#Einzelfall: Neun Jahre Haft für albanisch-stämmigen "Terror-Bubi" Lorenz K.

Auch der deutsche Militärflughafen Ramstein sollte Ziel eines islamistischen Bombenanschlags werden. Foto: TSGT David D. Underwood, Jr., US Air Force / wikimedia.org (PD US Air Force)
Auch der deutsche Militärflughafen Ramstein sollte Ziel eines islamistischen Bombenanschlags werden.
Foto: TSGT David D. Underwood, Jr., US Air Force / wikimedia.org (PD US Air Force)
13. April 2018 - 22:03

Mit einem Schuldspruch und neun Jahren Haftstrafe hat der Strafprozess gegen den 19-jährigen albanisch-stämmigen Lorenz K. in Wien geendet. „Ist mir doch scheißegal“, reagierte der Terror-Teenie auf die Urteilsverkündung. „Keine Ahnung, wie Sie erwarten, dass sich da Leute ändern. Da wundern Sie sich, dass solche Sachen passieren“, meinte er noch zum Gericht, ehe er sich mit Verteidiger Wolfgang Blaschitz zurückzog, um über allfällige Rechtsmittel zu beraten. Er war unter anderem deshalb angekagt, weil er zusammen mit einem Mädchen einen Terroranschlag in Wien geplant und einen Zwölfjährigen zu einem Attentat auf einen Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen überredet hatte, der nur knapp daneben ging. Der einst glühende IS-Anhänger hatte während der mehrtägigen Verhandlung eingeräumt, er sei „nicht komplett geheilt“. Zugleich betonte er: „Aber von dieser Ideologie distanziere ich mich.“ Doch davon ließen sich die Geschworenen jedoch nicht beeindrucken... mehr

Hier alle Einzelfälle vom April 2018.

Weitere Einzelfälle vom 13. April:

Wien/Sarajevo: Lange in Wien aktiver Islamist samt Waffenlager in Bosnien verhaftet
Text:Seit Jahren bereits trieb er in Österreichs Bundeshauptstadt sein Unwesen, wo er auch schon Monate im Gefängnis verbrachte. Nun klickten für den mutmaßlichen Islamisten Maksim B. neuerlich die Handschellen. In einem kleinen „IS-Dorf“ in Bosnien. Neben Waffen und Bergen an Munition stellte man bei dem 28-Jährigen auch Handgranaten und IS-Propagandamaterial sicher. Maksim B. alias Abu Muhamed steht laut bosnischer Staatsanwaltschaft im Verdacht, einen Terroranschlag geplant und vorbereitet zu haben. Auch den österreichischen Behörden ist der 28-Jährige bekannt. Der gebürtige Serbe, der 2008 zum Islam konvertierte und sich den Wahabiten anschloss, hat bereits vor Jahren Wien zu seiner „Wahlheimat“ gemacht... mehr

Wien: Wahnsinn Praterstern - Afghane biss im Zuge einer Schlägerei Polizisten in die Hand
Schlag auf Schlag - und das im wahrsten Sinne des Wortes - ist es am Donnerstag am Wiener Praterstern zugegangen: Zuerst wurde ein 17-jähriger Afghane, der eine junge Frau schützen wollte, von einem Landsmann (19) verprügelt. Während die Polizei diesen Fall aufnahm, zettelte ein 20-Jähriger nur wenige Meter weiter die nächste Schlägerei an. Dabei biss der Jüngere einem Beamten in die linke Hand, wodurch dieser verletzt wurde. Der 17-Jährige wurde vorläufig festgenommen, gegen ihn bestand eine Fahndung zur Aufenthaltsermittlung. Außerdem wurde ein Baggy mit Cannabiskraut sichergestellt... mehr

Wien: 16-jähriger, türkischer Handtaschenräuber fürchtet sich vor Hund und lässt Beute fallen
Kurioser Fall in der Wiener Innenstadt: Als der Nachwuchs-Kriminelle (16) auf der Flucht einen Hund sah, rutschte ihm das Herz in die Hose – und die Beute aus der Hand. Der Türke entriss am 12. April gegen 07.45 Uhr einer 52-jährigen Wienerin die Handtasche und flüchtete Richtung Singerstraße. So weit, so "mutig". Als ihm ein Mann mit einem Hund entgegenkam, warf der Verdächtige aber nicht nur die Nerven, sondern auch die geraubte Handtasche weg – und gab extra schnell Fersengeld. Viel gebracht hat’s aber nicht: "Im Zuge einer Fahndung gelang es Polizeibeamten, den 16-Jährigen anzuhalten und festzunehmen... mehr

Wien: Diebischer Nafri konnten erst durch Pfefferspray und Schuss gestoppt werden
Polizisten der AGM (Ausgleichsmaßnahmen) führten am 12. April eine Schwerpunktaktion im Bereich des Hauptbahnhofes in Wien-Favoriten durch. Dabei stachen den Beamten zwei Männer ins Auge, die sich auffällig verhielten: Um 09.09 Uhr beobachteten die Polizisten, wie die beiden den um 09.10 Uhr abfahrenden Zug verließen. Dabei hatte der 24-jährige Libyer einen schwarzen Rucksack umgehängt. Der Mann und sein Komplice, ein 32-jähriger Ägypter, verließen das Bahnhofsgebäude – und begannen plötzlich zu sprinten. Die Polizei zog zahlreiche Kräfte zusammen, aber erst ein Warnschuss und der Einsatz von Pfefferspray stoppte die beiden - der Rucksack war gestohlen... mehr

St. Pölten: Türke wollte Tochter anzünden, weil sie Freund hatte und prüfte ihre Jungfräulichkeit
Zwei Jahre teilbedingte Haft (nicht rechtskräftig) fasste ein 51-jähriger Türke aus St. Pölten vor Gericht aus, weil er seine Tochter im Wohnzimmer des Familien-Apartments anzünden wollte. Der Grund: Die junge, damals unverheiratete Frau soll einen Freund gehabt haben – "Heute" berichtete. Ein von der Tochter beim Prozess geschilderter Vorfall könnte den bereits zuvor siebenfach einschlägig vorbestraften Mann schon bald erneut vor Gericht bringen: Die junge Frau (23) sagte nämlich aus, ihr Vater hätte vor ihrer Heirat auch "ihre Jungfräulichkeit überprüft". Die Staatsanwaltschaft leitete nun Ermittlungen wegen versuchter Vergewaltigung ein. Zudem soll er seine jüngere Tochter angestiftet haben, ihm ein falsches Alibi zu geben... mehr

Asten (OÖ): Wehrhafter Pensionist schlug mit Karate zwei ausländische Räuber in die Flucht
„Ich bin kein furchtsamer Mensch“, untertreibt Raubopfer Heinz Stockinger aus dem oberösterreichischen Asten (Bezirk Linz-Land) gewaltig, als er von seinem mutigen Verhalten bei dem Überfall am Mittwoch auf ihn erzählt. Zwei Räuber pöbelten ihn in einer fremden Sprache an und wollten ihm die Wertsachen abnehmen, doch der Pensionist schlug dem einen auf die Nase, den anderen trat er eine Böschung hinunter, woraufhin beide flüchteten. Der frühere Karate-Sportler gab der Polizei auch noch eine genaue Täter-Beschreibung... mehr

Klagenfurt: Schwarzafrikaner überschwemmen die Stadt mit Drogen
In Klagenfurt beherrschen Schwarzafrikaner die Drogenszene. Erst kürzlich wurden zwei Männer aus Sierra Leone und Nigeria geschnappt, zuletzt ein Schwarzafrikaner, der Drogen im Wert von 20.000 Euro aus Italien eingeführt hatte. Die Ermittlungen sind schwierig - weil viele Angst haben und nicht mit der Polizei reden. Denn die Dealer werden ja irgendwann wieder freigelassen. Sie leben weiter in Klagenfurt und betreiben von hier aus auch weiter ihre Drogengeschäfte. Warum sie nicht abgeschoben werden? Weil ihre Papiere gefälscht oder "nicht auffindbar" sind und somit kein Land sie nimmt. Ein Polizeisprecher: "Diese jungen Männer haben kein Interesse an Integration, schlecht bezahlten Jobs oder Deutschunterricht. Selbst mit gebrochenem Englisch können sie ihre Geschäfte abwickeln und verdienen ein vielfaches von einem Kellner“... mehr

Tirol: Dunkelhäutiger begrapschte 15-Jährige in Zug
Eine 15-Jährige ist am 1. April in einem Zug in Tirol von einem Unbekannten sexuell belästigt worden. Der Mann setzte sich neben die 15-Jährige, versuchte, gegen ihren Willen deren Hand zu halten und fasste ihr an den Oberschenkel. Schließlich konnte die Jugendliche den Zug verlassen. Der Vorfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Innsbruck und Zirl (Bezirk Innsbruck Land). Bei dem Gesuchten soll es sich um einen rund 30 Jahre alten, Englisch sprechenden Mann mit dunkler Hautfarbe handeln. Er ist ca. 1,80 Meter groß, hat etwa drei Zentimeter lange, aufstehende Haare und einen Höcker auf der Nase. Er trug eine Sonnenbrille sowie am rechten Ohr einen Ohrring. Bekleidet war der Unbekannte mit einer schwarzen Lederjacke, einem grauen Pullover und einer dunklen Hose. Quelle: krone.at

Dornbirn (Vorarlberg): Polizei fand bei terrorverdächtigem Türken 13.000 Kinderporno-Bilder
Als das Bregenzer Landesamt für Verfassungsschutz im Sommer 2017 eine Hausdurchsuchung bei einem arbeitslosen Lkw-Fahrer durchführte, verdächtigte die Behörde ihn, ein Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat zu sein. Aber: Der Verfassungsschutz fand auf den Festplatten des in Dornbirn lebenden Türken 13.000 kinderpornografische Bilder. Vor Gericht sagte der Angeklagte, er sei nicht pädophil und brauche auch keine Therapie. Der 26-Jährige wurde am Donnerstag vom Landesgericht Feldkirch zu einer bedingten Haftstrafe von vier Monaten und einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt – nicht rechtskräftig... mehr

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