteur Christian Rainer aus der Arbeiterzeitung zum Profil gekommen.“

Profil will seriösen Journalismus bewerten

Auch die Tatsache, dass unsere Redaktion im Gegensatz zur Arbeiterzeitung immer noch erfolgreich besteht, dürfte den Systemmedien sauer aufstoßen und lässt die Videosprecher ein nahezu weinerliches Gesicht aufsetzen. Mit seriösem Journalismus habe das nun wirklich nichts zu tun, stellen die beiden fest. „Warum, weil seriöser Journalismus nur die SPÖ stärken darf?“, fragt Langberg berechtigerweise zum Schluss seiner sehr humorvollen Ausführungen.

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